Viel Spaß beim Deutschen Alpenverein
Sektion Laufen

Wir lieben die Berge!

Allgemeintouren

Mountainbiken im Bergparadies

 Die markanten tre cime di lavaredo sind ein wahres Paradies für Wanderer und Alpinisten...aber auch für Bergradler?

Um dies herauszufinden traf sich Mitte September unter der Leitung von Tom und mir eine Gruppe Mountainbiker in Toblach.

Sieben Touren mit unterschiedlichen Charakter wurden von uns in teils akribischer Recherche- und Planungsarbeit entwickelt. Der Fokus lag dabei auf maximalen Abfahrtspaß und Naturgenuss. Dass die Praxis allerdings nicht immer den Vorstellungen respektive Erwartungen entspricht, sollte sich gleich am ersten Tag zeigen.

Als Einstiegstour war eine Auffahrt zur Brunstalm mit anschließendem Waldtrail hinab nach Welsberg geplant. Von Toblach aus gings also zuerst auf Nebenstraßen Richtung Olang. Doch bereits hier wartete die erste Überraschung auf uns, denn ein vermeintlicher Wiesenweg entpuppte sich als kleiner Waldsteig, welcher nur schiebend bewältigt werden konnte. Glücklicherweise war die Passage nur von kurzer Dauer und der Hauptteil des Anstiegs zur Alm führte auf einer Forststraße mit größtenteils moderater Steigung. Die Almhütte schließlich vor Augen dachte so manch einer bereits an das kühle Bier oder den leckeren Kaiserschmarrn. Allerdings hat natürlich niemand damit gerechnet, dass die Hütte an diesem Tag geschlossen sein sollte! Immerhin das Panorama entschädigte für die schweißtreibende Auffahrt.

Nach einer kurzen Rast entschieden wir uns, die Tour fortzusetzen und im Tal auf Nahrungssuche zu gehen. Die folgende Abfahrt auf Waldpfaden war vom Feinsten und zauberte allen ein fettes Grinsen ins Gesicht. Unten angekommen reichte die Zeit aber dann doch nur noch für Pizza-to-go und ein Bier in der örtlichen Imbissbude. Danach kurbelten wir zügig zurück nach Toblach, schließlich wartete im Hotel ein Mehrgangmenü auf uns.

Für den nächsten Tag stand eine panoramareiche Tour entlang des Grenzkamms zwischen Italien und Österreich auf dem Programm. Um unsere Kräfte für den langen und fordernden Höhenweg etwas zu schonen, gönnten wir uns auf den ersten Höhenmetern die Bergbahn zur Unterstützung. Angekommen auf über 2000 Höhenmetern wurde es dann schließlich ernst und der schweißtreibende Anstieg zum Gipfel des Monte Elmo erwies sich als echter Schenkelsprenger. Oben angekommen erwartete uns jedoch ein atemberaubendes 360° Panorama mit Blick auf die umliegenden Berge. Die erste Stärkung genehmigten wir uns schließlich auf der Silianer Hütte, bevor dann der karnische Höhenweg in Angriff genommen wurde. Dieser schlängelt sich malerisch als schmaler Pfad am Grenzkamm entlang. Kurze Schiebepassagen, rasante Abfahrten, fordernde Anstiege und tolle Fernblicke verleihen dem Trail die richtige Würze. Etwas abenteuerlich entpuppte sich die Abfahrt vom Monte Spina nach verlassen des Höhenwegs. Frei nach den Leitworten „da ist ein schmaler Waldpfad erkennbar, der ist bestimmt fahrbar“ folgten wir einigen mehr oder weniger sichtbaren Spuren Richtung Tal. Trotz mancher ratloser Momente und Orientierungsstops war dies definitiv die spaßigere Alternative zur Abfahrt auf der Forststraße. Zurück zum Ausgangspunkt unserer Tour gings dann entspannt über Nebenstraßen und Forstwege.

Am dritten Tag fuhren wir zum nahegelegenen Bikepark am Kronplatz um die dortigen Downhill-Strecken unter die Stollen zu nehmen. Aufgeteilt in eine Genuss- und eine Racegruppe wurden die verschiedenen Trails auf Herz und Nieren getestet. Besonders der Herrensteig, ein größtenteils „naturbelassener“ Trail blieb dabei besonders in Erinnerung und war durch seinen Variantenreichtum mit Abstand der Favorit. Zurück in der Unterkunft ließen wir den Tag feuchtfröhlich ausklingen, was im Nachhinein betrachtet für den Ein oder Anderen nicht die beste Idee gewesen sein dürfte :D

Die nächste Tour führte uns auf den Strudelkopf und war mit Ihren 1000 Höhenmetern verhältnismäßig kurz. Ursprünglich war für diesen Tag eigentlich keine Fahrt mit den Rädern geplant, um die geleerten Akkus wieder vollständig aufzufüllen, allerdings machte uns die unterschätzte Motivation der Teilnehmer hier einen deutlichen Strich durch die Planung. So starteten wir dann doch gegen Mittag vorbei am Toblacher See Richtung Schluderbach, von wo aus der Hauptanstieg zum Strudelkopf startete. Anfangs mit angenehmer Steigung wurde der Weg in Gipfelnähe zunehmend giftiger und zwang schließlich so manchen aus dem Sattel. Oben angekommen erwartete uns bei stimmungsvoller Abendsonne ein spektakulärer Blick auf die Drei Zinnen. Nach einer längeren Fotopause fuhren wir dann mit den letzten Sonnenstrahlen über einen alten und technisch anspruchsvollen Militärsteig hinab Richtung Toblach.

Eine Tour am Fuße der Drei Zinnen entlang stand für den darauffolgenden Tag auf dem Plan. Zuerst fuhren wir in Fahrgemeinschaften zum Lago d´Antorno, von wo aus wir mit unseren Mountainbikes auf der Mautstraße zur Auronzohütte hochkurbelten. Während wir in den letzten Tagen nur wenigen Wanderern begegnet sind, war hier etwas mehr Gewusel auf den breiten Premium-Spazierwegen spürbar. Unter größtmöglicher Rücksichtnahme schlängelten wir uns entlang der Drei Zinnen gemächlich durch die Fußgänger. Nach passieren der Lavaredohütte wurde es schlagartig ruhiger und fast in Einsamkeit kurbelten wir steil hinauf zur Büllelejochhütte. Ein paar Weißbier und Knödl später gings auf gerölligen Pfaden wieder zurück zum Fuße der Drei Zinnen. Da in der Ferne bereits erste Gewitterwolken anrollten, machten wir uns zügig an die weitere Abfahrt um noch vor Beginn des Unwetters unsere Autos zu erreichen. Der folgende Pfad stellte sich als wahrer Supertrail heraus und verwandelte unsere „Flucht“ in ein spaßiges Vergnügen. Kurz vor erreichen des Parkplatzes erwischte uns aber dann doch noch das Unwetter. Und wie! Murmelgroße Hagelkörner prasselten auf uns nieder. Der Balkonvorsprung eines nahegelegenen Gasthauses diente uns als Schutz vor den schmerzhaften Geschossen

. Nach einer viertel Stunde war der Spuk dann zum Glück vorbei und wir rollten die letzten Meter zu unseren Autos zurück.

Tags darauf wurden wir wieder von Sonnenschein begrüßt und konnten so unsere vorletzte Tour bei trockenen Verhältnissen beginnen. Dieses Mal gings hinauf zur Plätzwiese, ein malerisch gelegenes Hochplateau zwischen beeindruckenden Gipfel. Die nötige Stärkung gabs auf der dortigen Almhütte welche mit einer äußerst empfehlenswerten Küche aufwarten konnte. Der folgende Höhenpfad forderte durch zahlreiche technische Ups and Downs wieder einiges an Schmalz in den Beinen. Immerhin war der Weg trotz seiner zahlreichen Tragepassagen durch die eindrucksvollen Blicke auf die umgebende Bergwelt und durch seine Beschaffenheit ein besonderes Erlebnis. Doch der Abfahrtspaß sollte ebenfalls nicht zu kurz kommen, denn am Ende des fordernden Teilstücks erwartete uns eine schnelle und sehr spaßige Abfahrt, welche uns erst nach 800 Tiefenmetern am Toblacher See ausspuckte.

Zum Abschluss der Traildays stand noch eine Highlight-Tour im Gebiet des Naturpark Fanes-Sennes-Prags auf dem Programm. Von Badia aus nahmen wir uns auf die ersten 600 Höhenmeter erneut die Bahn zur Hilfe und kurbelten anschließend auf einem schönen Höhenweg Richtung Antoniusscharte. 500 Höhenmeter unterhalb unseres Zwischenziels war dann leider Schluss mit Fahren und frei nach dem Motto „wer si gern blogt, der drogt“ schulterten wir unsere Räder und machten uns auf den gerölligen Anstieg hoch zum Joch.

