Viel Spaß beim Deutschen Alpenverein
Sektion Laufen

Wir lieben die Berge!

Jugendgruppe


Rodeln mit der Jugendgruppe

Bei der ersten Tour im neuen Jahr handelte es sich für die Kinder- und Jugendgruppe passend zur Jahreszeit um eine Rodeltour. Bereits früh morgens ging es bei strahlendem Sonnenschein los ins Heutal. Von dort aus ging es zu Fuß weiter über den mit Schnee und stellenweise Eis bedeckten Weg direkt zur Trostberger Hütte. Nach einer ausgiebigen Brotzeit wurde es Zeit für eine kleine Schatzsuche. Ausgerüstet mit Lawinenpiepser und Sonde machten sich die 10 Kinder gemeinsam mit ihren 3 Jugendleitern auf die Suche nach dem im Schnee verschütteten Schatz. Nach einer kurzen Erklärung über das allgemeine Verhalten in einer Lawinensituation ging es nun mit Schlitten und Bob rasant zurück zum Parkplatz. Bei herrlichem Wetter ließen die Teilnehmer den ersten Ausflug ausklingen.

Julia Geierstanger

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Lustiger Ausflug der Sektionsjugend zum Zinkenkogel

Am Samstag, 15.09., war es endlich wieder so weit: nachdem leider einige Touren im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser gefallen waren, ging es bei strahlendem Sonnenschein für die Jugend auf ein kleines Abenteuer. Die kleine, aber bunt gemischte und lustige Truppe von fünf Kindern und drei Jugendleitern machte sich vormittags auf den Weg nach Bad Dürrnberg bei Hallein, um den Zinkenkogel zu erklimmen. Bei den steilen Wegstrecken gab es neben Schweiß auch die ein oder andere Unmutsbekundung (oder auch Jammern), aber mit Gummibärli und Geschichten erzählen ging die Zeit dann doch schnell um. Oben angekommen waren alle glücklich und stärkten sich mit der mitgebrachten Brotzeit. Bergab ging es dann rasant mit der langen Sommerrodelbahn – ein riesiger Spaß für alle! Da waren auch die Mühen des Aufstiegs sofort wieder vergessen. Das Eis in der „Stammeisdiele“ in Laufen hatten sich dann alle mehr als verdient und die Kinder gingen mit strahlenden Gesichtern nachhause – darüber freut sich jeder Jugendleiter am allermeisten!

Julia Geierstanger

Artenvielfalt in der Nachbarschaft

Stadt, Biosphärenregion und Alpenvereinsjugend schaffen Wildbienenlebensraum 

Diese Fläche an der Ecke Goethe- und Adalbert-Stifter-Straße wäre auch ein attraktives Baugrundstück. Und doch ist von Begehrlichkeiten nichts bekannt. Jetzt wird das Grundstück zur Blumenwiese – mitsamt drei Obstbäumen. Stadt, Bauhof, Biosphärenregion und Alpenvereinsjugend haben sich hier zusammengetan zum Pflanzen und zum Sähen.

Eine stattliche Linde dort hatte der Sturm entwurzelt und auf ein Nachbardach geworfen. Somit war Platz für Neues. Laufens Bauhof hatte 15 Zentimeter Erde abgetragen und eine Mischung aus steinigem Grobmaterial und Humus aufgebracht. Trockenstandort und Basis für heimische Blüten, Nahrung für Bienen und Insekten.

