Viel Spaß beim Deutschen Alpenverein
Sektion Laufen

 

Tourengruppe

Wanderung zum Kehlstein mit der Patensektion Wasserburg

Die Sektion Laufen traf sich mit der Patensektion Wasserburg auf der Scharitzkehl Alm (1034 m). Eine gemeinsame spätherbstliche Wanderung auf den Kehlstein (1837 m) stand auf dem Programm. Einige nutzten auch den Abkürzer über den Sappensteig. Die letzten Sonnenstrahlen genießen und sich auf den Winter einstellen. Der Schneewind kündigte ihn schon an. Wir genossen die Ruhe und schöne Aussicht am Gipfel.

Sepp König

Goldener Oktober am Hausbachfall

Sonnenschein, sommerliche Temperaturen, steiler gut gesicherter Klettersteig direkt neben dem Hausbach-Wasserfall, kurzweilige Wanderung durch schattigen Wald zum Wetterkreuzgipfel, herrliche Aussicht in die umliegenden Berge, tolle Zutaten für einen wunderbaren Bergtag, den wir Mitte Oktober über den Dächern von Reit im Winkl erleben durften.

Peter Schauer

Das Wagendrischelhorn

Am Samstag machten wir uns auf den Weg zum Wagendrischelhorn. Vom Wanderparklatz Hintersee wanderten wir abwechselnd auf der Teerstraße und den Wanderwegen des National Parks bis zur Engert Holzstube. Ab dort ging es auf dem schmalen Schaflsteig sehr steil bergauf, wobei dieser auf Grund von Kuhpfaden nicht immer eindeutig zu erkennen war. Schnell gewannen wir an Höhe und konnten bei bestem Wetter bereits unterhalb der Stadelwand eine grandiose Aussicht genießen. Weiter in einem Auf und Ab, an wunderschönen Felsformationen vorbei, erreichten wir den Einstieg zur Mayrbergscharte. Von hieraus ging es durch Stahlseile gesichert in eine leichte Kraxelei. Oben angekommen waren wir überrascht auf wie viele Mitbergsteiger wir plötzlich trafen, waren wir doch bis dorthin äußerst einsam unterwegs. Über den leichten Klettersteig erreichten wir relativ schnell den Gipfel vom Wagendrischelhorn. Nach einer Pause auf den kleinen vorgelagerten Grasflächen stiegen wir über den Normalweg zum Plateau ab. Auf dem wunderschön mit Gras bewachsenen Plateau wanderten wir vor bis zum Böselsteig. Der Böselsteig ist, wie der Name schon sagt, ein Steig und an einigen Stellen sehr steil, ausgesetzt und somit auch im Abstieg schweißtreibend. Im unteren Teil "zieht" sich der Weg und die anschließende Forststraße schon arg in die Länge. Insgesamt war die bis auf einen Punkt, wunderschöne Runde mit 8 Stunden Gehzeit bei 17.5 Km Länge und 1600 Hm sehr tagesfüllend. Einziger Wermutstropfen, man kommt leider an keiner Einkehr vorbei.

Christian von Hake

Gemeinsam auf der Postalm

Die Mountainbike – Gruppe des Alpenvereins Laufen war am Sonntag gemeinsam mit den Bergbeissern des DAV Tittmoning, bei bestem Herbstwetter, unterwegs zu einer Rundtour.

Von Voglau bei Abtenau ging´s für die 14 Teilnehmer, über die alte Postalmstraße entlang des Aubachs. An einer Kreuzung teilte sich die Gruppe: einige Biker machten einen Abstecher zur Genneralm, die anderen fuhren weiter bis zur Zinkenbachbrücke. Hier wurden die schwindelfreien Radler mit tollen Ausblicken in die eindrucksvolle Klamm belohnt. Auf der „Huberhütte“ im Postalm – Bereich trafen sich die beiden Gruppen zu einer verdienten Stärkung wieder. Die Abfahrt über die Postalmstraße bot immer wieder herrliche Blicke ins Dachstein Massiv. Insgesamt waren bis zu 1700 Höhenmeter und 54 Kilometer zu bewältigen. Bei den Fahrzeugen angelangt versprach der Tourenbegleiter Franz Geierstanger auch im nächsten Jahr wieder eine gemeinsame MTB Tour anzubieten.