Zu unserer Verwunderung begegneten wir nicht nur ein paar wenigen Wanderern, sondern auch einer Herde Kühe, welche an diesem Tag den äußerst beschwerlichen Weg von der Fanesalm zurück zum Winterstall antreten mussten. Den Tieren war die Anstrengung mindestens genauso anzusehen, wie uns. Der überwältigende Ausblick und die Vorfreude auf die Abfahrt ließen uns dann aber alle Strapazen schlagartig vergessen. Nach einer angenehmen Rast auf der Lavarellahütte fuhren wir auf einem technischen aber sehr feinen Weg zurück zum Ausgangspunkt unserer Tour. Auf den letzten Kilometern konnten wir auf Nebenstraßen gemütlich ausrollen und die vergangenen Tage in Gedanken Revue passieren lassen.

Wie lautet nun die Antwort auf die eingangs gestellte Frage? Hierzu gibts von mir ein klares Ja! Das Gebiet ist nicht nur ein Paradies für Bergsteiger, Wanderer und Kletterer, sondern auch für Bergradler. Spaßige Pfade, eine einzigartige Landschaft, angenehme Teilnehmer und leckeres Essen machen die sieben Tage zu einem perfekten Bikeerlebnis.

Die nächsten Traildays sind übrigens ebenfalls schon geplant und finden voraussichtlich in Livigno (sehr geile Gegend) und in Graubünden (noch geilere Gegend) statt.




 

Rund um den Gebersberg

die Tour auf die Marbachhöhe ist dem Schnee zum Opfer gefallen. Wir sind deshalb nur zum Thumsee gefahren und haben die Runde um den Gebersberg gemacht. Start am See, weiter zum Antonigraben und dann den Steig über die Reibwände. Raus gekommen sind wir am Paul-Gruber-Haus und weiter ging es zum Kugelbachbauer, der immer eine Einkehr wert ist. Dann nur noch eine kurze Etappe zum Parkplatz. Kleine, aber feine Runde!

Gabi Höfer-Jani



Mit dem Mountainbike um das Triglavmassiv

Als Mitte März 2020 alle Vereinsveranstaltungen der Coronapandemie zum Opfer fielen, hofften viele Verantwortliche auf ein schnelles Ende der Beschränkungen. Dies war leider nicht so. Erst im Juni konnten Touren und Bergwanderungen, die im Programm vom DAV-Laufen angekündigt waren wieder durchgeführt werden.

Ebenso war es für die Laufner Bergradler nicht möglich, die Veranstaltungen wie gewohnt zu starten Im Frühjahr unternahm dann jeder für sich oder mit seinem Partner, Touren in der Umgebung und so manch unbekanntes Wegerl wurde erforscht. Im Sommer war es dann so weit. Vereinsveranstaltungen konnten, vor allem im Freien, wieder unternommen werden. So ging es am 10.09.2020 um sechs Uhr Morgens für sechs begeisterte MTB Freunde nach Granjska Gora in den Slowenischen Alpen. Am Beginn der Straße zum Vrsic Pass luden wir die Räder aus und kurbelten knapp 900 Höhenmeter rauf. Anfangs abseits, auf teils einsamen Forstwegen folgten wir dann für 5,5 Kilometer der leider recht vielbefahrenen Passstraße um für den Rest der Auffahrt, eine alte Kriegsstraße zur Hütte „Dom na Vrsicu“ zu benutzen. Beeindruckende Ausblicke auf die imposante Bergwelt, belohnten uns für den vergossenen Schweiß. Nach einer Mittagsrast an der Hütte etwa 100 Höhenmeter über der Passhöhe ging es in rauschender Fahrt runter ins Soccatal. Immer wieder die Flussseite wechselnd führte die Route abwechslungsreich an der türkisblauen Socca entlang bis nach Bovec, wo nach 46 Kilometern und 1200 Höhenmetern das Ziel der ersten Etappe erreicht war. Nach einer erholsamen Nacht und bester Verpflegung begann die zweite Etappe. Wieder auf einsamen Forstwegen ging es den Soccatrail entlang bis Tolmin. Hier legten wir eine Mittagsrast ein und etwas außerhalb der Stadt wurde am Ufer der Socca noch für eine Badepause gestoppt, wobei schwimmen im ca. 10 Grad „warmen“ Fluss ein eher kurzes, Vergnügen war. Weiter ging es die Straße nach Most na Soci und rauf ins verschlafene Podbrdo am Ende der Etappe vom zweiten Tag, der mit 1100 Hm und 65 Kilometern zu Buche schlug. Die Nacht verbrachten wir gemeinsam in einer gemütlichen Ferienpension und nach dem Frühstück folgte der 800 Höhenmeter-Anstieg zum Pass „Bohinjsko Sedlo“ . Nach der Talfahrt wurde zu Mittag in einem Restaurant in Bohinjska Bistrica eingekehrt. Nun folgten wir teils abenteuerlich, dem Fluss Sava Bohinjka bis kurz vor Bled. Nach einem kleinen Anstieg biketen wir am Ufer des bekannten Bleder Sees entlang. Hier durfte natürlich ein Sprung ins Wasser nicht fehlen. Bei angenehmen 22 Grad genossen alle das klare Nass, bevor es nach Bled, in den Ort zum Zielpunkt der dritten Etappe ging. Nach einer geruhsamen Nacht in einem Kleinen aber Feinem Hotel, begann die letzte Etappe zurück nach Granjska Gora und wieder ging es sehr abwechslungsreich die Strecke am Fluss Sava Dolinka entlang. 4100 Hm und knapp 200 Kilometer lagen hinter uns, den Mountainbikern vom Laufener DAV. Schönstes, warmes Spätsommerwetter hatte uns auf der Runde um das Triglavmassiv begleit und zufrieden machten wir uns auf die Heimreise.

Arno Hahnemann


 


Abwechslungsreiche Radtour im Rupertiwinkel 

Vergangenen Samstag waren die Radfreunde der Alpenvereins Sektionen Laufen und Tittmoning gemeinsam auf unbekannten Wegen durch die Südostbayerische Heimat unterwegs. 

Von Tettenhausen startete die Gruppe mit 15 Teilnehmern unter der Leitung von Karin und Franz Geierstanger in Richtung Maria Mühlberg bei Waging. Weiter gings über Maria Tann zum Surspeicher. In Weildorf wurde beim Bäcker eine erste Verpflegungspause eingelegt ehe es zur kleinen Sur und über Strass nach Abtsdorf ging. Nun folgte nur mehr die Abfahrt nach Laufen wo an der Länderbrücke eine Pause eingelegt wurde. Über den Europasteg folgte die Tour entlang der Salzach bis nach Lebenau. Die romantische Kirche von St. Koloman war für viele Teilnehmer neu, auch die Bücherhütte bei Güsshübel stellte einen Höhepunkt dar. Über Zeifen und den Radweg war der Start – und Endpunkt in Tettenhausen bald erreicht, ein Bad im Tachinger See und die Einkehr beim Badwirt rundeten den Tag ab. Etwas über 85 Km und 1000 Höhenmeter hatten die Teilnehmer absolviert, viele meinten bei der Verabschiedung das es in unserer näheren Heimat  interessente Wege für Mountainbiker und wunderbare Flecken Erde gibt.


Laufener Bergsteiger „erobern“ die Watzmannfrau


Kürzlich stattete die DAV Sektion Laufen der Watzmannfrau einen Besuch ab. Während „König Watzmann“ an sonnigen Tagen regelrecht überrannt wird, geht es am kleine Watzmann, wie die Frau auch genannt wird, auf kleinen Pfaden deutlich geruhsamer zu. Da sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass man sich in großartigem alpinen Gelände bewegt, das auch ein gutes Stück Kondition und absolute Trittsicherheit erfordert.

Eine bunt gemischte Gruppe startete in der Früh am Parkplatz Hammerstiel. Schneller als gedacht, war Kühroint erreicht. Nach einer kurzen Trink- und Ausziehpause ging es weiter auf versteckten Pfaden, bald steiler werdend, durch Lärchenwald in Richtung Nordwestgrat. Einen dichten Latschengürtel durchquerend wurde dieser erreicht und die Bergsteiger standen vor senkrechten Wänden, die in das Watzmannkar abbrechen. Über den Gratrücken ging es weiter auf Wegspuren hinauf, bis der sogenannte „Gendarm“, eine kleiner Felsturm, den Grat versperrt. In leichter Kletterei, im II-Grat, aber sehr ausgesetzt, wurde die rechte Kante des Turms erklettert. Nach dieser Schlüsselstelle gab es eine kurze Brotzeit. Die bald folgenden Felsbänder aus gebanktem Dachsteinkalk wurden in mehrmaligem Hin und Her über Rinnen und dazwischenliegende Absätze erklettert. Auf der rassigen Gipfelpyramide warteten polierte Kalkplatten voll mit den sogenannten Kuhtrittmuscheln (Megalodonten), über die auf Reibung steigend das Gipfelkreuz erreicht wurde.