Das Saatgut kommt von Wiesen aus der Region. Denn heimische Blüten seien wichtig, erklärte Sabine Pinterits von der Biosphärenregion, weil heimische Wildbienen genau darauf angewiesen sind. Rund 250 Arten gibt es davon im Südosten Bayerns, anders als Honigbienen sind sie Einzelgänger. „Wir wollen hier ein Wildbienen-Paradies schaffen“, sagte Biosphären-Manager Peter Loreth, denn Blüten und Bäume seien auf diese Bestäuber angewiesen. Weil auf kleiner Fläche möglichst viel entstehen soll, hatte Laufens Bauhof drei Obstbäume angeliefert: Eine Felsenbirne, einen Gravensteiner Herbstapfel und eine Eberesche mit essbaren Früchten. Ein Steingarten mit Gelben Enzian, mit Silbermantel und anderem mehr schafft eine eher alpine Struktur. In eine liegende Esche bohrten zwei Mädchen Brutröhren zwischen drei und neun Millimeter, um eine Heimat für Wildbienen zu schaffen.

Die Stadt sorge mit ihren Blühstreifen bereits für Bienennahrung, betonte Hans Feil, hier aber gehe es um „eine größere Fläche mitten im Wohnbereich.“ Unterschreiben sei das Eine, meinte der Bürgermeister mit Verweis auf das Volksbegehren „Rettet die Bienen“, selbst was tun, aber etwas anderes. Genau das will die Jugend der Alpenvereinssektion Laufen. Eine Schar junger Bergsteiger war angerückt, um Hand anzulegen. Jugendreferentin Veronika Margreiter erinnerte daran, dass der Deutsche Alpenverein heuer sein 150-jähriges Bestehen feiere, die DAV-Jugend ihr hundertjähriges. „Selber anpacken“, lobte sie ihre jungen Aktiven, „ich freue mich, dass alles so schnell geklappt hat.“

Sabine Pinterits hatte nicht nur eine große Papiertüte an geerntetem Saatgut mitgebracht, sondern außerdem Samen von Kornrade und Kornblume. All das galt es gleichmäßig auf der Fläche zu verteilen. Per Hand auf kreuzweisen Wegen streuten Buben und Mädchen das Saatgut aus, um anschließend mit einer schweren Eisenwalze zu verdichten und zu glätten. Diese „Lichtkeimer“ bräuchten Sonne, aber auch Feuchtigkeit, erklärte Pinterits. Würde das Gras zunächst überhandnehmen, müsste ein „Schröpfschnitt“ wieder Licht auf die Ackerwildkräuter bringen. Die Fachfrau bremste die Erwartungen: „Im ersten Jahr wird sich wenig tun, in drei bis fünf Jahren aber werden wir ein schönes Bild haben.“  

Sie wird wunderschön werden“, zeigte sich Laufens Umweltreferent Franz Eder überzeugt und empfahl den Nachbarn, sich hier etwas abzuschauen. „Auf Dauer angelegt“, erklärte Peter Loreth den Unterschied zu kurzlebigen Blühstreifen. Allerdings arbeite die Biosphäre in Zusammenarbeit mit Bauhofvertretern an geeigneten Blühmischungen.

Die bunte Margaritenwiese im Westteil des Grundstücks hat man selbstverständlich belassen, den Boden ausgetauscht hat der Bauhof im Mittelteil, dort wo einstmals die Linde wenig Bodenbewuchs zuließ. Peter Loreth erklärte den jungen Helfern Hintergrund und Sinn einer „UNESCO-Biosphärenregion“, eines „Gesamtpaketes“, bei dem es darum gehe, eine lebenswerte Region und seine Vielfalt zu erhalten – oder zu verbessern. Die Brotzeit für die jungen Helfer übernahm die Stadt.

 

