Deutscher Alpenverein
Sektion Laufen

 

Allgemeintouren

Große Bischofsmütze (2.458m): Anspruchsvolle Bergtour auf den höchsten Gipfel des Gosaukamms
Der charakteristische Doppelgipfel der Bischofsmütze gehört zu den bekanntesten Berggestalten in Österreich - selten ragt ein Gipfel so freistehend und schroff in den Himmel! Über den sogenannten Normalweg machten sich 8 Mitglieder des DAV Laufen am 24.07.2022 auf den Weg, diesen ab 2.130 m stark mit Kletterpassagen versehenen Gipfel über die sogenannte Mützenschlucht seilfrei zu besteigen. Viele ausgesetzte Felspassagen mussten zwischen den eigentlichen Kletterstellen mit Schwierigkeitsgraden im oberen 3-er-Bereich bewältigt werden.
Punkt 6:00 Uhr morgens startete die 8-köpfige Gruppe ihre Unternehmung gut aus-gerüstet vom Parkplatz Unterhofalm über die Hofpürgelhütte Richtung Bischofsmüt-ze. Über den unmarkierten, aber deutlich erkennbarer Steig hinter dem Wegweiser der Hofpürgelhütte gelangte man noch relativ einfach auf die nächste Geländestufe. Große Felsblöcke folgten auf der Wiese, die weiter oben gänzlich der Stein- und Felshalde wichen. Man wanderte, beobachtet von mindestens 20 Gämsen, in schö-ner Felslandschaft bis zur ersten "Engstelle" (ca. 2.140 m), die mit einem grünen "A" den Einstieg ins Klettergelände markiert. Ohne Stöcke und mit Helm wurden steile, abschüssige Felsplatten im Schwierigkeitsgrad I bis II erklettert, bevor der eigentli-che Einstieg in die sogenannte Südschlucht erreicht wurde.
Hier wartete gleich eine der Schlüsselstellen der Tour: Ein mehrere Meter hoher, fast senkrechter Felsturm im III. Schwierigkeitsgrad war zu erklimmen. Weiter über Passagen im II. Grad bis zu einem glatten, abgespeckten, fast überhängenden Wandl mit Schwierigkeit III+, danach wieder etwas einfacher bis zur Mützenschlucht, von der der weitere Weg auf der Westseite wieder etwas leichter, im Schwierigkeits-grad II aber immer noch recht anspruchsvoll und ausgesetzt, auf den Gipfel der Großen Bischofsmütze führte.
Beeindruckt von der Schönheit der Aussicht und dem Geleisteten verbrachte die Gruppe eine 45-minütige Gipfelrast, ehe es gegen 10.15 Uhr zum Abstieg ging. Auf-grund kleinerer Schwierigkeiten bei manchen Teilnehmern bereits im Aufstieg war der Gruppe klar, dass im Abstieg die anspruchsvollsten Passagen sicherheitshalber durch Abseilen überwunden werden. Insgesamt 4 Seillängen wurden abgeseilt, der Rest konnte abgeklettert werden. So erreichte die Gruppe gegen 14:15 Uhr die Hof-purgelhütte, auf der eine verdiente Abschlusshoabe gezapft wurde.
Eine wahrlich schöne, anspruchsvolle Kletterei, die persönliche Grenzen erkennen lies. Die Gruppe hat als Team wunderbar funktioniert, so dass aus der Herausforde-rung ein echtes, freudiges Erlebnis wurde. Herzlichen Dank an alle Teilnehmer vom Tourenorganisator Tom Öllinger.

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Traumhafter Wandertag in unbekanntem Gelände des Hagengebirges

