Viel Spaß beim Deutschen Alpenverein
Sektion Laufen

 

 Seniorengruppe

Seniorenausflug ins Lammertal

Diesmal Ausflug und nicht Tour - denn teilnehmen konnte jeder, auch wenn ihn die Füsse nicht mehr so weit tragen. Von Laufen fuhren wir nach Lungötz ins Lammertal. Ziel war die Pension Wildau der Familie Quehenberger, zu der ein herzlicher Kontakt seit Sanierung des Pass-Ruck-Steiges besteht. Vor den Genüssen aber doch etwas Bewegung. Wir wanderten gemütlich über die Spiessalm in den Lammertaler Urwald. Ein kurzer, kühler Rundweg führte uns zu uralten und riesigen Bäumen (320 Jahre alte Tanne „Wächter des Urwaldes, 310 Jahre alte Fichte „Alter Dax“). Eine kleine Trinkpause auf der Spiessalm und schon etwas Knurren im Magen. Also zurück in die Wildau, wo wir bestens versorgt wurden und das noch mit einem Panorama (Blick auf Tauernkogel, Brietkopf, Fritzerkogel ...) Der hauseigene Schwimmteich lud zu einem erfrischendem Bad ein. Schöne gemütliche Stunden in herrlicher Gegend, netten Leuten und viel Plauderei (wie man in Österreich so schön sagt).

 Gabi Höfer-Jani

AV-Tour auf das Wetterkreuz bei Unken 

Frisch gewaschene Landschaft erwartet uns an diesem Morgen. Bei frischen Temperaturen geht es von Unken unterhalb der Kirche gleich steil bergauf zum Kalvarienberg mit Kapelle. Dann wandern wird durch lichten Wald, immer wieder über kleine Brückerl hinauf zur Unteren Hölzlalm. Dort wartet ein grandioser Blick auf die Reiteralpe und die Loferer und Leoganger Berge. Wunderbare Vegetation begleitet uns bis hinauf zum aussichtsreichen Gipfel. 1000 zackige Höhenmeter sind zurück gelegt, der Himmel inzwischen mit dunklen Wolken überzogen. Nach einer Gipfelrast wandern wir hinüber zur Oberen Hölzlalm und im Rundweg wieder zurück. Trocken kommen wir im Tal an und erst bei der Heimfahrt öffnet der Himmel seine Schleusen.

 Sabine Zeh

Es ging auf den Schlenken...

Die Verschiebung um eine Woche hatte sich wirklich gelohnt, denn diesmal konnten wir uns auf das schöne Wetter verlassen. Die Temperatur war für den Aufstieg über die Jagernasn sehr angenehm. Auf der gesamten Tour war eine herrliche Flora zu bewundern.Nach der ausgedehnten Gipfelrast wurde als Ziel die Zillhütte angepeilt. Gut gestärkt ging’s dann wieder ab zum Ausgangspunkt Zillreith.

 Gottfried Eder

Wunderbares Wetter, 22 Bergfreunde der Seniorengruppe des Alpenverein Laufens machten sich auf dem Weg zur Stoibenmöserrunde.

In Reit im Winkl, Ortsteil Birnbach gingen wir zuerst über Streuobstwiesen Richtung Kössen um dann bei dieser aussichtsreichen und abwechslungsreichen Tour vorbei an der Rinderbach und Frankenbachalm  auf einem schmalen Bergwanderweg und einem ziemlich steilen Fahrweg die Taubenseehütte zu erreichen. Nach einer kurzen Trinkpause wanderten wir weiter zum Taubensee, dem "Auge des Chiemgaus". Der See hat seinen Namen nicht von den Tauben, sondern von den Krebsen die dort leben und früher Dappen genannt wurden. Wir ließen den See links liegen und stiegen durch einen bewaldeten leichten  Bergsteig zum Sonnwendköpfl (1279m) auf, einem kleinem Gipfel mit einem unbeschreiblichen Panorama: das Kaisergebirge, teile der Hohen Tauern und der Berchtesgadener Alpen bis zum Gurnwandkopf. Bei dieser Sicht schmeckte die Brotzeit nochmal so gut. Der Abstieg erfolgte über die Sauermöser- und  Stoibenmöseralm.  Von dort führte dann ein schmaler Steig über Stock und Stein durch den Wald und wir erreichten die Hutzenalm, bei der wir unseren Durst stillten. Nach gemütlicher Rast dauerte es noch ca. eine Viertelstunde bis wir unseren Ausgangspunkt  der Tour erreichten.