Franz Geierstanger

Das Breithorn

Vom Parkplatz Sandten bei Maria Alm führte uns im dichten Nebel der steile Schotterweg bis kurz vor die Talstation der Materialseilbahn. Einige Meter vor der Materialseilbahn folgten wir den jetzt schmalen Steig zum Riemannhaus. Einem steinigen Geröllfeld folgten bald Wiesenhänge und durch den lichter werdenden Nebel konnten wir schon die steil aufsteigenden Wände des Breithorns und des Sommersteins erkennen. Je höher wir kamen desto lauter wurden auch undefinierbare Geräusche aus den Felswänden unterhalb der Ramseider Scharte. Die Spekulationen was das wohl sein mag, waren vielfältig und reichten von „das ist das Echo der Materialseilbahn" über eine Schafherde bis hin zu Gespenstern in den steilen Felswänden. Einige steile Kehren weiter hatte sich nicht nur der Nebel gelichtet, sondern wir hatten die Auflösung der seltsamen Geräusche vor Augen. Die Genossenschaftsalmen hatten das gute Wetter genutzt und den Abtrieb ihrer Schafherden für diesen Tag geplant. Auf Grund der Steinschlaggefahr bot uns der Anblick auf das bunte Treiben eine unterhaltsame Pause.

Weiter über steile und teilweise ausgesetzte Stufen erreichten wir rasch die Ramseider Scharte und kurz darauf das Riemannhaus. Nach einer kurzen Trinkpause zweigte unser Weg links nach Norden ab und wir folgten dem Saalfeldener Höhenweg zum Breithorn. Durch Gestein und Felsblöcke schlängelte sich der Weg relativ einfach bis kurz vor den Gipfel, wo wir über einen schmalen Grat das Gipfelkreuz auf 2504m erreichten. Insgesamt haben wir somit 1400 Höhenmeter überwunden. Erst am Gipfel öffnet sich der Blick über das ganze vor uns liegende steinerne Meer. Im Rücken von uns konnte man gut die den Gletscher des Großglockners erkennen. Nach einer Gipfelbrotzeit stiegen wir wieder zum Riemannhaus ab und kehrten dort nochmal ein. Der weitere Abstieg erfolgte auf dem Aufstiegsweg.

Christian von Hake   

Gamsfeld (Osterhorngruppe)

In der Hoffnung auf etwas Sonnenschein fuhren wir nach Rußbach. Aufgestiegen wurde über die Traunwandalm zum Gipfel. Wir hatten fast immer dichten Nebel, nur am Gipfel bescherte uns ein kurzes Sonnenloch den Blick zum Wolfgangsee. Die Rast war sehr kurz, denn es war empfindlich kühl. So stiegen wir schnurstracks zur Angerkaralm ab. Dort saßen wir dann gemütlich bei Bier, Kaffee und Kuchen bevor es zurück zum Parkplatz ging.

Gabi Höfer-Jani  

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„Besuch beim Nachbarn“ - Gleiwitzer Hütte

Schon der dritte Versuch und wieder schlechte Wetterprognosen. Doch diesmal wird nicht abgesagt, zumindest nicht von Seite der Sektion. Sechs wetterfeste Wanderer stiegen am Freitag Spätnachmittag bei leichtem Regen und Nebel zur Hütte auf. Ab Samstag Mittag sollte das Wetter wieder besser werden und so machten wir uns auf den Weg zum Hohen Tenn. Nach ca. 1 ½ Std. erreichten wir die ersten seilversicherten Kletterpassagen. Eine anspruchsvolle Sache dieser Gipfel.  Stunde um Stunde stiegen wir aufwärts, leider ohne Licht- und Ausblicke. Am kleinen Tenn traten wir den Rückzug an. Sonntag dann der strahlende Sonnenschein und wir wanderten über den Rettenzink und das Imbachhorn zur Ponyhofalm und zurück zum Parkplatz. Trotzdem ein schönes Wochenende! Die Gleiwitzer Hütte kann man nur empfehlen: Antje, die Hüttenwirtin ist eine hervorragende Köchin und Bäckerin.

Gabi Höfer-Jani

Hochtouren in den südlichen Stubaier Alpen

Zehn hochmotivierte Laufener Bergsteiger bestiegen vom Sonntag, 4. bis zum Dienstag 6. August, drei Dreitausender. Beim Bergbaumuseum (1417m) oberhalb des Ridnauntales bei Sterzing begann der Anstieg über die kleine Grohmannhütte (2254m) zur Teplitzer Hütte (2586m). Nach einer kurzen Pause führte ein schöner, aber sehr anspruchsvoller und auch ausgesetzer Steig zum 3195m hohen Becherhaus, das wie ein Adlerhorst auf dem Gipfel des Bechers thront. Auf dieser Gipfelhütte mit überragender Rundumsicht auf u.a. Sonklarspitz, Wildem Pfaff und Zuckerhütl bezogen wir unser erstes Quartier.