Unter dem Motto „Der Weg ist das Ziel, aber ein Gipfel muss schon dabei sein!“ starteten 6 Bergfreunde des DAV Laufen ihre alpine Wanderung am Wanderparkplatz des Schotterwerks in Sulzau. Über den durchgängig sehr steilen, aber wenig gefährlichen Wanderweg ging es bei bestem Wetter und Top-Aussicht durch die vielfältig blühende Natur auf das Hochtor. Von dort erfolgten noch die letzten 200 Höhenmeter bis zum 2.110 m hohen Tristkopf mit herrlichem Blick ins Bluntautal, Richtung Berchtesgadener Alpen sowie den gesamten Göllrücken. Aber vor allem auch der Blick ins Tennengebirge weckte Sehnsucht auf den nächsten Besuch der Laufener Hütte.
Nach der Gipfelbrotzeit machte sich die Gruppe auf den Weg Richtung Golling. Über wenig begangene Wege erfolgte der Abstieg zu den Angeralmen. Das große Almengebiet präsentierte sich mit den weidenden Pferden, Fohlen und Rindern als wildromantische Traumlandschaft. Über den Kettensteig ging es dann weiter zur Kratzalm (1.234m), von dort erfolgte dann der Abstieg ins Bluntautal.
Während der Rest der Gruppe ein kühles Getränk oder einen Eisbecher genossen, führten die beiden Autofahrer das geparkte Auto aus der Sulzau zum Endpunkt nach.
Tom Öllinger

 

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„Heimwärts“
Immer auf anderen Pfaden! Diesmal wurde für den Aufstieg der Scharfe Steig gewählt. Bei Sonnenschein, guter Wärme und viel Sonneneinstrahlung ging es am Samstag vom Lammertal über den anspruchsvollen Steig auf den Edelweißkogel. Der Weg zur Hütte führte querfeldein Richtung Fritzersteig. Durstig und gut gelaunt kamen wir auf der Hütte an. Nachmittags wurde dann noch die Runde um den Grieskogel gemacht, bevor man zu Brotzeit, Bier und Wein übergang. Bei einsetzender Dunkelheit wurden die Sonnwendfeuer am Fritzerkogel, Grieskogel und Tagweide beobachtet. Am Sonntag nach dem Frühstück dann auf die Hochkarfelderköpfe und runter über den Paß-Ruck-Steig in die Wildau. Erst mal ein erfrischendes Bad im Schwimmteich und dann die innere Labung.
Gabi Höfer-Jani

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„Besuch beim Nachbarn“ - Schober und Gsengalm

Diesmal nur eine Tagestour! Vom Parkplatz Fischbachau zur Gsengalm und weiter zum Schober, ein herrlicher Aussichtsgipfel. Nach der Gipfelrast mit viel Schauen und Ratschen stiegen wir über das Berliner Kögerl zur Gsengalm zur Einkehr ab. Von Julinde und ihrer Mannschaft wurden wir bestens versorgt – man hätte schon noch länger sitzen können…..
Gabi Höfer-Jani


Wanderung auf Gruberhörndl (1493m), Chiemgauer Alpen

Am Morgen wieder mal Bewölkung und Regenprognosen. So bekam ich nach und nach Absagen. Übrig geblieben sind 5 wetterfeste Bergkameraden und wir starteten am Jochberg. Über die Staufenstube ging es auf den kleinen Gipfel, leider ohne Aussicht. Am Rückweg hatten wir Glück und bekamen auf der Kohleralm etwas zu Trinken. Da das Wetter nicht schöner wurde, nahmen wir den kürzesten Weg zurück zum Parkplatz. Nass wurden wir nicht!!!!

 

Gabi Höfer-Jani

 

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Überprüfung der Sicherungen im Klettergarten auf der Laufener Hütte

Das mittlere Pfingsferienwochenende ist anscheinend kein idealer Zeitpunkt, um die Laufener Kletterer auf die Hütte und in die Kletterrouten zu locken. Obwohl das Wetter perfekt war. Zu dritt machten wir uns bei noch wolkigem Himmel an den Aufstieg zur Hütte. Oben angekommen, nach erholsamer Pause, wurde es immer sonniger. Am Samstag konnten wir alle Umlenkhaaken, und auch Zwischensicherungen im Martel- Sektor, und auch im Gallischen Dorf überprüfen. Unser Hüttenwirtsteam sorgte mit Speiß und Trank daffür, dass wir auch am Sonntag, diesmal von der früh weg bei herrlichem Sonnenschein alle Sicherunge im Wasserrillensektor überprüfen konnten.https://homepagedesigner.telekom.de/.cm4all/widgetres.php/com.cm4all.wdn.PhotoSlideshow/images/thumbnail.svg

 

Helga, Georg und ich hoffen, mit den Bildern bei dem Einen oder der Anderen die Lust auf die Klettertouren um die Laufener Hütte geweckt zu haben.