 Gerti Wimmer

Frühjahrstour zum Dötzenkopf

Bei schönsten Frühjahrswetter gingen 14 Teilnehmer vom Wanderparkplatz in Bayerisch Gmain zuerst ohne größeren Höhenunterschied in Richtung Bad Reichenhall, kurz vor dem Aussichtspunkt Stadtkanzel ging es dann bergauf. Nach einigen Serpentinen auf gutem Steig vorbei an der Bildstockalm (von Alm war nichts zu sehen)  zum Rachelboden. Der Weg vom Rachelboden zum Dötzenkopf ist nur geübten und trittsicheren Gehern zu empfehlen, denn der Weg ist etwas ausgesetzt. Nach Erreichen des Gipfels genossen wir die Aussicht auf den Bad Reichenhaller Talkessel und die umliegenden Berge. Nach einer ausgiebigen Brotzeit machten wir uns auf dem Abstieg zum Wanderparkplatz.

 Manfred Schlagbauer

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Natur und Kultur im Chiemgau

Ein wunderbarer Frühlingstag erwartet uns. Von Seebruck aus an der Alz entlang wandern wir zum Keltengehöft bei Stöffling. Danach geht es weiter über Wiesen und Felder vorbei am Castrumer See nach Wimpasing. Hier biegen wir in den frühlingsgrünen Wald ein und kommen auf einer Allee hinauf zum Gut Ising. Dort haben wir unseren höchsten Punkt erreicht und machen einen kleinen Stehimbiss und unser „Gipfelfoto“. Weiter wandern wir vorbei an Schützing bis an den Chiemsee. Nach einer Einkehr mit Seeblick im Café Renee laufen wir zurück nach Seebruck.

 Sabine Zeh

Durchs Wimbachtal zur Wimbachgrieshütte  
Die Wanderung am 29. März durchs Wimbachgries zur Wimbachgrieshütte mit ihren 17 km und 690 Hm war zwar nicht schwierig, verlangte aber von den 26 Bergfreunden der Seniorengruppe doch einige Kondition.    Bei der landschaftlich sehr reizvollen Wanderung gingen wir zuerst steil aufwärts auf einer Forststraße, ließen die derzeit noch geschlossene Wimbachklamm links liegen und wanderten dann gemächlich aufwärts zum Wimbachschloss, einem früheren Jagdschloss. Dort konnten wir noch die Ausläufer einer kürzlich abgegangenen Lawine bestaunen. Nach einer kurzen Trinkpause führte der Weg weiter durch Flusssgeschiebefelder, links und rechts eingerahmt vom Watzmann- und Hochkaltermassiv, dem eindrucksvollen Talschluss mit den Palfelhörnern entgegen.    Das Ziel, die Wimbachgrieshütte, war erreicht. Bei den teilweise noch schneebedeckten Bergen, Sonnenschein, dem unbeschreiblich schönen Panorama und der mitgebrachten Brotzeit hatte niemand etwas dagegen, dass sich unsere Rast etwas hinzog.    Auf den Flanken des Zirbenecks konnten wir vier Gämsen entdecken.  Was die sich wohl gedacht haben, "kaum werden die Skitourengänger weniger, sind die Bergwanderer wieder unterwegs." Der Rückweg erfolgte auf dem Hinweg.  Eine, dank des sonnigen Wetters und der eindrucksvollen Landschaft, lohnende Tour.  

 Gerti Wimmer

 Fotos: Waltraud Fischer

Schöne Pistenskitour zum Berggasthof Harschbichl
Außer dem Tourenbegleiter fanden sich am Mittwoch noch zwei optimistische Damen am Ämtergebäude ein. Wir vertrauten den "Wetterfröschen",  die für einige Stunden brauchbare Tourenbedingungen versprochen hatten. Über Lofer und St.Johann fuhren wir zur Talstation der Harschbichlbahn an der Nordseite des Kitzbühler Horns. Das Wetter besserte sich zusehends und so konnten wir bald die Südwände des Wilden Kaisers bestaunen. Nach etwas mehr als 2 Stunden und 950 Höhenmetern erreichten wir auf einer Höhe von 1604m unser Ziel. Auf der sonnigen Terrasse des Gasthofs mit Blick zur riesigen Sendestation auf dem Kitzbühler Horn kehrten wir ein. Bei der Abfahrt genossen wir im oberen Teil die Pulverauflage und weiter unten den Firn auf der gepflegten Piste.
 Erich Steiner