Nach ausgiebiger Rast stiegen die Bergsteiger über die Ostflanke in Richtung Mooslahnerkopf ab. Über felsiges Gelände mit leichten Kletterstellen und kleineren Schuttreisen ging es nach rechts Richtung Ostgrat, der zum Königsee hin abbricht.

Das sogenannte Fensterl, einen Respekt einflößenden Scharte, bot großartigen Ausblick auf Königsee mit St. Bartholomä. Über eine steile Flanke mit markanten Durchschlupf wurde leichteres Gelände erreicht. Steinmandl leiteten weiter durch ein Feld aus großen Felsblöcken. Nach einem markanten Klemmblock in einem Kamin konnten die Laufener den Mooslahnerkopf über eine letzte kurze Kletterei erklimmen und wurden mit schönen Tiefblicken auf den Königsee belohnt.

Ein felsiger doch zugleich lehmiger Steig forderte die Bergsteiger nochmals sehr. Auch der letzte Abschnitt wurde gemeistert und schon bald konnten die Bergfreunde in Kühroint mit einem erfrischenden „Russn“ auf die gelungene Tour anstoßen.



MTB-Tour Hochgernrunde





Besuch beim Nachbarn

Wohin dieses Jahr? Wir bleiben in unserer 2.Heimat und besuchen die Hackl-Hütte des ÖAV Salzburg. Etwas Anspruch – aber natürlich: vom Lammertal ging es über den Brietsteig (unmarkiert und ziemlich weglos) zur Tauernscharte. Es war brutal heiß und darum ganz schön anstrengend. Ein kurzer Abstecher noch auf den Tauernkogel und dann runter zur Hütte. Durst, Durst ……..Ein gemütlicher, angenehm warmer Abend auf der Terrasse beendete den harten Tag. Am Sonntag dann handsam auf markierten Steigen zum Jochriedel, den Brandlbergköpfen, Frommerkogel, Korein, Karalm zurück zum Ausgangspunkt. Ein gelungenes Wochenende

Gabi Höfer-Jani




3 Tage im Tennengebirge

Da die geplante Hüttentour ins Stubai wegen Corona ausgefallen ist, wollte ich mit „meiner“ Truppe ein paar Tage verbringen. Was liegt nahe: ein Besuch unserer Hütte. Nach Nachfrage bei unserer Reservierungsdame Steffi wurde uns der gesamte 2. Stock zur Nächtigung zur Verfügung gestellt. Also Montag Aufstieg zur Hütte und nachmittags noch auf den Fritzerkogel. Am Dienstag auf Breitstein, Langwand und Bleikogel und natürlich immer gemütliche, feuchte Hüttenabende. Am Mittwoch auf zum Hochkarfelderkopf, ein Stück des Pass-Ruck-Steiges und querfeldein auf den Sonntagskogel, weiter Richtung First und Gsengalm. Leider erwischte uns ein richtiger Gewitterschauer, so daß wir total durchnässt auf der Gseng ankamen. Aber dort lachte dann wieder die Sonne und wir saßen gemütlich vor der Alm bevor wir uns auf die letzte Etappe zum Parkplatz aufmachten. Schön war es wieder mit Euch und ich freue mich auf die Stubai-Runde im nächsten Jahr.

Gabi Höfer-Jani




Schlenken und Schmittenstein

Geplant war eine Tour zum Benzeck. Am Samstagabend Unwetter und für Sonntag viel Regen angesagt. Darum haben wir uns entschlossen, nicht so weit zu fahren und planten mal den Schlenken ein. Diese Tour kann man je nach Wetterlage ja ausdehnen. Und wir hatten Glück: Sonne, Wolken aber kein Regen. So marschierten wir dann vom Schlenken über den Grat zum Schmittenstein, haben diesen überschritten und über den langen Rücken ging es zur Trattneralm. Nach einer ausgiebigen Einkehr mit überaus freundlichen Almleuten noch das kurze Stück zurück nach Rengerberg. Es ist immer wieder eine schöne Runde!

Gabi Höfer-Jani




Das Kitzbüheler Horn im Sommer

Am Sonntag startete eine kleine Gruppe der Sektion Laufen Richtung St. Johann in Tirol mit dem Ziel, das Kitzbühler Horn zu umrunden. Geplant war auch nicht, per pedes oder mit der Seilbahn abzusteigen, sondern mit einem Mountain Cart ins Tals zu fahren.

Wir ließen uns mit der Harschbichlbahn bis auf 1604 m zur Bergstation befördern. Dort starteten wir unseren Rundweg entgegen dem Uhrzeigersinn herum Richtung Horn.  Der Weg entlang der Almwiesen war von den Regenfällen tags zuvor etwas matschig. Auf halber Höhe wird der Bergpfad zum Steig, ist aber an schmalen Stellen mit einem Stahlseil versichert. Er schlängelt sich entlang und durch die Felsen auf die „Kitzbühler Seite“. Wolken stiegen entlang des Hornes auf, so dass wir in einem Mix aus mystischen Nebelschleiern und wolkenfreien Ausblicken wanderten. Die Kitzbühl Seite zeigt sich um einiges touristischer. Spiel- und Spaßmöglichkeiten für Alle, vielleicht vor allem für die, die mit der Bahn von „Kitz“ aus auf den Gipfel gekommen sind. Wie bevorzugten zwei der Bänke im Gipfel Bereich, um uns bei der Brotzeit auszurasten und den Blick ins Tal oder auf die gegenüberliegende „Streif“ zu genießen.

Nachdem die Brotzeitdosen leer waren und die Uhrzeit vorrückte sind wir den etwas flacheren Weg Richtung Hoferschneid aufgebrochen. Von weitem hörten wir schon Mankei Pfiffe. Um erstaunlicher war es, dass die doch so scheuen Tiere nahe des Weges ihre Eingänge zu ihren Bauten anlegten. Immer wieder schlüpften die Nager aus ihren Tunnels und posierten für Bilder. Letzte Verschnaufpause bot der „Adlerhorst“ , ein Baumstamm, der mit dem Wurzelwerk nach oben wie ein Nest aussieht. Von hier aus ist die Bergstation auch schon wieder in Sichtweite. Wir fuhren von dort wieder zurück zur Mittelstation, um dort die Mountaincart zu besteigen. Nach einer kurzen Einführung über die Bedienung des Carts sowie Verhaltensregeln für die Abfahrt ging es auch schon los. Die Geschwindigkeit kann man selber bestimmen bzw. hängt vom Vordermann ab. Für alle wurde es ein Heidenspaß auf den drei Rädern hinab zu sausen, Kurven zu bezwingen, Engpässe zu durchfahren.

An der Talstation trafen lauter leicht gesprenkelte aber zufriedene Gesichter ein. Auch die Kleidung hatte Spuren der rasanten, zum Teil feuchten, Abfahrt. 

Petra Karg




3-Gipfel-Tour auf den Dreisesselberg

Am 21. Juni 2020 konnte das Tourenprogramm des DAV Laufen nach der Covid-19-Beschränkung wieder aufgenommen werden. Trotz schlechter Wetterverhältnisse ließen sich dies 5 Teilnehmer nicht entgehen. Vom Wanderparkplatz Bayerisch Gmain ging es bei leichtem Regen zuerst durch waldiges Gebiet los, so dass der Regen wenig zu spüren war. Über den Alpgartensteig, der sich frisch saniert präsentierte und dadurch auch bei leichter Nässe ungefährlich zu durchsteigen war, stieg die Gruppe meist regenfrei zur Schlegelmulde und weiter bis zum Hochschlegel auf. Die Sichtverhältnisse waren dabei über Bayerisch Gmain und Reichenhall hinweg in den nördlichen Berchtesgadener Landkreis sowie in das Salzburger Land sehr schön. Angekommen am Hochschlegel wartete die Gruppe einen kurzen Regenschauer unter dem Dach des Lifthäuschens ab, bevor es weiter zum Karkopf ging. Dort wurde die Sicht jedoch schlecht, der Blick zum Untersberg, Hagengebirge, Watzmannstock und Hochkaltermassiv blieb uns ebenso verwehrt wie der nahe Blick zum Toten Mann. Trocken ging es weiter zum Dreisesselberg, auf dessen Gipfel die Gruppe zeitweise wieder Aussicht in den nördlichen Landkreis hatte. Dort verweilte man bei einer verdienten Brotzeit. Der Abstieg wurde über Mitterberg und den Toni-Michl-Steig gewählt, so dass trotz widriger Wetterverhältnisse die Tour relativ trocken durchgeführt werden konnte.