Text und Fotos: Hannes Höfer

Bericht über die Jugendvollversammlung 2019 

Am 2. März wurde die zweite Jugendvollversammlung der DAV-Sektion Laufen abgehalten. Einige motivierte Kinder und Jugendliche trafen sich am Vormittag mit den Jugendleitern in der Turnhalle des Laufener Gymnasiums. Nach einem Aufwärmspiel eröffnete Jugendreferentin Veronika Margreiter den offiziellen Teil mit einer Begrüßung der erschienenen Mitglieder der Sektionsjugend. Ihr Bericht enthielt die Vorstellung der Jugendleiter und deren geleistete Fortbildungen im Jahr 2018. Darauf folgte der Kassenbericht der Jugendkasse. Den Hauptteil der Versammlung nahmen die Wahlen in Anspruch, die nach der geltenden Sektionsjugendordnung durchgeführt wurden. Nach dieser wird alle drei Jahre ein*e Jugendreferent*in gewählt, die*der anschließend in der Mitgliederversammlung der Sektion bestätigt werden muss. Vorgeschlagen wurde die amtierende Jugendreferentin Veronika Margreiter, die von der Versammlung im Amt bestätigt wurde. Die Jugendordnung sieht auch vor, einen Jugendausschuss zu wählen, der sich mit allen aktuellen Themen und Fragen der Jugendarbeit der Sektion beschäftigt. In diesen wurden von den anwesenden Kindern und Jugendlichen Jugendleiter Fabian Stockhammer, Moritz Lichtmannegger und Andreas Fellner gewählt. Im Ausschuss ist zudem die Jugendreferentin vertreten. Außerdem wurden die Delegierten für den Besuch des Bundes- und Bezirksjugendleitertages 2019 gewählt. Die Jugendleiter Julia und Simon Geierstanger, sowie Fabian Stockhammer werden in diesem Jahr diese Aufgabe wahrnehmen. Im Anschluss wurde der Jugendetat beschlossen und das diesjährige Programm der Jugend vorgestellt, welches die Zustimmung der Sektionsjugend fand. Die Jugendreferentin hatte noch Vorschläge für zukünftige Programmpunkte parat und die Jugendlichen konnten ihre Meinungen und Wünsche einbringen, um das Programm für nächstes Jahr wieder abwechslungsreich gestalten zu können. Als Abschluss des offiziellen Teils wurden Fotos der letzten Touren gezeigt, auf denen sich einige Kinder gleich wiedererkannten. Dann war es an der Zeit, aktiv zu werden. Bei lustigen Spielen konnten sich die Teilnehmer so richtig austoben und die Zeit verflog viel zu schnell.

Ein Dank gilt allen Beteiligten für die erfolgreiche Durchführung der JVV. Dieses jährlich stattfindende Treffen bietet eine tolle Gelegenheit für alle Mitglieder der Sektionsjugend unter 27 Jahre, sich gegenseitig kennenzulernen,  die Lust auf eine Teilnahme am Tourenprogramm zu wecken und vor allen Dingen sich aktiv in die Gestaltung der Jugendarbeit im Verein einzubringen. Die Jugendleiter betonen in diesem Zusammenhang, dass sie sich immer über neue Gesichter bei den Aktivitäten freuen. Wer Lust hat bei uns mitzumachen, findet alle Infos zu den Touren und die Anmeldung zum E-Mail-Verteiler auf unserer Homepage.

Veronika Margreiter, Jugendreferentin

Faschingsrodeln

Die erste Tour im neuen Jahr für die Kinder- und Jugendgruppe stand am Samstag, den 16. Februar, vor der Tür: maskiertes Faschingsrodeln! Das eigentliche Ziel Heutal erreichten wir leider aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens nicht und so fuhren wir spontan zur Naturrodelbahn nach Adlgass bei Inzell! Nach ein paar ersten rasanten Abfahrten zwischen meterhohen Schneewänden wanderten die 12 Kinder und Jugendlichen zusammen mit ihren vier Jugendleitern zur Unterstandshütte am Frillensee für eine gemütliche Mittagspause in der verschneiten Winterlandschaft. Nach ein paar lustigen Spielen ging es zur letzten Abfahrt zurück zur Rodelbahn. Doch der Tag war noch lang nicht vorbei: bei so viel Schnee bietet es sich ja geradezu an, einen Riesenschneemann – oder auch „Marterpfahl“ – zu bauen. Bei herrlichem Wetter mit strahlendem Sonnenschein ließen wir den ersten Ausflug ausklingen.

Julia Geierstanger


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