 

Bilder: Helga, Georg, Peter Text: Peter


 

 

 

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  • 02 Marterlsektor
  • 03 Schusternagerl am Marterlsektor
  • 04 Gallisches Dorf
  • 05 Gallisches Dorf
  • 06 Gallisches Dorf
  • 07 Hütte vom Gallischen Dorf
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Radltage an der Elbe von Tetschen-Bodenbach bis Wittenberg

Das Ziel der Radltage war der Elbe-Radweg. Mit dem Bus ging es von Laufen über Prag nach Dezin. Früher in Sudetenland hieß es Tetschen-Bodenbach. Vielen ein Begriff, einige unserer Vorfahren aus unserem Bekanntenkreis waren einst dort zu Hause, so auch meine Schwiegermutter. Wir 28 Radler besuchten kurz den Stadtplatz. und fuhren dann mit den Rädern über die Grenze nach Bad Schandau. Die 25 km waren ideal nach der langen Busfahrt. Am nächsten Tag radelten wir entlang des Elbsandsteingebirges mit Blick auf die Basteibrücke. Bei der Festung Königstein in Pirna wurde bei einem kurzen Rundgang eine Kaffeepause eingelegt. Dresden war nach 50 km erreicht. Kurz nachdem wir unser Hotel am Elbeufer bezogen hatten erkundeten wir mit einer Führerin und deren kurzweiligen Geschichten die  Stadt. Der Zwinger, das Schloss und die wieder erbaute Frauenkirche waren ein Muss.

Am dritten Tag gings mit den Rädern nur 25 km weiter nach Meißen. Schon von weitem grüßte uns die Albrechtsburg, die später besichtigt wurde. Auch ein Besuch der Porzellanmanufaktur gehörte zum Programm. Vorbei an den Orten Riesa, Strehla, Mühlberg, Belgern erreichten wir am nächsten Tag, das 75 km entfernte Torgau. Die Landschaft wurde für uns Rupertiwinkler ungewohnt weit und flach. Wir hatten immer schönes Wetter aber auch viel Gegenwind. Wir fuhren durch viele schöne Orte mit gepflegten Vorgärten, jedoch kamen uns auch einige Dörfer sehr verlassen vor. Immer wieder wurden wir mit der Geschichte von Martin Luther konfrontiert, besonders an unserem letzten Ziel mit der Lutherstadt Wittenberg, die wir  nach einer 75 km-Tagesetappe erreichten.

Bevor wir die Heimreise antraten, erfuhren wir bei einem Stadtrundgang noch vieles über die Reformation. Bei der Schlosskirche, bei der im Jahre 1517 die 95 Thesen durch Luther angeschlagen wurden, endeten unsere Radltage an der Elbe. Mit viele Eindrücken und Erlebnissen brachte uns Busfahrer Franz wieder gut nach Hause.

Sepp König


Über den Mittelstaufen zum Zwiesel

Für 12 ambitionierte Laufener DAV-Mitglieder ging es um 8 Uhr am 15.05.22 vom Jochbergparkplatz bei traumhaftem frühsommerlichem Wetter in das Staufenmassiv. Ein kurzer Aufstieg über den Mulisteig bis knapp vor die Zwieselalm brachte uns zu der sehr schönen Querung bis zum Bartlmahd. Auf diesem schmalen Pfad ging es im Wechsel durch teils schon lichte Wälder und Geröllfelder vorbei an bizarren Felsformationen. Die ersten Blicke auf die umliegenden Berge wie der Reiteralm, die teilweise noch recht viel Schnee hatten, ließen die Gedanken zurück an die letzten Skitouren noch vor kurzer Zeit schweifen. Am Bartlmahd angekommen erklommen wir zügig die nächsten Höhenmeter bis zur Abzweigung auf den Mittelstaufen. Endlich durfte man bei den ersten Versicherungen seine Hände benutzen. Oben auf dem Mittelstaufen hat uns die schöne Wiesenfläche zu einer ausgedehnten ersten Rast eingeladen. Nicht zu lange, denn es lag ja noch der ganze Weg zum Zwiesel zurück vor uns. Auf und ab - am Anfang mehr ab als auf - mit sehr schönen Blick nach Norden, auf die Stoiss und zum Frillensee erreichten wir auf einem vielfach versicherten Steig entlang der Schneid den Ausgang des Murkars. In dem lag noch ordentlich Schnee, der zu einer schönen Rutschpartie eingeladen hätte. Aber der Weg hat und weiter zum Zenokopf hinaufgeführt. Über viele Felsstufen bei sengender Hitze erarbeiteten wir uns schon ganz ordentlich schnaufend endlich den Zenokof und dann den Zwiesel. Am Kreuz des Zwiesel rasteten wir zum zweiten Male. Anschließend mit Einkehr in der Zwieselalm ging es wieder hinab zum Parkplatz. Eine sehr gelungene Tour mit tollen Ausblicken, beeindruckenden Felszacken sowie Fauna und Flora die auf jedem Fall zur Wiederholung einlädt. Auch wenn's teilweise schon recht heiß war.