Tom Öllinger




Traditionelles Skitourentreffen auf der Laufener Hütte

Am 7./8. März trafen sich wieder einmal Skitourengeher der Sektionen Tittmoning, Teisendorf und Laufen auf der Laufener Hütte zum Skitourentreffen. Die mehr als 40 Tourengeher wurden beim Aufstieg auf die Hütte in 1726m Höhe bei starkem Schneefall gefordert. Doch die gemütliche Hütte war von den Leitern der Tour Karin und Franz Geierstanger mit ihren Helfern bereits gut vorgewärmt. Wegen der schlechten Sicht konnten am Samstag keine größeren Touren unternommen werden. Am Abend wurde, bei bestem, gemeinsam gekochtem Essen, noch lange gefeiert und manche Anekdote erzählt. Besonders im Winter ist es sehr Aufwendig die Hütte mit so vielen Besuchern mit Wasser/Schmelzwasser zu versorgen, Doch das Hüttenteam war gut eingespielt und auch die meisten Besucher halfen tatkräftig mit. Sonntagsmorgens konnten dann bei besten Verhältnissen doch noch einige Touren im vielfältigem Tourengelände unternommen werden. Die Abfahrt bis zu den Fahrzeugen war ein schöner Abschluss des ereignisreichen Wochenendes.

Franz Geierstanger


Skitour Tennengebirgsüberschreitung 

Am Sonntag, den 15.03.2020 unternahm die Sektion Laufen eine Gemeinschaftstour für eine Skidurchquerung der faszinierenden Mondlandschaft im Tennengebirge. Um 7:30Uhr trafen sich 8 Teilnehmer am Parkplatz Wengerau bei Werfenwen bei fast perfekten Bedingungen ( starker Südföhn ) und strahlendem Sonnenschein für die Tennengebirgsüberschreitung von Wengerau nach Oberscheffau. Nach südseitigem Aufstieg zur Tauernscharte und weiter über Schartwand mit unendlichen Weiten und einsamen Gipfeln bis zum Scheiblingskogel bietet diese Skitour alles was das Herz begehrt. Die nordseitige, rassige „Wies“ Abfahrt über kleine Rücken, mittelschwerem Kar und gut einstündigem Fußmarsch bis Oberscheffau verlangte den Teilnehmern nach sieben Stunden und ca. 1850Hm noch etwas Kraft und Geduld bis zur anschließenden Einkehr im Landgasthof Lammerklause.

Franz Weber



Schneeschuhtour bzw. Wanderung auf den Trattberg

Eine Schneeschuhtour war angekündigt! Die Schneeverhältnisse waren aber so, dass wir vom Parkplatz mit den Schneeschuhen am Rucksack losmarschierten. An der Enzianhütte parkten wir sie dann, denn ein Teil des Gipfelanstieges war so abgeblasen, dass wir auf der Wiese gehen konnten. Es empfang uns ein windiger, nebliger Gipfel. Nach einem kurzen Fototermin traten wir den Rückzug an und es ging schnellen Schrittes zur Enzianhütte, wo uns eine warme Stube empfing.

Gabi Höfer-Jani




Skitour auf den Eiskogel mit Andreas Stadler





Sonne und Pulverschnee in den Kitzbühlern

Diese schönen Zutaten konnte eine Skitourengruppe des Alpenvereins Laufen kürzlich erleben.Vom Hechenmoosparkplatz südlich von Kitzbühel erfolgte der Aufstieg über die Rodelbahn bis zur Bochumer Hütte. Weiter ging es bei herrlichem Sonnenschein aufwärts dem ersten Gipfel, dem Rauber, zu. Nur unwesentlich höher, aber mit grandioser Aussicht wurde der Saalkogel erreicht. Die unermüdlichen nahmen auch noch den Staffkogel mit, bevor die nordseitigen Pulverschneehänge hinuntergeschwebt wurde. Wieder mit den Fellen an den Skiern erreichte die Gruppe mit dem Hahnenkampl einen weiteren Panoramaberg. Die abschließende Abfahrt zurück zur Hütte beendete den ersten Tag. Mit Musik und Gesang wurde der Abend auf der Hütte beendet.

Der Sonntag begann mit diffusem Licht beim Anstieg zum Schütz.Wieder konnten steile, aber perfekte Pulverschneehänge befahren werden. Beim Ansteig zum zweiten Gipfel, dem Gamshag, verzogen sich die Wolken und die Sonne gewann die Oberhand. Ein zweites mal konnten unverspurte; nordseitige Hänge mit sehr gutem Pulverschnee befahren werden. Auf der Hüttenterasse ließen sich die Teilnehmer dann noch den Geburtstagswein einer Teilnehmerin schmecken.

  Peter Schauer 




Skitour auf die Schwalbenwand

Am Samstag, den 08.Februar machten sich 13 Skitourengeher des Alpenvereins Laufen um 7 Uhr auf den Weg nach Maria Alm um vom Parkplatz Jetzbachgraben auf die Schwalbenwand (2011m) zu gehen.

Nach einer Aufstiegszeit von 3,0 Std und ca.1.150 Hm erreichten wir bei strahlendem Sonnenschein den Gipfel. Nach einem etwas mühsamen Gegenanstieg folgte eine wunderbare Pulverabfahrt über weite Wiesenhänge bis zum Auto. Gegen 14.30Uhr erreichten wir wieder den Parkplatz und kehrten anschließend gemeinsam in Schneizlreuth beim Wurz’n Wirt ein.   

Franz Weber





Auf Neuschneesuche am Korein 

Diesen Winter gute Tourenbedingungen zu finden ist gar nicht so leicht. In St Martin am Tennengebirge wurden die Laufener Skitourengruppe aber fündig. Der Korein ist ein beliebtes Skitourenziel, das sich großer Beliebtheit erfreut. Trotzdem fanden sich noch unverspurte Pulverschneehänge, um eine schöne Abfahrt zu genießen. Kurz vor dem Parkplatz lud die Buttermilchalm zur Einkehr, um sich das verdiente Bier, oder Kaffee und Kuchen schmecken zu lassen.

Peter Schauer



VS Ausbildung mit dem Alpenverein Laufen 

26 interessierte Teilnehmer trafen sich bei leider sehr nebeligem Wetter am Trattberg in den Salzburger Alpen, um in 3 Gruppen bei einer kleinen Skitour den Umgang mit dem Verschüttetensuchgerät, Schaufel und Sonde zu üben. Oberflächensuche, Erstkontakt, Grobsuche, Feinsuche und Punktortung wurde geübt. Nach der Übung fand noch eine Nachbesprechung in der nahen Enzianhütte, die seit diesem Winter eine hervorragende Einkehr bietet, statt.

Peter Schauer





Wallfahrt der Sektion

Es war der letzte schöne und warme Herbsttag, als 23 Laufener Bergfreunde sich am vergangenen Sonntag aufmachten und zur Wallfahrtskirche Maria Plain bei Bergheim/Salzburg pilgerten.
Da der Weg von Laufen aus zu Fuß zu weit wäre, traf man sich an der Lokalbahn in Oberndorf und fuhr mit dieser bis nach Acharting. Anschließend ging es meist über kleinere Straßen und befestigte Wege über Anthering zum Luginger See, wo man Mittagspause machte. Nach entsprechender Stärkung wanderte man weiter in Richtung Voggenberg und von dort aus durch den Buchenwald über den Hochgitzen. Kurz darauf konnte man bereits die Basilika, unser Ziel, sehen. Zu sehen gab es an diesem schönen Herbsttag neben der äußerst farbträchtigen Natur auch ein herrliches Bergpanorama. Man mochte gar nicht glauben, dass das Wetter umschlägt und herbstlichere Temperaturen Einzug halten.
Nach Passieren von Lengfelden  machte man sich über viele Stiegen an den letzten Anstieg und war nach gut vier Stunden am ersehnten Ziel. Hier bot sich die Gelegenheit am Rosenkranz mit eucharistischem Segen teilzunehmen und das dort im Umfeld reichhaltige gastronomische Angebot in Anspruch zu nehmen. Der Rückweg war per pedes mit einer gut 20minütigen Wanderung zum Lokalbahnhaltepunkt Bergheim verhältnismäßig kurz und so war man gegen 17 Uhr wieder zurück in Oberndorf. (ml)

Mit der Gabi auf das Sonntagshorn

Zu Acht starteten wir vom Parkplatz Heutalbauer zur Hochalm. Dann weiter zur Scharte zwischen Reifelberg und Sonntagshorn und über einen interessanten, abwechslungsreichen Steig zum Gipfel. Eine sehr kurze Gipfelrast, denn der Föhnsturm blies gewaltig. Dafür aber dann eine ausgiebige Einkehr in der gemütlichen Stube der Hochalm.