Im Gegensatz zu den Nordanstiegen auf den Wilden Freiger benötigt man auf der Südroute keine Eisausrüstung. Über einen markanten Weg am Nordgratstiegen wir in die "Becherscharte" (3156m) hinunter. Auf teilweise seilgesicherter Steiganlage kraxelten wir steil ansteigend über den Blockgrat zum Signalgipfelund dann problemlos zum Gipfelkreuz auf dem "Wilden Freiger" (3418m). Nachdem wir uns an der überwältigenden Rundumsicht sattgesehen hatten, folgten wir der neuen Route über den weiten Rechtsbogen abwärts, später nach Süden am Kamm über Block- und Schuttgelände den Markierungen folgend in die Freigerscharte. Nach Südost
am Grat aufwärts erreichten wir den "Roten - Grat - Gipfel"  (3o96m). Oberhalb vom Übeltal - See kamen wir am neu markierten Bergweg wieder auf die Aufstiegsroute zum "Becher". An der Teplitzerhütte genossen wir eine ausgedehnte Brotzeit und die Erholung für den anstrengenden Tag.

Am Dienstag rundeten wir die herrliche Bergwelt ab, indem wir von der "Teplitzer Hütte" zunächst zu einer 2830m hohen Scharte aufstiegen und dann nach kleineren Seen zum"Pfurnsee" hinabwanderten. Auf einem ausgesetzten, oft grasigen Steig gelangten wir hinab zur "Aglsalm" (2004m), an der wir an der urigen Almhütte die köstlichen Käse- und Speckbrotzeiten genossen. Der Abstieg zu den Autos erfolgte über die Burkhardklamm, wo wir die Naturgewalt des Wassers hautnah erleben durften.
 
Erich Steiner

Hochtour zum Rauriser Sonnblick (3106m)
Einigen "Wetterfröschen" vertrauend fuhren wir, vier Bergsteiger des DAV Laufen, um 5 Uhr über das Rauriser Tal nach Kolm-Saigurn. Am rauschenden Barbarfall vorbei erreichten wir das "Schutzhaus Neubau", 2176m. Der blaue
Himmel ließ sich nur noch manchmal erblicken. Ab der "Rojacher Hütte", 2719m, verhüllten sich die umliegenden Gipfel im Nebel. Über sehr ausgesetzte Passagen mit Versicherungen gelangten wir endlich nach 1600 Höhenmetern und 4 Stunden zum Ziel, dem 3106m hohen Gipfel mit dem AV Zittelhaus. Nach einer gemütlichen
Einkehr machten wir uns an den Abstieg. Die Wegsuche verlangte im Nebel hohe Aufmerksamkeit. Je weiter wir nach unten kraxelten, desto größer wurden endlich die Wolkenlücken. Viele der sichtbaren Gipfel konnten wir jetzt bestimmen. Nach einer kurzen Brotzeit an der Neubauhütte erfreute uns der restliche Abstieg, weil auch unser Gipfelziel endlich in der Nachmittagssonne frei wurde.

Erich Steiner


Glingspitze und Riffgrad in den Radstädter Tauern

Eine neunköpfige Gruppe des DAV Laufen machte sich ins Tappenkar auf. Vom Parkplatz Schwabalm (Kleinarl) ging es zügig über den von Touristen viel frequentierten Aufstieg zum idyllisch gelegenen Tappenkarsee auf 1762m. Entlang des Sees ging es zur Tappenkarseehütte (1822m), bei der uns ein heftiger Regenschauer während unser Kaffeepause überraschte. Nach einer ausgedehnten Zwangspause konnte die Tour auf den Weißgrubenkopf (2.369m) dann aber trocken, zum Teil mit Sonnenschein, fortgesetzt werden. Zurück am späten Nachmittag ging der Tag in einen geselligen Hüttenabend über. Nach dem Frühstück begann unsere Gratwanderung des zweiten Tages mit dem Aufstieg über den Haselstein (2.102m) auf die Glingspitz (2.433m). Bei herrlicher Sicht machte sich die Gruppe über den unmarkierten Rifflgrat auf den Weg, den gesamten Grat zwischen Großarltal und Kleinarltal zu durchschreiten. Das Wetter trübte sich zusehends ein, das Großarltal erstrahlte großteils noch im Sonnenschein, während über das Kleinartal und das Tappenkar dichte Nebelschwaden aufzogen. Über das Kreuzeck (2.204m) und das Draugsteintörl (2.077m) ging es entlang der „Wetterschneid“ trocken zurück auf die Tappenkarseealm. Bei dieser Gratwanderung zwischen den Tälern und den Wetterfronten beeindruckte vor allem auch die Flora und Fauna. Pferde, Kälber, Schafe, Ziegen, Murmeltiere konnten genauso beobachtet werden wie unzählige Blumen und Pflanzen in unterschiedlichsten Farben. Nach der abschließenden Brotzeit setzte dann leichter Regen ein, der uns beim Abstieg auf die Schwabalm mal stärker, mal schwächer begleitete.