Wetterglück bei der Skitour in Lofer

Am 22. Februar schaute es in der Früh noch nach Regenfällen aus, als sich wir zwei "Seniorentourengeher" des DAV Laufen entschlossen, die geplante Pistenskitour zum 1555m hohen Schwarzeck zu unternehmen. Am Parkplatz in Lofer lichtete sich der wolkenverhangene Himmel und beim Aufstieg über 850 Hm zum Ziel "Kechtkaser" lachte die Sonne. Sonntagshorn, Reiteralpe, Hocheisspitze und Loferer Steinberge leuchteten unter der glitzernden Schneedecke. An der windgeschützten Almhütte genossen wir unsere Brotzeit. Die Abfahrt auf der aufgefirnten Piste zum "Parkplatz3" in Lofer war der reinste Genuss.
  Erich Steiner

Pistenskitour vom Pillersee zum Jakobskreuz
Bei bedecktem Himmel stiegen wir "Pensionisten" von St.Ulrich am Pillersee 600 Höhenmeter zur Buchensteinwand mit dem 30m hohen Jakobskreuz auf. Abseits der Piste führte die Spur entlang der senkrechten Südwand zum 1456m hohen Gipfel. Zeitweise konnten wir die Südabstürze der Loferer Steinberge bestaunen. Anschließend durfte eine gemütliche Einkehr im Gipfelgasthaus nicht fehlen. Am Fuße des Jakobskreuzes wurden die Dimensionen des Jakobskreuzes bestaunt. Bei der Abfahrt konnten die 5 Teilnehmer streckenweise abseits der Piste den Pulverschnee genießen.
 
  Erich Steiner

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Skitour aufs Rossfeld

Am Mittwoch, 25. Januar, fanden sich 6 Teilnehmer am Ämtergebäude ein. Statt zum Jenner entschieden wir uns, von Oberau aus zum 800 Hm höheren Rossfeld (1551m) aufzusteigen, sowohl auf der Piste als auch auf markierter Route. Nach gut 2 Stunden erreichten wir alle den mit einem großen Kreuz geschmückten Gipfel. Die Rundumsicht auf Untersberg, Salzburg, Tennengebirge und den nahen Göll war bei bestem Bergwetter grandios. Eine gemütliche Einkehr in der Rossfeldhütte und die Abfahrt auf der griffigen Piste nach Oberau rundeten die schöne Tour ab.
 
  Erich Steiner

 

Natur und Kultur in Salzburg - Auf den Spuren der Reformation -

Viele Interessierte finden sich in der Früh im ev. Gemeindesaal ein, um mit uns einen Einblick in die Reformation zu bekommen. Nach einem interessanten Vortrag von Eberhard machen wir uns auf den Weg zur Lokalbahn, weiter mit dem Bus erwartet uns die kompetente Fremdenführerin Antje Kurz in Salzburg. Der Weg führt uns in etwas andere Ecken durch Salzburg. Sehr kalt, es ist richtig winterlich, aber kurzweilig gehen wir durch die Linzergasse, besichtigen den Sebastiansfriedhof mit dem Mausoleum von Wolf-Dietrich, kommen in die Steingasse, der frühere Weg nach Italien, weiter über die Staatsbrücke in die Altstadt. Die Tour endet im Dom und letztendlich beim Zipfer Wirt. Wir haben viel erfahren aber doch nur einen kleinen Teil. Wir stellen fest, dass es in Salzburg immer wieder was Neues zu entdecken gibt. Der abschließende Vortrag „Reformation in Salzburg“ in der Christuskirche musste leider entfallen, da der Referent kurzfristig erkrankt ist. Eberhard macht mit uns eine Abschlussrunde in der Jesuskirche in Laufen. Auf allgemeinen Wunsch werden wir versuchen, diesen Vortrag im neuen Jahr in Bälde nachzuholen.