Gabi Höfer-Jani


Gemütliche Biketour im Glemmtal

Vergangenen Sonntag trafen sich zehn Bergradler der Alpenvereinssektionen Laufen und Tittmoning um gemeinsam eine Tour ab Saalbach zu unternehmen. Über angenehme Forststraße gings zuerst zum Gipfel des Bernkogel. Nachdem einer der Speicherseen des Skigebietes umrundet war, folgte eine schöne Trialabfahrt bis zur Sportalm. Nach einer Einkehr war nochmals eine mühsame Auffahrt bis zum Reichkendlkopf mit 1941m. Eine herrliche Aussicht belohnte die Mühen. Nun folgte die Abfahrt über den „Hochalmtrail“ der von allen Teilnehmern mit viel Spaß bewältigt wurde. Eine längere Abfahrt über Lengau und Hinterglemm führte zurück zu den Fahrzeugen. Mit 1300 Höhenmettern Aufstieg und schönen, gut fahrbaren, Strecken war die Ansage „Gemütliche Mountainbiketour“ von Tourenleiter Franz Geierstanger erfüllt, die Teilnehmer freuen sich schon auf ein ähnliches Angebot im nächsten Herbst.

Franz Geierstanger

 

Mit dem Mountainbike um die Brenta

Im Trentino, westlich vom Etschtal liegt die Brentagruppe. Steile Bergwege, interessante Klettersteige und luftige Klettertouren führen auf die felsigen Gipfel, die bis zu 3100 Meter hoch sind und vom Gestein zu den Dolomiten zählen. Will man sich diesem Gebirge mit dem Mountainbike nähern, wird man schnell den Drahtesel stehen lassen und zu Fuß weiterwandern.  Die Umrundung der Brenta ist jedoch auf Forstpisten, Nebenstrassen, Rad- und Wanderwegen eine lohnende Variante, die schroffen Felsen und Spitzen zu bewundern. Zu Vierzehnt haben wir kürzlich die ”Dolomiti di Brentabike” Runde bewältigt, welche von den Talorten, die um diesen Gebirgsstock liegen, vorbildlich ausgeschildert wurde. Bei wechselhaften Wetter machten wir uns mit drei Autos auf den Weg. Intensive Regenschauer begleiteten die Fahrt durch das Inntal zur Brennerautobahn, auf der Passhöhe lachte jedoch bereits die Sonne vom Himmel Tirols. Weiter ging es über Bozen und Mezzocorona ins Val di Non und zum Stausee Lago di Santa-Giustina, das Val di Sole rauf bis Dimaro.

Hier begann die Runde um die Brenta. Nach dem Ausladen der Räder und einem Sicherheitsheck radelten wir in ein Cafe am Dorfplatz von Dimaro, um nach der langen Anreise mit Cappuccino und feinem Gebäck in die Tagesetappe zu starten. Bei herrlichen Sonnenschein und idealer Temperatur ging es den Meledriobach entlang, aufwärts in das gleichnamige Tal. Anfangs mit steilen Anstiegen leitete die Forstpiste stetig bergauf, 900 Höhenmeter bis zur Malga Mondifra. Mit kleinen Abfahrten und Anstiegen erreichten alle den bekannten Wintersportort Madonna di Campiglio um eine stärkende Mittagspause einzulegen.  Weiter ging es zur Rifugio Valsinella und steil bergab zum Wasserfall “Cascata di Mezzo”.  Ein gut fahrbarer Singletrail führt uns nach San Antonio di Mavignola und zur rasanten Abfahrt auf einer Militärstrasse runter bis nach Pinzolo, dem Ziel der ersten Etappe das wir nach 1100 Höhenmetern und 35 Kilometern erreichten. Auf der Hotelterasse gab es dann diverse “isotonische und gerstenhaltige” Getränke. Nach einem guten Abendessen, einer erholsamen Nacht und einem reichhaltigen Frühstücksbüfett begrüsste uns am nächsten Tag wieder herrlicher Sonnenschein. In flotter Fahrt ging es den Radweg runter nach Tione die Trento. Hier beginnt die 10 Kilometer lange Auffahrt nach Stenico, einem kleinen Ort am Südende vom Brentamassiv. Drei Kilometer vor Stenico war jedoch, die in den steilen Felsen gesprengte Bergstrasse wegen Felsräumarbeiten gesperrt! Also hieß es, umkehren und zurück zur Straße nach Ponte Arche um nach ca. 17 Kilometern Umweg nach Stenico zu gelangen. Weiter pedalierten wir durch Obstplantagen hindurch nach San Lorenzo in Banale. Von hier aus ging es nach einer Mittagsgast weiter, zur Römerbrücke bei Moline di Deggia.

Nach der steilen Auffahrtsrampe bis zum Lago di Nembia radelten wir am Westufer vom herrlichen Molvenosee entlang. Vor dem finalen Anstieg dieses Tages um Andalo zu erreichen, genossen wir noch Cafe und Gelati in Molveno und erreichten nach anstrengenden 70 Kilometern und 1300 Höhenmeter das Etappenziel vom zweiten Tag, der doch etwas “zaach” war.

Einer sehr guten Hotelübernachtung mit leckerer Halbpension folgte der dritte Tag mit traumhaften Wetter und einer leichten Forststrassenauffahrt. Nun ging es 700 Höhenmeter runter und über einen netten Singletrail mit tollen Blicken auf die Brentafelsen, kamen wir nach Falvon um Mittags in einer Dorfpizzeria einzukehren. Weiter ging es durch Obstplantagen auf einem interessanten Pfad entlang eines ehemaligen Bewässerungsgrabens bis zur “Galleria di Terres”. Galleria heißt übersetzt Tunnel. Über 2,6 Kilometer durchfuhren    wir, ausgerüstet mit Stirnlampen und Regenjacken, nun diesen aufgelassenen Bewässerungstunnel, der früher  das Wasser vom Abfluss des Tovelsees, zu den Obstplantagen im Val di Non geleitet hat.

Dieser Tunnel wurde speziell für die Befahrung mit dem Bike hergerichtet. Eine mit feinem Kies belegte Fahrbahn und Beleuchtung an den Wänden machte allen Spaß hinterliess doch ein gewisses Abenteuerfeeling. Nach diesem spannenden Abschnitt musste nochmal fest in die Pedale getreten werden um den auf 1200 Metern gelegenen Tovelsee zu erreichen. Einem erfrischendem Bad im 14 Grad “warmen” Bergsee folgte die Kaffeepause und in schneller Talfahrt ging es die Straße zurück nach Tuenno. Zur Unterkunft am Ende der dritten Etappe musste noch mal 100 Höhenmeter raufgekurbelt werden so dass am Schluss 1200 Gesamthöhenmeter und 50 Kilometer ins Tourenbuch eingetragen werden konnten.. Die freundlichen Wirtsleute vom Agriturissmo Primo Sole, die ruhige Nacht und das leckere Frühstück waren jedoch jede Mühe wert.  Am Sonntagmorgen war der Himmel bei angenehmen Temperaturen leicht bedeckt. Nun ließen wir die Räder runter zum Radweg ins Val di Sole laufen und mit leichter Steigung ging es wieder mit viel Sonnenschein,  zurück nach Dimaro. Nach dem Verladen der Räder und einer ausgiebigen Mittagspause fuhren wir zurück nach Laufen. Diese Runde um das Brentamassiv hatte uns viel geboten. Vier Tage perfektes Spätsommerwetter im Trentino, tolle Aussichten auf die Zacken und Felstürme der Brentadolomiten, nette Singletrails, schattige Forstwegauffahrten, rasante Abfahrten und bequeme Radwege, dies sind die Merkmale der Brentabikerunde. Wire hatten viel Fahrspass tolle Erlebnisse und nette Gespräche auf den Etappen dieser ansprechenden Umfahrung.

Bericht: Arno Hahnemann

Fotos: Elfriede Hahnemann

Mit dem Mountainbike um die Kampenwand

Andreas Stadler

An einem traumhaften Herbsttag auf die Hintere Goinger Halt

Zehn Bergfreunde des DAV Laufen starteten ihre alpine Wanderung an der Wochenbrunner Alm, mit einem Top-Ziel am Wilden Kaiser, die Hintere Goinger Halt. Nach gemächlichem Start vorbei an der Gaudeamushütte führte der Weg über die brache Almflur durch lichten Wald und legte allmählich an Steigung zu. Quer über geröllhaltiges Gelände erreichten wir den flachen Absatz am Beginn der Kübelkar-Steinwüste, auf dem die zehn Teilnehmer die Aussicht bei einer ersten Verschnaufpause genossen. Linkshaltend hinauf zur Abzweigung des Jubiläumssteigs, dann rechtsdrehend zu den Südabstürzen der Vorderen Karlspitze wechselnd wurden schnell die ersten mit Drahtseil versicherten Wegstellen erreicht. Im Zangengriff steilster Wände ging es dann sehr mühselig den losen Untergrund bis zum Ellmauer Tor empor. Nach kurzer Rast folgte man dem Normalweg zur Hinteren Goinger Halt. Eine sperrende Schrofenstufe stellte bald die Begeher auf die Probe. Hindernisse (I) wurden erkraxelt, oft auch unter Zuhilfenahme installierter Ketten und Drahtseile.