Tom Öllinger

 

 

 

 

Acht Tage in den Zillertaler Alpen

Dieses Jahr führte uns die Hüttentour in die Zillertaler zum Berliner Höhenweg. Auf dem Programm standen 6460 m im Aufstieg, 6670 m im Abstieg und ca. 46 Std. Gehzeit. Startschwierigkeiten gab es schon in Finkenberg am Ausgangspunkt unserer Tour: Parkplatz eine Baustelle, Ortsparkplätze wegen einer Veranstaltung gesperrt. Nach ca. 1 Std. doch eine kleine Nische neben der Strasse für 4 Autos gefunden in der Hoffnung, dass wir die Autos nach acht Tagen wieder unbeschädigt vorfinden. Dann endlich Start zur Gamshütte - eine kleine gemütlich Hütte. Ein Teil der Truppe war noch nicht ausgelastet und machte sich auf den Weg zur Vorderen Grinbergspitze. Leider zwang uns ein Regenschauer, starker Wind  und Nebel ca. 200 hm unter dem Gipfel zur Umkehr. Vielleicht haben wir zu bald aufgegeben, denn schon nach kurzer Zeit schien wieder die Sonne, aber auch nur für kurze Zeit und der Gipfel war immer in Wolken.

Am 2. Tag stand uns eine lange Etappe zum Friesenberghaus bevor: ca.14 km und 1160 hm. Es ging durch steile Grasflanken  und grobes Blockwerk ins Schrambachkar, zur Grauen Platte, zur Pfitzenalm, dem Milchträger zu den steilen Rifflerrinnen, den Wesendlekarsee zur Hütte. Nach ca. 9 Std. war das Ziel erreicht.

Für Tag 3 waren nur 6 Std. angegeben und die Hm hielten sich in Grenzen. Gemütlich gingen wir zur Olpererhütte, machten Frühschoppen auf der Sonnenterasse und genossen die Aussicht. Dann mussten wir ins Tal zum Schlegeisspeicher und es wurde immer wärmer. Diesen marschierten wir entlang und hatten dann noch gut 1 Std. Anstieg zum Furtschaglhaus.

Der 4. Tag begrüßte uns mit Nebel und keiner Sicht. Es stand die Königsetappe bevor: über das Schönbichler Horn zur Berliner Hütte. Nebel und Graupelschauer begleiteten uns bis kurz vor dem  Gipfel, aber die Sonne kämpfte sich teilweise durch. Durch eine steile Rinne steigen wir auf den Südgrat des Berges. In luftiger „Turnerei“ waren es dann nur noch einige Meter. Leider kein das prachtvolles Panorama – aber trotzdem ein schönes Gipfelerlebnis, es war nicht kalt, nur wolkig! Nun der anspruchsvolle Abstieg über die Ostseite – ungefähr 400 hm mit Drahtseilen gesichert,  Schotterrücken ins Garberkar und weiter ins Hornkees. Sonne, Wolken wechselten sich dann schon ab und bei Sonnenschein erreichten wir die unter Denkmalschutz stehende Berliner Hütte. Einmal muss man sie gesehen haben!

Am Tag 5 ging es durch ein wunderschönes Tal zum Schwarzsee. Weiter durch das Roßkar zur Mörchenscharte. Von dort stehen wir schon ganz klein unser Tagesziel – die Greizer Hütte. Drahtseilgesichert verlassen wir die Scharte, anchliessend Kehre um Kehre in den Floitengrund und dann bei guter Hitze 400 Hm zur Hütte hinauf, empfangen von Ziegen, Hühnern und Pferden. Sonnenterasse mit Kaffee, Apfelstrudel, Bier, später ein reichhaltiges Abendessen – da ist die Welt doch in Ordnung!

Tag 6 Anstieg zur Lapenscharte, von 2701 m dann hinunter und über das Löffler- und Eiskar zur Kasseler Hütte. Da der Tag noch jung war, spazierten einige noch zur „Schönen Aussicht“ und zum östlichen Stilluppkees. Es folgte ein längerer Hüttenabend mit Klaviermusik, Schlagwerk und Gesang.

Am 7. Tag stand wieder eine lange Etappe an:14 km über den Siebenschneidensteig. Abwechselnd ging es durch steile Grashänge, grobes Blockwerk, seilversicherte Schartln zur Edelhütte. Es waren wirklich sieben Schneiden! Anfangs regnete es kurz, aber dann wurde es immer wärmer und nach 7 Std. und 45 Minuten hatten wir uns die Rast auf der Sonnenterrasse verdient.