 Sabine Zeh

Das Tappenkar war unser Seniorenwanderziel

  

Bei bester Wettervorhersage konnte eines der schönsten Wanderziele im Salzburger Land, der Tappenkarsee, nur ein ganz besonders schönes Erlebnis werden. Beim Aufstieg ab der Schwabalm war es noch sehr frisch, aber trotz des neuen, gut angelegten Weges wurde allen bald warm. Immer die beeindruckenden Felswände, von der Wildkarhöhe bis rüber zum Raucheck, im Blick erreichten wir nach ca. zwei Stunden das lange Tal mit dem eingebetteten Tappenkarsee. So wunderschön kann sowas nur die Natur selbst bilden. Nach kurzem Verweilen ging es eine halbe Stunde weiter am See entlang, zur ca. 50 m höher gelegenen Tappenkarseehütte der ÖAV-Sektion Edelweiss. Nach ausgedehnter Mittagspause konnte die Gipfellust gestillt werden. Eine Gruppe ging über das Karteistörl, dem Gurenstein zum Draugsteintörl zu dem eine weitere Gruppe direkt aufstieg. Gemeinsam ging es abwärts zum Treffpunkt Tappenkarseealm. Dort wartete die dritte Gruppe, die von der Hütte zurück kam. Alle 26 Bergfreunde waren wieder zusammen und startbereit für den Abstieg zum Ausgangspunkt. Es war sicher ein schöner, beeindruckender Bergtag.

 Gottfried Eder

Auf den Klausenberg im Chiemgau

Es verspricht noch einmal ein sehr warmer Tag zu werden. Wir sind froh, dass unser Aufstieg von Hohenaschau über die Ellandlalm erst einmal durch schattiges Waldgelände verläuft. Von dort gehen wir über schöne Almmatten hinauf auf die Klausenhütte. Leider ist diese nicht mehr bewirtschaftet und zerfällt zusehends. Nach einer ausgiebigen Rast wandern wir auf unseren ersten Gipfel den Klausenberg. Von hier aus haben wir einen wundervollen Ausblick. Weiter geht es über einen lauschigen Höhenweg zum Predigtstuhl und dem Abereck. Ein längerer Weg über Steigerl und Wiesen führt uns abwärts. Es lockt die Hofalm, die hervorragend bewirtschaftet wird. Hier gibt es noch echte Almmilch und selber gemachte Butter. Gestärkt steigen wir steil ab nach Hohenaschau. Die Füße werden nach der langen Wanderung von einigen abgekühlt in einem angelegten Kneippbecken im Bach. Der Tag neigt sich, wir merken an dem warmen Licht, dass sich der Herbst anmeldet.

 Sabine Zeh

Auf dem Taghaubensattel

Am 31. August gingen bei herrlichem Wetter 13 Bergfreunde mit auf den Taghaubensattel. Beim Abmarsch am Dientnersattel war es sogar noch etwas kühl. Doch ab der Erichhütte wurde es immer wärmer und der Blick auf unser Ziel war völlig frei. Ein paar Trinkpausen und das kühle Lüfterl machten den Aufstieg gut erträglich. Nach etwa 2,5 Stunden war das Ziel erreicht und wir konnten den Blick ins Birgkar und auf den Hochkönig genießen. Die grandiose Aussicht nach Süden in die Hohen Tauern, vom Ankogel bis in die Stubaier Alpen war faszinierend. Trotzdem musste der Abstieg einmal sein und dabei hat uns die Erichhütte angezogen. Es war ein sehr schöner, erlebnisreicher Bergtag.

 Gottfried Eder

Bergtour zum Spielberg mit Badeabschluss

Ab dem Bauernhof im Wurmwinkl bei Faistenau-Hintersee führte der Weg bis zum Talschluss und dann steil ansteigend bis zur Grünaualm. Nach dieser herrlich gelegenen Hochebene ging es wieder aufwärts am Jägerkreuz vorbei bis der Weg rechts in Richtung Spielbergalm abbiegt. Nach etwa 15 Minuten kamen wir zum Wiesenhang auf dem wir nach weiteren 10 Minuten den Gipfel erreichten. Der Abstieg war gleich dem Aufstieg. Vor der Heimfahrt haben wir uns beim Seestüberl ein kühles Bad im Hintersee und natürlich eine gemütliche Einkehr gegönnt.