Im Slalom gewann die Gruppe schnell an Höhe, das Hin und Her endete am tiefsten Grateinschnitt zwischen der Vorderen und Hinteren Goinger Halt. Über einen Quergang war der Thron zuletzt mittels einiger Klimmzüge (I) erobert.

Nun hatte sich die Gruppe eine ausgedehnte Brotzeit verdient, wenngleich der Platz am Gipfel begrenzt ist. Schon die Fernschau vom Gipfel gen Norden Richtung Zahmer Kaiser, Chiemsee und Chiemgau, gen Osten auf Untersberg und Watzmann und gen Süden Richtung Großvenediger war an diesem herrlichen Sonnentag beeindruckend, doch die Nahblicke gen Westen auf die Fleischbank, Totenkirchl und Karlspitzen sind das eigentliche Schmuckstück. Die tiefen Kaiserkare und lotrechten Felswände beeindruckten besonders.

Im Anschluss stiegen wir die Gipfelflanke retour zum Ellmauer Tor und weiter ins Kübelkar. Von dort beging die Gruppe den mit traumhaften Felskulissen und Aussichtspunkten versehen Jubiläumssteig. Dieser war für uns trittsichere und schwindelfreie Bergwanderer auch ohne Klettersteigausrüstung durch die gute Drahtseilversicherung kein Problem.

Nach so einer wunderbaren Tour konnte sich die DAVler dann das Weißbier oder den Kaffee und Kuchen auf der Gruttenhütte schmecken lassen, bevor es dann in einer weiteren Stunde Abstieg zurück zur Wochenbrunner Alm ging.

Tom Öllinger

 Am Donnerkogel-Klettersteig im Gosaukamm

Bei herrlichem Bergwetter unternahm der Alpenverein Laufen eine Klettersteigtour zum Donnerkogel im Gosaukamm. Den Zustieg verkürzte die Gosaukammbahn auf knapp 20min. Dies nutzten auch sehr viele andere Bergsteiger, so dass der Steig sehr stark frequentiert war. In mehreren verschiedenen Etappeen führt der Steig hinauf auf den Großen Donnerkogel mit 2054 m. Als absolutes Highlight überquerte die Gruppe die sehr ausgesetzte Riesenleiter mit über 40 m Länge. Am Gipfel entschädigte die traumhafte Rundsicht für die Anstrengungen des Aufstiegs. Die Terasse der schön gelegenen Gablonzer Hütte wurde zur Einkehr besucht.

Peter Schauer

 

Wandern in den Dolomiten

Ein mit 49 Teilnehmern vollbesetzter Bus startete kürzlich von Laufen in die Dolomiten. Die Organisatoren Regina und Sepp König hatten eine Fahrt nach Toblach mit Wanderungen in den Sextner- und Pragser- Dolomiten organisiert.

Gleich am Anfahrtstag gings über den Felbertauernpass zum Pragser Wildsee auf 1500 m. Dort startete etwa die hälfte der Gruppe eine anspruchsvolle Bergtour zum Herrstein mit 2447m. Unter der Begleitung der Wanderleiter Karin und Franz Geierstanger erfolgte der Anstieg über die Zwölf – Apostel Scharte, die einen herrlichen Tiefblick auf den Pragser Wildsee bot, bis zur Weißlahnerscharte. Bei bestem Bergwetter und guter Fernsicht gings das letzte Stück Richtung Gipfel hier waren auch kurze Kletterpassagen zu bewältigen. Ein überwältigender Blick, auch Richtung Drei Zinnen, war die Entschädigung für die Mühen.

Der zweite Teil der Gruppe umrundete den smaragdgrünen Bergsee unter der Begleitung von Regina König.

Nachdem alle wohlbehalten am Reisebus angekommen waren führte die kurze Fahrt ins Hotel in Toblach das für die nächsten drei Tage als Stützpunkt diente.

Die Wetteraussicht für den zweiten Tag bewahrheiteten sich leider, bereits vormittags setzte Regen ein, trotzdem führte der Fahrt zur Auronzohütte an den Drei Zinnen. Auch hier teilte sich die Gruppe, die Aktiveren hatten ursprünglich den Klettersteig übe den Paternkofel geplant dies war bei dem Regenwetter leider nicht möglich. So ging der Weg über die Paternscharte zur Drei Zinnen Hütte auf den Sexnter Stein hinter der Hütte.

Der zweite Teil der Gruppe ging direkt zur Hütte, leider zeigten sich die weltbekannten Drei Zinnen nur in Teilen, auf der Hütte trafen dann beide Gruppen zur Einkehr zusammen.

Über den Misurinasee gings zurück in die Unterkunft wo bei bestem Essen und Musik und Gesang der Tag endete.

Auch der Samstag begann mit Regen so wurde ein Schlechtwetterprogramm gestartet, es ging über das Naturschutzgebiet Innerfeldtal mit den herrlichen Lärchwiesen zur Drei Schuster Hütte. Nach gut zwei Stunden war die Schutzhütte des Alpenverein Südtirol erreicht. Immer wieder zeigten sich die umliegenden Berge und bei Ziachmusik verging der Nachmittag fast zu schnell. Bei der Rückfahrt war die Kirche von Sexten mit dem bekannten Wandgemälde des „Totentanz“ ein interessantes Ziel.

Auch der Sonntag brachte keine Wetterbesserung so konnte vor der Heimreise die kleine Sennerei Drei Zinnen in Toblach besichtigt werden.

Trotz des wechselhaften Wetters waren sich die Teilnehmer einig das die Reise ins Pustertal sehr eindrucksvoll war.

Franz Geierstanger

 

Brandlbergkopfrunde

Wieder trieb es uns ins schöne Tennengebirge. Vom Lammertal über den alten Truppenübungsplatz marschierten wir zum Jochriedel und weiter zu den Brandlbergköpfen. Beim Abstieg ging es zur Frommerhochalm und über die Schöberlalm zur Spiessalm. Eine gemütliche Tour mit grandioser Aussicht, viel Heidelbeeren und Almen zur Einkehr.

Gabi Höfer-Jani

Neue Traunsteiner Hütte - „Besuch beim Nachbarn“

Das diesjährige Ziel unserer Themenwanderung war die Traunsteiner Hütte auf der Reiter Alpe. Vom Parkplatz Wachterl stiegen wir anfangs bei Sonnenschein und Schwüle über den Eingeschossenen Steig zum Edelweisslahner. Inzwischen war Nebel eingefallen und somit fiel die Entscheidung leicht – wir marschierten auf direktem Weg zur Traunsteiner Hütte und kamen die letzten 15 Minuten noch in Regen. Trotzdem nahmen wir unser erstes Hüttenbier noch auf der Terrasse ein, bevor wir Quartier bezogen. Der Sonntag war anfangs noch etwas trüb und wir entschlossen uns zu einer kurzen Rundtour über den Großen Bruder und den Weitschartenkopf. Es wurde immer sonniger und wärmer, so daß wir die Mittagsrast etwas ausdehnten. Dann ging es gemütlich über die Wachterlsteig zurück zum Parkplatz.  

Gabi Höfer-Jani

Rothspielscheibe und Fagstein

Im Juli ging es mit Christian auf zwei stille Gipfel in den Gotzenbergen.