Der letzte Tag! Besteigen wir noch die Ahornspitze bevor wir eine Stunde zur Ahornbahn gehen und diese für die Abfahrt benutzen? Der Jubel war nicht sehr groß – einige wollten keinesfalls mehr einen Gipfelsturm machen. Aber die Entscheidung wurde uns abgenommen – am Morgen schüttete es! Also auf zur Bahn und Abfahrt – so schonen wir unsere Knie, denn bis Mayerhofen wären es 1600 Hm gewesen. Im Tal angekommen, schien schon wieder die Sonne! Die Fahrer holten die Autos und in einem schönen Gastgarten wurde Abschied genommen vom Berliner Höhenweg.

13 Wanderlinge (vier Männer und neun Frauen) begleiteten mich auf der schönen, anspruchsvollen Tour. Die Tour war interessant, voller Blütenpracht, lange Etappen, Klettersteigpassagen, viel Wasser, schöne Seen, freundliche Hütten und -wirtsleute, gutes Essen und Trinken und vor allem voller Harmonie und guter Gemeinschaft. Wir haben bewiesen: „gemeinsam sind wir stark“.

Gabi Höfer-Jani

  

Rauhe Tour auf das Hohe Brett

Bei stabilem Wetter, aber niedrigen Temperaturen machten sich 11 Teilnehmer von Hinterbrand auf den Weg Richtung Hohes Brett. Zuerst ging es den durchwegs steilen Anstieg bis auf die Brettgabel. Dabei verlangte anfangs der durchnässte Boden volle Konzentration. Nach kurzer Rast mit verhältnismäßig guter Sicht machte sich die Gruppe auf zum Hohen Brett. Beim Aufstieg wurde dabei die Variante über den Grat gewählt, bei dem die Wegemarkierung nicht mehr sichtbar ist. Der leichte Schneefall der Nacht erschwerte die Tour nicht, der stetig zunehmende Wind lies die Finger aber zunehmend kälter werden. Die Landschaft zeigte sich Teils bizarr und wunderschön. Eine ausgedehnte Gipfelbrotzeit wurde durch die eisigen Winde am Gipfelkreuz verhindert, nur wenige genehmigten sich eine Gipelhoibe. Der Abstieg erfolgte über das Jägerkreuz, ab dem die Gruppe dann relativ windgeschützt war. In der ruhigen Natur konnte eine größere Gruppe Gämsen beobachtet werden, bevor man an der - ausgerechnet an diesem Tag geschlossenen - Mitterkaseralm ankam. Nach kurzer Rast ging es von dort zurück zum Parkplatz Hinterbrand.

Tom Öllinger

Gamsknogelrunde

Die Tour wurde auf Fronleichnam wegen Terminüberschneidung vorgezogen. Bei herrlichem Wetter starteten wir beim Forsthaus Adlgaß. Anfangs kühl durch den Wald, dann immer steiler aber mit herrzlichem Ausblick auf Frillensee, Teisenberg …. zum Grat zwischen Zwiesel und Gamsknogel. Das Ziel vor Augen ging es dann in kurzer Zeit zum Gipfel, wo eine ausgiebige Rast angesagt war. Der Abstieg dann über die Kohleralm. Eine Einkehr dort wurde uns verwehrt, weil bereits etwas Donnergrollen und schwarze Wolken aufzogen. Also schnell abwärts! Es hat uns der Regen noch erwischt, aber Richtung Adlgaß ließ er nach und wir konnten die Tour im Biergarten beenden.

Gabi Höfer-Jani

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Tour auf den Wallerberg

Neun Bergsteiger des DAV Laufen machten sich auf den Weg zum 1682m hohen Wallerberg am Pillersee. Ob aber das Wetter mitmachen will? Ein Blick zu den dunklen Wolken verhieß nichts Gutes, doch die Wolkenlücken ließen auf den Gipfelerfolg hoffen. Entlang von Almwiesen, Jungvieh, Almenrausch und bunten Schmetterlingen kamen wir zur Wintersteller Alm. Zügig ging es weiter zum Ziel. Auf einer Scheibe beim Gipfelkreuz konnten wir viele Gipfel zuordnen. Auf der urigen Alm, die 2014 ihr 100jähriges Jubiläum feierte, genossen Wanderer und Biker nicht nur die herrliche Aussicht auf der Terrasse, sondern auch allerlei Schmankerl.