 Gottfried Eder

Hochfellntour mit den Senioren

Bei immer besser werdenden Wetter begann unser Aufstieg von der Steinbergalm bei Ruhpolding. Über eine ehemalige Skipiste gelangten wir zum nicht markierten Steig auf die Strohnschneid. Nach steilem Aufstieg gelangten wir ca. nach einer Stunde auf die Stohnschneid. Jetzt war das Wetter hervorragend und die Ausicht auf den Chiemgau auf der rechten Seite und auf der Linken zum WildenKaiser und den Loferer Steinbergen war sehr gut. Der Strohnschneidpfad verlangte den Senioren einiges ab, aber auf Grund ihrer Erfahrung wurde er ohne Schwierigkeiten gemeistert. Bei der Kapelle am Hochfellngipfel wurde dann die verdiente Brotzeit gemacht. Der Abstieg ging auf dem Normalweg über die Bründlingalm, bei der Eingekehrt wurde, zurück zum Ausgangspunkt.

 Manfred Schlagbauer

 

 

 

 

Natur und Kultur im Nationalpark Bayerischer Wald

1. Tag  

Wir machen uns bei Gewitterstimmung auf den Weg in den Bayerischen Wald. Auf der Fahrt werden wir noch einmal beregnet und das war es dann für die kommenden Tage. Bei der Fredensbrücke kurz vor Waldhäuser beginnen wir unseren ersten Wandertag über die Martinsklause. Ein romantisches Fleckchen, hier wurde früher auch Holz getriftet. Über einen schattigen Steig geht es zum Teufelsloch. Hier verbirgt sich ein unterirdischer Wasserlauf und fördert kalte Luft zu Tage. Sehr erfrischend, denn inzwischen ist es richtig sommerlich warm geworden. Bald erreichen wir den Hochwaldsteig. Hier begibt man sich über Stege durch feuchtes Hochwaldgebiet. Dann erreichen wir die gläserne Arche, ein Kunstwerk aus Bayerwald Glas. Von dort kommen wir über die sogenannte Himmelsleiter auf den Lusen. Ein felsiger und steiler Anstieg, wir haben wirklich das Gefühl, direkt in den Himmel zu steigen. Belohnt werden wir mit einer wunderbaren Aussicht. Wir unterbrechen unseren Abstieg mit einer Einkehr im Lusenschutzhaus. Übernachtet wird in den Schlaffässern in Klingenbrunn. Hier gibt es komfortables Campen, Lagerfeuer und eine hervorragende Bewirtung.

 

2. Tag

Nach einem deftigen Frühstück laufen wir zur Bushaltestelle Spiegelau und fahren mit dem Igelbus nach Gfäll. Im Nationalpark gibt es ein tolles öffentliches Netz mit Gasbussen und Waldbahn. Hier kann man wandern wohin man will, Bus oder Bahn bringen die Menschen wieder zurück zum Ausgangspunkt und das alles umsonst mit der Gästekarte. Von Gfäll wandern wir auf romantischen Wurzelpfaden zu den Rachelseen, zur Rachelkapelle mit wunderbarer Aussicht und weiter auf den Gipfel. Von dort haben wir auch einen schönen Ausblick in den Böhmerwald und zum Großen Arber. Nach der Einkehr im Waldschmitthaus machen wir noch ganz schön Strecke, bis wir unseren Campingplatz erreichen. Aber bei einem kühlen Bier sind wir schnell erfrischt und nach der Dusche werden wir bestens bewirtet. Der Tag klingt am Lagerfeuer aus.    

3. Tag

Heute steht ein Besuch beim Glaskünstler Klaus Büchler auf dem Programm. Wir bekommen eine Einführung in die Glaskunst und besichtigen die Galerie von Klaus. In der Werkstatt dürfen wir dann selbst Hand anlegen. Da wird eifrig geschliffen und gefräst. Anschließend fahren wir über Zwiesel ins Ludwigsthal und besuchen die Gehege und das Haus der Wildnis. Interessant wird hier dargebracht, wie das Leben im Wald so läuft, ober- und unterirdisch. Eine bio-regionale Küche versorgt uns kulinarisch, bevor wir uns an die Heimfahrt machen.

Seniorentour auf die Hörndlwand

Bei starker Bewölkung stieg eine Gruppe von 10 Bergfreunden, auf einen nicht markierten Steig, auf zur Hörndlwand (1684m). Vorbei am Lödensee ging es zum Einstieg. Der Steig war schmal und steil und Trittsicherheit wurde verlangt. Vorbei an der verfallenen Kienbergalm gelangten wir zum Gipfel der Hörndlwand. Nach einer kurzen Rast begannen wir mit dem Abstieg über das Ostertal. Beim Abstieg haben wir uns noch eine kleine Einkehr bei der Branderalm gegönnt. Anschließend ging es zurück zum Parkplatz Seehaus.