Lars Reime


Skitour auf den Hocharn

Am Samstag, den 30.April machten wir uns zu fünft vom Parkplatz Lenzanger in Kolm Saigurn auf um den 3254m hohen Hocharn zu gehen. Nach einer kleinen Tragestrecke auf der Forststraße konnten wir gleich nach der Brücke mit den Skiern losgehen und ca. 4,5 – 5,0 Std später erreichten wir den Gipfel. Nachdem die Wettervorhersage für den Nachmittag uns eher ungünstig erschien und der Gipfel sich langsam in Nebel einhüllte fuhren wir nach einer kurzen Brotzeitpause wieder runter. Im unteren Teil war der Schnee schon reichlich aufgefirnten und die Beine wurden somit auch etwas schwerer. Am Auto angekommen sind wir vor der Heimfahrt noch beim Gasthaus Bodenhaus eingekehrt
Franz Weber



Skitour auf das Vorderberghörndl


Rundum gelungene Skitour der DAV Jugend Tittmoning und des DAV Laufen auf die Mühlhornwand

Am Samstag fand unsere Gemeinschaftstour der Alpenvereinssektion Laufen und der Climbären, der Jugendgruppe des Tittmoninger Alpenvereins, statt. Bei schönem Wetter, aber eisigen Temperaturen im Tal, starteten wir zu dreizehnt von Huben aus in Richtung Priener Hütte. Da es erst flach hinaufging, blieb genug Luft zum Austauschen von Neuigkeiten. Vor der Priener Hütte bogen wir von der Rodelbahn links ab, um auf die Mühlhornwand (1659m) zu gelangen. Oben am Gipfel blies der Wind ziemlich, weshalb die Brotzeit ins Almgelände verschoben wurde. Windgeschützt konnten wir uns bei einer kleinen Hütte in der Sonne die Brotzeit und den mitgebrachten Kuchen schmecken lassen. Ein Teil von uns beschloss, noch ein zweites Mal aufzusteigen, um den guten Schnee auszunutzen. Den anderen Teil lockte mehr die Einkehr auf der Priener Hütte, wo sich hinterher auch wieder alle trafen. Gemeinsam genossen wir die herrliche Aussicht auf den Wilden Kaiser und die ohne Wind schon sehr wärmende Sonne vor der Hütte. Entlang der Rodelbahn ging es dann wieder zurück zum Parkplatzhttps://homepagedesigner.telekom.de/.cm4all/widgetres.php/com.cm4all.wdn.PhotoSlideshow/images/thumbnail.svg
Bericht: Lisa Thaller
Bilder: Peter Schauer

  • Mühlhornwand 1
  • Mühlhornwand 2
  • Mühlhornwand 3
  • Mühlhornwand 4
  • Mühlhornwand 5
  • Mühlhornwand 6
  • Mühlhornwand 8

 

Skitour auf die Sulzenschneid


Am Sonntag, den 06.Februar machten sich 8 Skitourengeher des Alpenvereins Laufen auf den Weg nach Filzmoos um auf die Sulzenschneid (1970 m) zu gehen.

Bei strahlendem Sonnenschein und guter Fernsicht erreichten wir nach 2,5 Std Gehzeit den Gipfel doch der eisige Wind verkürzte unsere gemütliche Pause. Wegen der guten Schneelage konnten wir den steileren Südwesthang einzeln abfahren und anschließend entschieden wir uns noch knapp 300 Hm ins hartgefrorene Windlegerkar aufzusteigen um diese skifahrerisch anspruchsvoll Tour zu genießen. Die Abfahrt bis zum Parkplatz war eine Mischung aus Pulver und Firn, gegen 13.30Uhr traten wir die gemeinsam Heimfahrt an und kehrten anschließend noch beim Wirt in Leobendorf ein.