Erich Steiner

Radltage 2018

Die Radltage des DAV Laufen führten 40 Radlerinnen und Radler im Wonnemonat Mai bei herrlichstem Wetter in die Dolomiten. Vom Gemärkpass, circa 10 km vor Cortina d Ámpezzo wurde in vier Tagen auf dem Radlfernweg München – Venedig bis ins schöne Jesolo gefahren Mit dem Schiff ging es dann vom Hafen Punta Sabbione nach Venedig, wo eine Stadtführung den Tag abrundete und die Radlfahrer die Möglichkeit hatten bei einem Glas Wein, oder einem Cappuccino den Tag auf einer der herrlichen Piazze oder an einem beschaulichen Canale ausklingen zu lassen.

Busfahrer Franz brachte die Radsportbegeisterten am ersten Tag durch das schöne Tirol zum Startpunkt der Radltour dem Passo Cimabanche, dem Gemärkpass auf 1530 m Meereshöhe in der Provinz Belluno. Auf einem Kiesweg,teils noch von Schnee- und Eisresten bedeckt, ging es durch einige ehemalige Bahntunnel und über hohe Brücken, die teilweise tiefe Schluchten überspannten, nach Cortina d Ámpezzo. Weiter ging es entlang des Flusses Boite zu beschaulichen Bergstädtchen Pieve die Cadore, wo zum ersten Mal Quartier bezogen wurde. Gefahren wurde in kleinen Gruppen, wobei circa die Hälfte der Radfahrer einen Elektromotor zu Hilfe nehmen konnten. Da am ersten Radltag 700 Höhenmeter bergab, ohne nennenswerte Gegenanstiege und circa 50 km gefahren wurden, kamen alle entspannt und gut aufgelegt ins Etappenziel.

Am zweiten Tag der Reise ging es vom am Cadoresee gelegenen Pieve die Cadore, das am Zusammenfluss von Piave und Boite liegt, von nun an am Piavetal entlang durch die Städtchen Soverzene und Ponte nelle Alpi. Dann wurde das Piavetal vorrübergehend verlassen und über Farra d Álpaga  bis nach Vittorio Veneto geradelt. 75 km waren am zweiten Radltag zu bewältigen und auch gut 300 Höhenmeter Anstieg, wobei insgesamt 700 HM talwärts gefahren wurde. Sonnenschein, die schöne Landschaft entlang am Lago di Santa Croce und am Lago Morto, sowie gemütlich Einkehr und manche Besichtigung, jeder für sich oder in der Gruppe rundeten den schönen Radltag ab. Auch hatte jeder Radlfahrer die Möglichkeit in Ponte nelle Alpi  mittags beim Zusammentreffen mit dem Bus, sich durch Busfahrer Franz und seiner Frau Franziska gut mit Getränken und Kaffee versorgen zu lassen. Manch einer beendete auch hier bereits die Etappe und konnte bequem mit dem Bus nach Vittorio Veneto reisen.

Am dritten Tag ging es nach einer ausgiebigen Stärkung durch das Frühstück in die weite Ebene Venetiens. Ohne nennenswerte Anstiege oder Gefälle wurde von Vittorio Veneto aus über Conegliano, Nervesa, wo man mittags wieder auf den Bus traf und Villorba gut 75km nach Treviso gefahren. In Nervesa befand man sich wieder im Piavetal und hier wurde auch der Ortsteil Bavaria durchquert, wobei dieser Name manchem Radlfahrer ein Lachen entlockte. Der Fluss kam nun mächtig und breit daher, Obstplantagen wechselten sich jetzt mit Gemüsefeldern und Weinbergen ab. Zum Teil führte der Radweg auf der bekannten Weinstraße Strada del Prosecco. So war es auch nicht verwunderlich, dass man bei einer gemütlichen Einkehr Wein, bzw. Prosecco konsumierte.  

Am letzten Radltag wurde in Treviso gestartet. Wie immer wurde in kleinen Gruppen gefahren. Die größte Gruppe, E-Biker und „Normalfahrer“ gemischt vertraute sich auf den letzten 50 km der Radltour Ludwig Kamml an. Ludwig, der in seiner ruhigen, überlegenden Art die Gruppe sicher über Silea, Roncade, Monastier de Treviso, Zenso, San Dona di Piave nach Lido di Jesolo führte. Lange Zeit wurde hier an der Piave und am Piavekanal geradelt, bis man auf die Lagune von Venedig stiess. Bald nach Treviso befand man sich quasi auf Meereshöhe, so dass überhaupt keine Steigungen mehr zu bewältigen waren. Eine leichte Meerebrise wehte den Radlfahrern entgegen, als sie am Mittag glücklich im Hotel ankamen. Einige, die die letzte Etappe mit dem Bus bestritten hatten, badeten bereits im Meer, andere spazierten daran entlang. Nach Mittagessen und Pause machten sich dann alle gemeinsam auf, um mit dem Schiff nach Venedig zu fahren. Die wunderbare Lagunenstadt wurde mittels Stadführung erkundet. Der Markusplatz und die Markuskirche, die Rialto- und die Säufzerbrücke, sowie die vielen Kanäle und der Canale Grande begeisterten die Besucher. Die Rückfahrt erfolgte bereits in der Dunkelheit, was für ein schönes Lichterlebnis mit Blick auf Venedig sorgte.  