 Manfred Schlagbauer

Die Senioren auf dem Labenberg

Die Witterung war zwar nicht sehr vielversprechend aber dafür die Vorhersage. Deshalb haben es sich 19 wanderbegeisterte Senioren nicht nehmen lassen, den etwas weniger bekannten, 1642m hohen Labenberg im Postalmgebiet zu besteigen. Bis zur Labenbergalm verlief der Anstieg überwiegend auf Wirtschaftswegen. Der weitere Weg wurde  jedoch stetig steiler. Durch die leichte Bewölkung war die Lufttemperatur ideal und so konnten wir gemeinsam die Gipfelrast genießen. Beim Abstieg haben wir uns noch einen Abstecher zur Pitschenbergalm gegönnt. Es war ein sehr schöner Tag in herrlicher Natur.

 Gottfried Eder

Eine historische Wanderung am Wolfgangsee

Eine relativ leichte Wanderung der AV-Sektion Laufen führte 19 Teilnehmer von Fürberg am Wolfgangsee an verschiedenen Kulturstätten vorbei bis zum Aberseeblick. Dieser Teil vom europaweit einmaligen Pilgerweg des hl. Wolfgang ist mit Thementafeln gut dargestellt. Weiter ging es über feuchten und wurzelreichen Weg zum Scheffelblick. Diesen herrlichen Platz, mit Blick auf den Wolfgangsee und die umliegenden Berge haben wir uns für eine längere Pause ausgesucht.

Beim weiteren Abstieg kamen wir zum Gschmachplatzl (Platz zum zusammenschmiegen u. ruhen), dazu hatten wir jedoch keine Zeit. Die Einkehr im Garten beim Gasthaus Fürberg war uns doch wichtiger.

 Gottfried Eder

Natur und Kultur – Von Altenmarkt zum Meister von Rabenden 

Es ist der einzige schöne Tag in dieser Woche angesagt, extra für uns. Von der Baumburg zu Altenmarkt machen wir uns über Feld und Wiesen auf den Weg zur Alzfähre. Für die meisten ist es eine Überraschung. Hier wird man noch von einem Fährmann übergesetzt. An einem Seil, nur mit der Kraft der Strömung gelangen wir sicher ans andere Ufer. Von dort geht es durch das wunderschöne Voralpenland, vorbei am duftenden Rapsfeld, einsamen Gehöften und durch den bemoosten Wald zur Kirche in Rabenden. Der Friedhof mit seinen alten geschmiedeten Kreuzen ist ein besonderer Brotzeitplatz. Wir treffen hier die Mesnerin, die uns den wunderbaren Altar des unbekannten Meisters erklärt und uns auf die Details aufmerksam macht. Viele engagierte Menschen haben diesen Altar immer wieder verteidigt und bewahrt. Nicht einmal ein in den 60er Jahren eingefahrener Kugelblitz hat ihm wirklich etwas anhaben können. Inzwischen ist dieses Stück mit seiner Kirche weltberühmt. Wir verlassen diesen Ort und wandern mit Blick in die Chiemgauer Alpen zum Gasthaus Roiter. Dort werden wir von den freundlichen Wirtsleuten aufs Beste bedient und dann auch wieder sicher ans andere Ufer der Alz gebracht. Den Abschluss dieses schönen Tages begehen wir in der Klosterkirche zu Baumburg.

 Sabine Zeh

Natur und Kultur im Chiemgau 

Auch wenn der Tag eher nebelig beginnt, wir machen uns auf den Weg nach Ruhpolding-Urschlau. Dort wartet eine Überraschung, die Straße in die Urschlau ist gesperrt. So verlängert sich unsere Tour um 1 ½ Stunden. Anfangs durch den wunderschönen Märchenwald bis zum Kircherl in die Urschlau und dann aber steil hinauf zur Haaralm. Von dort über die Haaralmschneid auf den Gipfel. Bei Sonnenschein wird Brotzeit gemacht und die Aussicht genossen. Zurück geht es über die Aufstiegsroute. Danach machen wir noch einen Abstecher zur Glockenschmiede. Die Schmiede ist seit Jahrhunderten in Familienbesitz und wird liebevoll erhalten und ich empfehle jedem, sich mal die Zeit zu nehmen dort vorbeizuschauen. Ein ausgefüllter Tag.