Gruß
Franz Weber

Abfahrt
Abfahrt
Arno
Arno
Bachlalm
Bachlalm
Gipfel Sulzenschneid
Gipfel Sulzenschneid
Sulzenhals
Sulzenhals
Sulzenschneid
Sulzenschneid
Windlegerkar
Windlegerkar


Skitour aufs Feichteck



VS-Ausbildung am Hochfelln




Peitingköpfl /Heutal

25 Wanderer wollten diesen Herbsttag genießen und machten sich mit mir auf den Weg. Vom Heutalbauer über den „Guten Hirten“, dem Ennsmannkaser wanderten wir zum Gipfel des Peitingköpfl. Wir genossen die herrlichen Sicht der Herbsttage, die Sonne und natürlich unsere Brotzeit. Zurück ging es etwas querfeldein zur Hochalm – eine Einkehr dort ist sehr zu empfehlen! Wir haben den Tag gut genützt – schön wars!

Gabi Höfer-Jani

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Hoher Zinken

Wieder mal in die Osterhorngruppe. Ein Auto voller Damen wanderte am Parkplatz Lämmerbach bei ca. 2 Grad los. Der Steig war feucht und glitschig und wir freuten uns, als wir auf Höhe der Genneralm in die Sonne kamen. Ein Blick Richtung Zinken: wieder Schatten und oben etwas Schnee. Aber wir ließen uns nicht abhalten und marschierten vorsichtig auf vereisten Pfaden dem Gipfel zu. Um die Sonne weiter zu genießen und der Sonne Zeit zu geben, den Weg zu bessern marschierten wir noch auf das Osterhorn. Ein herrlicher Rundblick und schöner Höhenweg. Wir machten es richtig, denn zum Abstieg war es zwar „batzig“, aber frostfrei. Noch eine Einkehr auf der Poschnhütte und dann wieder rein in den Schatten und zurück zum Parkplatz. Es war ein wunderschöner Herbsttag!

Gabi Höfer-Jani

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Hochgernrunde

Ein sonniger 3. Oktober. Am Wanderparkplatz in Marquartstein ging es los. Erstes Ziel war die Schnappenkirche mit einem kurzen „Innehalten“, dann weiter zur Staudacher Alm und rauf zum Gipfel des Hochgern. Bei richtigem Föhnsturm saßen wir oben und bestimmten die Berge rundherum. Ganz lange hielt man es nicht aus und so marschierten wir flotten Schrittes der Alm unterhalb des Hochgernhauses zu. Eine Einkehr muß schon sein – Möglichkeiten hätte es bei dieser Tour viele gegeben! Dann weiter hinab zur Agergschwendt und zum Parkplatz

Gabi Höfer-Jani





Mit dem Mountainbike durch die Dolomiten

Vier sonnige Spätsommertage nutzten wir Mountainbikefreunde der DAV Sektion Laufen kürzlich, zu einem Kurzurlaub in den Dolomiten. Um halb sechs Uhr morgens trafen sich alle  um zusammen über die Inntalautobahn und die Brennerautobahn nach Klausen im Eisacktal zu fahren. Auf dem letzten Teil der Anfahrt ging es schließlich über Kastelruth nach Völs am Schlern. Schnell waren die Räder ausgeladen und nach einer gemütlichen Kaffeepause kurbelten wir zum Völserweiher, einen kleinen Moorsee versteckt zwischen hohen Kiefern und Fichten, hoch. Ein kurzweiliger Wanderwegtrail leitete an den Nordabstürzen vom Schlern entlang nach Seis. Mit eindrucksvollen Blicken auf den Schlern ging es etwas zäh, die  Bergstraße über 900 Höhenmeter, zur  Seiseralm hinauf. Nach einer guten Einkehr und der Überquerung dieser sehr fotogenen Hochfläche, folgte die Abfahrt ins Grödnertal. Abenteuerlich windet sich ein schmales Asphaltband das steile Puflertal hinab bis nach Sankt Ulrich.

Mit heißen Bremsscheiben erreichten wir nach der rasanten Bergabfahrt den mondänen Fremdenverkehrsort und ließen den Nachmittag mit diversen Getränken, auf der Sonnenterasse vom Übernachtungsquartier der ersten Etappe, ausklingen. Am Abend ging es zur obligatorischen Pizza in ein nahes Lokal und schnell waren die Kohlehydratspeicher aufgefüllt, die nach ca. 1200 Höhenmetern und 27 Kilometern kurz vor „Reserve“ standen.