Die Heimreise konnten alle glücklich und gesund antreten, da bis auf kleinere Mißgeschicke, Gott sei Dank nichts passiert war.

Rückblickend sei gesagt, dass die Tourorganisatoren Josef und Regina König ein wirkliches Radlerlebnis zusammengestellt haben.  Bereits seit 1996 organisieren  die beiden gekonnt die DAV Radltage, bei denen wirklich alles passt. So waren viele Radlfahrer nicht zum ersten und bestimmt nicht zum letzten Mal dabei. Josef König hatte sich leider kurz vor der Tour verletzt, so dass er die Fahrt  im Bus miterleben musste. Regina König war jedoch die ganzen 250 km voll dabei und hielt per Handy stets Kontakt zum Sepp und zum Bus.

Auch fürs nächste Jahr gibt es schon Pläne. Evtl. wird der Inntal Radweg von Sils im Engadin/Schweiz am Silvaplana See bis nach Innsbruck geradelt.  

Zusammenfassend lässt sich sagen, eine unglaublich schöne Radltour mit hervorragender Organisation bei herrlichem Wetter, mit dem Abschlusszuckerl, der Besuch von Venedig.

Anita Stockhammer


Die Sektion erkundet die Weitwörther Au

Am 5. Mai besuchte die DAV Sektion Laufen die Weitwörther Au, um sich ein Bild von der Umsetzung des Naturschutzgroßprojektes zu machen. Das Gebiet zählt zu den artenreichsten und ökologisch wertvollsten Landschaften in unserer Region. Derzeit wird hier von der Salzburger Landesregierung das bisher größte Renaturierungsprojekt im Bundesland Salzburg verwirklicht. Mit einem Projektbudget von 10,5 Millionen Euro werden umfangreiche Maßnahmen umgesetzt, die die Auenlandschaft naturschutzfachlich aufwerten sollen. Dankenswerter Weise nahm sich der verantwortlichen Projektmanager der Salzburger Landesregierung, Bernhard Riehl, die Zeit und führte die Laufener Truppe durch das Gebiet. Gestartet wurde am Lokalbahnhof Weitwörth-Nußdorf. Hier erklärte Bernhard Riehl anhand von Informationstafeln die ersten grundlegenden Daten zum Projekt. So erfuhren wir, dass 117 Hektar Auwald und der zehn Hektar große Ausee für Naturschutzzwecke angekauft wurden. Dann ging es zu Fuß direkt den Auwald. Noch vor Erreichen des ersten Maßnahmenschwerpunkts am Ausee sorgte der melodische und charakteristische Ruf des seltenen Pirols für ein kleines Highlight. Kurz darauf standen wir am Ufer des Ausees. Der Anblick löste unterschiedliche Emotionen aus. Einerseits wähnte man sich auf einer riesigen Baustelle, andererseits konnte man erahnen, was das Ziel der umfangreichen Erdarbeiten sein würde. Das in den Vorlandabsenkungen am Reitbach gewonnene Bodenmaterial wurde auf rund 1,3 km Länge in den Ausee geschüttet, um hier Flachuferzone zu schaffen.

Auf dem neu angelegten Rundweg marschierten wir weiter in Richtung Reitbach. Auf dem Weg erfolgte ein nächstes „Naturschmankerl“. Bernhard Riehl und ein paar aufmerksame Teilnehmer erspähten ein paar des seltenen Flussregenpfeifers. Ein erstes Zeichen, dass die Renaturierungsmaßnahmen Erfolg bringen. Eindrucksvoll war dann der Blick auf den Reitbach mit seinem tiefer gelegten Vorland. Hier wurden zunächst die standortfremden Fichten- und Hybridpappelforste gerodet. Anschließend hat man das Gelände abgesenkt, sodass es nun wieder häufig überschwemmt wird und sich natürliche Auwälder entwickeln können. Innerhalb dieser „Vorlandabsenkungen“ entstanden am Reitbach zwei neue Nebenarme und über ein Dutzend neue Amphibiengewässer. Der Weg zurück erfolgte nun größtenteils über einen schmalen Pfad, mitten durch die naturbelassene und üppig sprießende Aue. Stellenweise kamen wir uns vor wie am Amazonas.