 Sabine Zeh

Der Heuberg 1338m, ein grasiger Hügel in den Chiemgauer Alpen war am 13. April  das Ziel von 35 Bergfreunden des Laufener Alpenvereins.
Ich hatte die bange Frage: wird das Wetter schön, erstrangig aber: blühen die Krokusse noch?
Das Wetter war wunderbar und blühende Krokusse konnten wir auch noch bewundern.
Unsere Tour begann  beim Duftbräu in Grainbach. Bereits von Anfang verläuft unser Aufstieg entlang des Fluderbaches,  der uns vor allem durch seinen mehrstufigen und breiten Wasserfall begeisterte. Der Weg führt weiter über eine mit Schlüsselblumen übersäte Almwiese in den Wald hinein. Er wird steiniger und steiler.  Wir verlassen den Wald und vor uns liegt eine weitere Almwiese über die wir auf die Daffneralmen zuwandern. Nach einem kurzen Anstieg war sie da, eine große Almwiese übersät von violett- und weissblühenden Krokussen. Der weitere Weg schlängelt sich den steilen Wiesenhang empor zum Gipfel des Heubergs.  Wir waren dort nicht die einzigen Wanderer konnten aber trotzdem den Blick ins Inntal und auf die umliegende Berglandschaft geniesen. Fünf schwindelfreie und bergerfahrene Alpenvereinsfreunde hatten noch Lust auf eine Kletterpartie und stiegen auf die Wasserwand.
Für den Abstieg wählten wir den selben Weg. Im sonnigen Biergarten der Alpenrose in Grainbach liesen  wir unsere Wanderung auf den Heuberg gemütlich ausklingen.

 Gerti Wimmer 

Der Ebenauer Mühlenwanderweg
Bereits am 31. März starteten achtzehn Mitglieder des Alpenvereins Laufen zu ihrer ersten Seniorentour mit dem Ziel "der Ebenauer Mühlenweg". Ausgangspunkt war die  Waschl-Mühle und bereits nach 1 km folgte die Pertill-Mühle. Von hier aus gingen wir durch einen steilen Waldweg, der teilweise noch von Schneerosen gesäumt war, hinauf zum Watzmannblick und den schneebedeckten Watzmann konnte man dank guter Sicht klar sehen. Wir hatten den höchsten Punkt erreicht und gingen nun wieder bergab. Nach einer Brotzeitrast im Sonnenschein ereichten wir den ca. 25 Meter hohen Wasserfall, die sogenannte Plötz. Im Wasserfall spiegelte sich ein Regenbogen, der hier in dieser Farbenpracht selten zu sehen ist. Entlang des Rettenbachs geben 5 weitere gut renovierte Bauernmühlen Zeugnis vergangener Jahrhunderte und wir wanderten gemütlich zu unserem Ausgangspunkt zurück. Anschließend besuchten wir noch die Pfarrkirche zum Hl. Florian und zündeten zum Andenken an  unsere drei verstorbenen Bergfreunde Helmut, Fritz und Hermann für jeden eine Kerze an. Den schönen Tag ließen wir bei einem gemütlichen Mittagessen  in der Sonne in fröhlicher Laune ausklingen.

 Gerti Wimmer 

Natur und Kultur in Bad Reichenhall

Bei wunderschönem Wetter geht es heute nach Bad Reichenhall. Unsere erste Station ist eine Führung durch die Alte Saline. Die meisten Teilnehmer waren noch nie da oder es ist schon lange her. Unglaublich was die Menschen unterirdisch vor einigen hundert Jahren gebaut haben. Das Bad Reichenhaller Salz wird inzwischen in der Neuen Saline hochmodern gefördert. Anschließend wandern wir direkt über den alten Soleleitungsweg vorbei am Schroffen zum Thumsee. Ein sehr schöner Waldweg. Eine Brotzeit in der Sonne am See stärkt für den Rückweg. Dieser führt über Karlstein zurück nach Bad Reichenhall. Ein wunderbarer Herbsttag mit traumhaften Ausblicken.  

 Sabine Zeh