Der nächste Morgen begrüßte uns zum zweiten Tag der Dolomitendurchquerung mit tollem Spätsommerwetter und nach einem hervorragenden Frühstück saßen alle im Sattel um über Nebenstraßen vorbei an Sankt Christina bis nach Wolkenstein, das Grödnertal hinaufzutreten. Der nächste Teil forderte alle Bergradler mit einer gnadenlos steilen Strecke, teils über sommerliche Skipisten, hinauf bis kurz unter die Passhöhe vom Sellajoch und so mancher von uns war gezwungen, Teile der Auffahrt zu schieben. Die Mittagsrast auf der traumhaft, unter den Felswänden vom Langkofel gelegenen, Sella Alm brachte wieder die Kräfte zurück und nach einer kurzen Bergaufpassage auf der Sellapassstrasse ging es das Val Salei bis nach Canazei hinab. Fahrtechnisch fordernd trailten wir, mit tollen Blicken auf die Marmolada, die Südseite der Sellagruppe und vom Piz Boe den steilen Karrenweg runter. Weiter radelten wir gemeinsam am Talgrund vom Fassatal, immer die Wände vom Rosengartenmassiv vor den Augen, entlang. In Pozza di Fassa gab es ein leckers Eis mit  Cappuccino und nach weiteren schönen Streckenabschnitten kamen alle Dolomitendurchquerer schließlich in Moena im Fassatal an, um nach 1250 Höhenmetern verteilt auf 45Kilometern, das Hotel für die Übernachtung zu erreichen. Halbpension und eine erholsame Nacht waren die Voraussetzung um die Nächste Etappe unter die Stollenreifen zu nehmen. Gleich von Monea aus ging es stetig bergan zum Karerpass hinauf, der nach knapp 800 Höhenmetern im Roadbook stand. Nach der aussichtsreichen Fahrt zu den Ostabstürzen vom Latemar, bewunderten wir noch das Türkisfarbene Wasser vom Karersee und erreichten die Jausenstation „Bellavista“ zur Mittagsrast. Unter den Westwänden von der Rosengartenspitze und der Rotwand ging es rauf zur Nigerpasstrasse und diese runter bis zur Forstwegabzweigung in Richtung Vaioletttürme. Wieder gnadenlos steil leitet diese Forstpiste zur Plafötschalm die äußerst sehenswert in einer Wiese direkt unter der Vaiolettspitze, den Lammerköpfen und den Tschaminspitzen am Ende der 1200 Höhenmeter und 30 Kilometer langen Etappe liegt.

Diese nette Almhütte war der letzte Übernachtungsplatz der Dolomitendurchquerung und brachte für uns alle noch einen lustigen Hüttenabend mit Wein und Gesang. Ernst ließ die „Almeigene“ Gitarre  erklingen und so mancher Schlager der alten Jungmannschaft wurde stimmgewaltig interpretiert. Der nächste Morgen ließ „König Laurins Reich“ in mystischem Licht erscheinen. Nach dem morgendlichen Fotoshooting mit toller Lichtstimmung lenkten wir  hochkonzentriert  die MTB'S den Weg nach Sankt Zyprian hinab, und bei der einen oder dem anderen war das Grinsen im Gesicht über den  interessanten Trail aussagekräftiger als Worte! Noch mal 500 Höhenmeter rauf zur Wühnlegeralm und der nächste Singletrail wartete darauf gebiked zu werden.

Abwechslungsreich ging es bis nach Uma am Schlern und über Nebenstraßen bis nach Völs, das vor 130 Kilometern und 4100 Höhenmetern der Startpunkt der tollen Dolomitendurchquerung mit dem Mountainbike war.

Vier tolle Biketage in den Dolomiten mit imposanten Aussichten, Abwechslungsreichen Anstiegen, fahrtechnisch interessanten Trails und perfekten Spätsommerwetter lagen hinter uns Bergradlern, vom DAV Laufen. Alle freuten sich und waren begeistert, dass die Veranstaltung ohne große Pannen und Stürze durchgeführt werden konnte.

Arno Hahnemann MTB Guide, DAV Laufen

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