Von Hinterbrand ging es über breite Wanderwege an der neugebauten Jennermittelstation vorbei Richtung Schneibsteinhaus. Den breiten Weg verließen wir an der Weggabelung zur Königstalalm. Von nun an wurde es still und wir betraten den ruhigen Teil des Hagengebirges. Es sollte ein sehr warmer Tag werden und so war der erfrischende Brunnen der Königstalalm herzlich willkommen. Zumal dies die letzte Wasserstelle beim Aufstieg ist. Weiter ging es auf einem schmalen Weg eine Grasflanke hinauf und auf einem steilen Pfad mit wunderbaren Ausblicken erreichten wir die Rothspielscheibe, die ein sehr schönes und außergewöhnliches Gipfelkreuz hat. Hier machte unsere altersmäßig gut durchgemischte Gruppe eine kleine Verschnaufpause.
Nun ging es nach einem Zwischenabstieg durch die stark zerklüfteten Karrenfelder, die zum Teil sehr unübersichtlich und von Latschen durchzogen sind. Vereinzelt weisen einem spärlich vorhandene Steindauben den Weg. Zwischen Windschartenkopf und Fagstein peilten wir nun den Ostgrat des selbigen an und weiter ging es abermals über Karren und Rasenflecken. Am Grat angekommen stiegen wir ohne weitere Hürden zum Gipfel auf. Die ausgiebige Brotzeit hat sich unsere sehr starke Gruppe wirklich verdient.
Über blühende Wiesen gingen es im Anschluss gen Südwesten, bis ein fast nicht erkennbarer Pfad rechts abwärts über die Rossfelder nach unten führt. Auf halber Strecke zur Priesbergalm konnten wir uns nochmal an einer kühlen Quelle erfrischen, bevor wir uns auf der Priesbergalm mit alternativen Getränken versorgten.
Auf Kür folgte nun leider die Pflicht und es war noch ein weiter Weg bis zum Parkplatz Hinterbrand, wo wir dann knapp 20km zurückgelegt hatten. Schön war es!

Christian von Hake

Klettersteige am Wildseeloder
Vor kurzem unternahm die Tourengruppe der Sektion eine Klettersteigtour im Bereich des Wildseeloder in Fieberbrunn. Die zwölf Teilnehmer machten sich, nach einer Auffahrt zur Lärchfilzhochalm, auf den Weg zum Einstieg des ersten Klettersteigs. Nach ca. 1,5 Stunden war der Anseilplatz des Klettersteigs "Marokka" erreicht. Nach einer Sicherheitseinweisung wurde der erste Teil des mit "C" bewerteten Steigs begangen. Bestens abgesichert kletterten die Bergfreunde bei herrlichem Wetter hoch. Eine Drahtseilbrücke, die doch stark wankte, war der willkommene Höhepunkt des Steigs. Nach ca. 2 Stunden waren alle am Gipfel versammelt.
Weiter gings dann in Richtung des Gipfels der "Henne 2078". Auf dem Weg wurde an einem wunderschönen Aussichtsplatz Rast gemacht mit Blick auf die Wildseeloderhütte mit See.
Über den Gipfel der Henne folgte der Abstieg, auch über einen Klettersteig. Der mit "A" bewertete "Panorama-Steig" führte über tolle Felsformationen zum Reckmoos. Dort wurde auf einer schönen Blumenwiese nochmals kurz gerastet ehe der Rückweg zur Lärchfilzhochalm angetreten wurde. Vorbei an großen Buschen mit blühendem Almenrausch war die gastliche Hütte bald erreicht. Bei Radler und Eis wünschten sich die zufriedenen Teilnehmer, dass die Leiter der Tour, Karin und Franz Geierstanger, auch im nächsten Jahr wieder eine schöne Klettersteigtour anbieten sollten.

Franz Geierstanger

Hüttentour durchs Gesäuse

Im Herzen der Ennstaler Alpen hat die Natur ein schroffes, zerklüftetes Kalkgebirge geschaffen, das Gesäuse. In diesem viertgrößten Nationalpark Österreichs machten wir dieses Jahr unsere Hüttenrunde. Ausgangspunkt war Admont im Ennstal. Leider war das Wetter am ersten Tag nicht sehr verheissungsvoll und deshalb wählten wir die kürzere Variante zur Mödlinger Hütte. Die Regenfälle  bestätigten die Wahl und gesehen hätten wir auf den Gipfeln auch nichts. Aber bereits der 2. Tag zeigte sich freundlicher und es wurde immer sonniger und wärmer. Von der Mödlinger Hütte ging es über nette kleine Gipfel zurücks ins Tal zum Kölblwirt. Nach guter Stärkung machten wir uns auf zur Hesshütte. Ein wunderschöner, abwechslungsreicher Hüttenanstieg und die Hütte in herrlicher Lage. Am nächsten Tag wurden wir gefordert: es ging über den steilen, aber gut versicherten Wasserfallweg ins Tal und in vielen Kehren wieder hoch zum Buchsteinhaus. Es folgte ein gemütlicher Abend und nach einem üppigen Frühstück starteten wir Richtung Buchstein. Hier hatten wir einige harte Schneefelder zu queren. Der Gipfel wurde nicht bestiegen, da uns der Wirt wegen zu vielem Schnee davon abriet. Der Tag war auch so ausgefüllt und anstrengend, denn es wurde immer wärmer. Wir hatten die heißeste Woche erwischt und je näher wir wieder dem Tal kamen, umso unangenehmer wurde es. Kurz vor Buchau lud ein Bach zur Abkühlung und Rast ein. Wir waren uns einig, die Strecke entlang der Strasse mit einem Ruftaxi zurückzulegen. Dann aber nochmal die Zähne zusammenbeissen: heiß war der Aufstieg vom Buchauer Sattel über die Grabner alm zum Admonterhaus. Das erste Bier zischte die Kehle hinunter. Den Abend verbrachten wir bis zur Hüttenruhe draussen und genossen die Abendstimmung im Gebirg. Morgens ohne Gepäck noch ein kurzer Abstecher zum Natterriegel und dann gings gemütlich zurück nach Admont. Es waren fünf herrliche Tage in guter Stimmung, die viel zu schnell vergingen. Wir sind immer wieder ein gutes Team, wir machen die Sache gemeinsam und wissen, dass wir uns aufeinander verlassen können.
Gabi Höfer-Jani

„Toter Mann“  (1392m) in den Berchtesgadener Alpen

Noch liegt viel Schnee in den höheren Lagen. Darum entschlossen wir uns zu einer kleinen gemütlichen Wanderung auf den Toten Mann. Vom Parkplatz des Götschenliftes ging es los zum kleinen aussichtsreichen Sillberg. Dann über den Mitterbergsteig, der mit einigen Hindernissen zur Akrobatik zwang ging es zum Hirscheck. Aus guter Entfernung hörten wir schon Musik, es wurde das 50.jährige Jubiläum der Hirscheckbahn gefeiert. Nach der Begrüssung mit Grassl-Schnaps ließen wir es uns mit Bratensemmeln und Bier oder Kaffee und Kuchen gut gehen. Frisch gestärkt ging es zur Betzold-Hütte und über einen kleinen Steig zurück zum Auto. Ein gelungener Tag mit Wolken, Sonne und leider nebelverhangenen Gipfeln, denn die Aussicht dort oben ist grandios.

Gabi Höfer-Jani

Schober mit Petra

Gaisberg CO² neutral!  

Wir Mountainbiker vom DAV Laufen, unternahmen am zweiten Maiwochenende eine Tour rund um den Gaisberg bei Salzburg. Um den CO² Fussabdruck diesmal so klein wie möglich zu halten, wurde mit der Lokalbahn die erste Strecke von Oberndorf nach Bergheim gefahren. Hier ging es bei bestem Radlwetter Salzachaufwärts bis Elsbethen. Entlang vom Glasenbach erreichten wir die nach diesem Fluss benannte Klamm. Führte die Anfahrt bis hier hauptsächlich auf Asphalt,  so knirschte jetzt der Schotter vom Karrenweg durch die Glasenbachklamm, unter den Stollenreifen. Mit mässiger Steigung führt die Strecke recht kurzweilig bis zur Schwaitlalm.  Weiter kurbelten wir Bergradler am Osthang vom Gaisberg entlang, mit beeindruckenden Blicken auf die verschneiten Gipfel der Berchtesgadener Alpen, nach Oberwinkel.  Nun begann die Abfahrt auf Waldwegen nach Pertill. Auf ruhigen Nebenstrassen erreichte man Koppl und einen etwas grobschottriger Trail in Richtung Unterkoppl. Flott leitet nun der Forstweg runter zur B158 die Salzburg und Fuschl verbindet. Der nächst Anstieg brachte uns Tourenteilnehmer  rauf nach Daxlueg. Die Sonnenterasse vom Gasthaus, hoch über den Dächern von Salzburg, lud alle zur verdienten Mittagspause ein und so kehrten die Kräfte bei allen rasch zurück. Viel zu schnell verging die rauschende Abfahrt nach Esch bei Salzburg und auf dem Radweg entlang der “Ischler Trasse” kamen wir nach Sam und weiter ans Ostufer der Salzach. Nach 44 Kilometer und 800 Höhenmeter war die eigentliche Mountainbikerunde zu Ende. Da jedoch das Wetter so gut mitspielte, pedalierte alle zusammen am Tauernradweg zurück nach Laufen.

Arno Hahnemann

Fit in den Frühling – „Einwandern“ mit einer Tour auf das Dietrichshorn

An einem herrlichen Frühlingstag machten sich sechs Teilnehmer vom Wanderparkplatz Unkenberg auf den Weg Richtung Dietrichshorn. Über Almwiesen, durch Waldgebiete und entlang eines Bachlaufs gelangte die Gruppe zügig zum ersten Almengebiet. Dabei konnte die erwachende Natur mit zahlreicher Blumenpracht bestaunt werden. Etwas anstrengender über Restschneefelder ging es weiter zum Einstieg Wandsteig. Über den steilen, aber bereits gut begehbaren und zum Teil mit Seilen gesicherten Steig erreichte die Gruppe zügig den Gipfel des Dietrichshorns mit 1.542 m. Dort wurde die grandiose Sicht in alle Himmelsrichtungen bei einer ausgedehnten Brotzeit genoßen. Der Abstieg erfolgte über die Südseite zur Thällernalm. Der steile Weg war dabei durch umgestürzte Bäume und mit Restschneefeldern bedeckte Markierungen erschwert. Von diesem Almengebiet ging es zurück zum Parkplatz Unkenberg und etwa vier Stunden nach Start waren sich alle Teilnehmer einig, diese Stunden bestens genutzt zu haben.

Tom Öllinger

Sonnblick und Hocharn Runde

Die diesjährige Abschlußskitour des AV Laufen führte vom Parkplatz Lenzanger im Rauriser Tal vorbei am Naturfreundehaus hinauf zum Sonnblick. Über die harte Spur halfen Harscheisen sehr gut hinweg. Bei perfektem Sonnenschein erreichten wir nach gut 1600Hm den Gipfel des Sonnblick mit dem Zittelhaus und der Wetterwarte. Nach kurzer Pause folgte die Abfahrt über das Kleinfleißkees hinunter zum Zirmsee. Bei sehr sommerlichen Temperaturen erfolgte der Aufstieg zum Hocharn, welcher nach insgesamt etwa 2400Hm erreicht wurde. Bei dem traumhaftem Wetter konnten wir die ungetrübte Aussicht auf die umliegende Bergwelt geniessen. Nach der Firnabfahrt hinunter zum Naturfreundehaus warteten schon ein frisches Radler und eine schöne Tasse Kaffee auf uns.

Peter Schauer

Saisonstart mit dem Bike  
Noch herrscht, Anfang April, in Höhenlagen über 1000 Meter idealer Skitourenwinter.  Dennoch fanden sich fünf Bergradler zusammen, die Bikesaison zu eröffnen.  Vom Ämtergebäudeparkplatz radelten wir los, überquerten die Salzach auf dem Europasteg und in flotter Fahrt ging es auf dem Tauernradweg bis zum Schwärzerdurchschlag in das Wildschweingehege hinein. Nach Anthering folgte der Anstieg zum Haunsberg und an der Kapelle bei der Kaiserbuche II legten wir eine Verschnaufpause ein. Sehr aussichtsreich pedalierten wir den Kammweg bis nach Hörndl und zur rasanten Abfahrt nach Nussdorf.  Weiter folgten wir den Mozartradweg über Ranharting nach Oberndorf und zur Kreuzigungsgruppe über der Salzach. Die Abfahrt zur Uferstrasse war dann die fahrtechnisch schwierigste Strecke der 800 Höhenmeter und knapp 38 Kilometer.

Arno Hahnemann

Skitour auf den Hochkarfelderkopf
Am Sonntag, den 31. März, machten sich 18 Skitourengeher des Alpenvereins Laufen um 7 Uhr auf den Weg, um von Lungötz im Lammertal auf den Hochkarfelderkopf  (Tennengebirge, 2219 m) zu gehen.

Nach einer Aufstiegszeit von 3,5 Std und ca. 1400Hm genossen wir bei strahlendem Sonnenschein die grandiose Rundsicht vom Gipfel. Es folgte eine perfekte Firnabfahrt in den oberen Hängen mit zunehmender Erweichung im unteren Teil. Gegen 13.30 Uhr erreichten wir wieder den Parkplatz und kehrten anschließend gemeinsam in Abtenau in der Lammerklause ein.

Franz Weber

Schneeschuhwanderung auf das Wieserhörndl/Osterhorngruppe

Auch bei der zweiten Schneeschuhwanderung in diesem Jahr bescherte uns der Wettergott Sonnenschein und angenehm warme Temperaturen. Gemütlich strebten wir vom Parkplatz Gaissau über die Spielbergalm dem Gipfel zu. Nach fast 3 Stunden schwitzen und schnaufen kamen wir an und genossen die Gipfelbrotzeit und die schöne Aussicht. Solche Tage kann man nur geniessen!

Gabi Höfer-Jani

Gemeinschaftstour zur Pforzheimer Hütte

Laufener und Tittmoninger Skitourenfreunde gemeinsam unterwegs. Das erlebten wir kürzlich bei einer Tour zur Pforzheimer Hütte im Sellrain. Von St. Sigmund im Sellrain aus machten wir uns auf den Weg zur sehr gut bewirtschafteten Pforzheimer Hütte. Da am ersten Tag sehr gutes Bergwetter herrschte, machten wir uns nach Erreichen der Hütte, mit leichteren Rucksäcken auf den Weg, um noch einige schöne Schwünge in den unverspurten Pulverschnee zu ziehen.

Am zweiten Tag spurten wir bis in den Talschluss zum Gleirscher Fernerkogel, den wir auf Grund der angespannten Lawinenlage nicht ganz bis zum Gipfel besteigen konnten. Über perfekte Skihänge schwebten wir talwärts. Noch einmal schnallten wir die Felle auf, und spurten hinauf zur hinteren Sonnenwand. Wieder konnten wir ein tolles Kar als erste hinunterwedeln bis in den Talschluß. Der kurze Gegenanstieg zur Hütte verging schnell in der Vorfreude auf Kaffee und leckeren Kuchen. Da der Wetterbericht immer stürmischeres Wetter und einen nochmaligen Anstieg der Lawinengefahr vorhersagte, entschlossen wir uns am dritten Tag, nur noch den Samerschlag, den Hüttengipfel zu besteigen, und dann nach Hause zu fahren. Nochmal konnten wir schöne Pulverschneehänge genießen, bevor es wieder hinunter ging zu den Autos nach St. Sigmund.

Peter Schauer

Schneeschuhwanderung auf die Loibersbacher Höhe/Osterhorngruppe

Neun Schneeschuhgeher und zwei Skitourengeher begleiteten mich am Sonntag bei besten Wetterverhältnissen auf die Loibersbacher Höhe. Eine kleine, nette Tour mit herrlichen Rundblicken. Nach ca. 2 Stunden haben wir den Gipfel erreicht und legten eine ausgiebige Rast bei frühlingshaften Temperaturen ein. Beim Abstieg dann noch eine kurze Einkehr auf der Lanzenalm. Ein gelungener Tag!

Gabi Höfer-Jani

Jung und Alt auf dem Korein

Gemeinsam mit der Jugendgruppe des AV Tittmoning waren einige Laufener zum Korein im östlichen Tennengebirge unterwegs. 22 Skitourengänger von 13 bis 70 Jahren und vom Anfänger bis zum jahrzehntelang Erfahrenen starteten bei herrlichem Wetter zum Gipfel mit grandioser Aussicht. Obwohl der Gipfel sehr beliebt ist, haben wir bei der Abfahrt noch richtig guten, unverspurten Pulverschnee gefunden. Auf der Sonnenterasse der Buttermilchalm ließen wir uns dann Kaffee und Kuchen, und oder das Bier nach der Skitour schmecken.

Peter Schauer

Skitour mit Andi Stadler zum Gamsfeld

Skitour auf den Kampl

Am Sonntag, den 27. Januar machten sich neun Skitourengeher des Alpenvereins Laufen um 7 Uhr auf den Weg, um von Annaberg (Abtenau) auf den Kampl (Dachsteingebirge, 2001m) zu gehen.

Nach einem kurzen Waldstück und bestem Skiwetter erreichten wir die weiten Hänge des Kampl mit Blick auf die Bischofsmütze. Es folgte eine Abfahrt mit jeder Menge pulververschneiten Hängen und nach einem kurzen Gegenanstieg zum Losegg und einer weiteren Traumabfahrt kehrten wir alle gemeinsam in Annaberg beim Postwirt ein.

Franz Weber

Skitour auf den Pillstein und das Zwölferhorn

Aufstieg über die Kühleitenhütte und Mehlsackalm zur Pillsteinhöhe. Dann nordseitige Abfahrt bis zur Stubeneralm, anschließend Aufstieg bis zum Zwölferhorn. Nach der Einkehr Abfahrt bis zur Mittelstation, dann westwärts bis zum Ausgangspunkt.

Andreas Stadler

Silvesterwanderung im Bürmoos


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