Pünktlich nach drei Stunden war man dann zur Mittagszeit zurück am Ausgangspunkt und verabschiedete sich mit einem herzlichen Dankeschön von Bernhard Riehl.

Hannes Krauss

Saisonstart im Salzkammergut  
Dass der Wolfgangsee im Salzkammergut, mit seiner umliegenden Bergwelt, ein landschaftliches Highlight ist, wussten schon die Reichen und Mächtigen aus dem letzten Jahrhundert. So verbrachten nicht nur die großen Töchter und Söhne der KuK-Monarchie ihre Sommerfrische in dieser Region. Auch politische Größen der jüngeren Vergangenheit wussten die Schönheit der Salzkammergut-Natur zu schätzen. Wir Mountainbiker vom DAV Laufen nutzten kürzlich diese Kulisse zu einer Tour rund um den Wolfgangsee.  In Schafling am Ufer vom Mondsee leitet eine gute Forststrasse mit vereinzelten Tiefblicken  hinauf unter die Nordabstürze vom Schafberg. Nach knapp 600 Höhenmetern Auffahrt erreichten wir die Eisenaueralm. Mit Blick zum Leonsberg ging es hinunter zum Moosbach und an diesem abwärts bis zum Schwarzensee. Der Straße am Südufer folgend, gelangten alle Radler zur rasanten Talfahrt nach Rußbach, um schließlich vorbei an blühenden Wiesen auf Nebenstrassen bis nach Strobl zu rollen. Nach der Mittagspause fuhren wir auf der “Ischler Trasse”, einer ehemaligen, zum Radweg ausgebauten Bahnlinie, am See entlang bis nach Sankt Gilgen. In diesem bekannten Salzkammergut-Ort steht das Geburtshaus von Wolfgang Amadeus Mozart und dementsprechend sieht man hier auch jede Menge Smartphone und Digicam zückende Touristen, die oft aus dem asiatischen Raum Europa bereisen.  Weiter hieß es für uns zwölf Laufner Bergradfreunde nochmal in die Pedale zu treten, um nach dem Erreichen der Schaflinghöhe noch die Abfahrt zurück zum Startpunkt zu meistern. 700 Höhenmeter und 40 Kilometer waren an diesem, schon sommerlichen Sonntag im April zu bewältigen, was allen gut und mit viel Spaß gelang. Ein besonderer Dank geht an Werner Saalbeck, der wieder zahlreiche Fotos zur Verfügung gestellt hat!

Arno Hahnemann


Abschlußskitour zum Hocheiser

Das perfekte Wetter nutzte unsere Skitourengruppe des Alpenverein Laufen zur diesjährigen Abschlußskitour,  um den Hocheiser im Stubachtal zu besteigen. Wegen der zu erwartenden warmen Temperaturen starteten wir  bereits um 4.30 Uhr. Nach ca 2 Stunden Anfahrt startete der Aufstieg vom Enzinger Boden über etwa 1700 hm zum Gipfel. Mit zunehmender Höhe wurde die Aussicht auf die umliegenden Gipfel bei wunderbar wolkenlosem Himmel immer weitreichender. Bei Windstille genossen wir die Brotzeit und die grandiose Rundsicht vom Gipfel. Über die weiten Hänge erfolgte eine berauschende Abfahrt bei perfektem Firn. Eine wunderbare Abschlußtour für eine lange Skitourensaison, die bei Kaffee, Kuchen und/oder Weißbier in Schneizelreuth beim Wurzenwirt, beendet wurde.

 Peter Schauer


Skitour auf das Seehorn

Am 25. März unternahm die Sektion Laufen eine Gemeinschaftstour auf das Seehorn. Um 7 Uhr trafen sich 18 Teilnehmer am Gasthaus Leobendorf, um gemeinsam Richtung Parkplatz Hinterthal bei Weißbach in Lofer zu fahren. Nach einer Aufstiegszeit von 4 Stunden und etwa 1350 Hm erreichten wir alle den Gipfel und konnten bei wunderbarem Wetter den traumhaften Bergblick genießen. Nach einer Firnabfahrt erreichten wir gegen 14.30 Uhr den Parkplatz.

Franz Weber

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Skitour auf das Kleine Moosermandl

Aufstieg durch das Urbahntal über die Muhreralm zum Urbankar und von da auf das kleine Moosermandl.

Andreas Stadler

Schneeschuhtour auf den Pitschenberg (1720m)

Die Postalm ist immer einen Ausflug wert! Gleich vom Parkplatz sind wir in die Schneeschuhe gestiegen. Der Schnee war weich, aber großteils schon gut gehärtet durch die vielen Skitouren- und Schneeschuhgeher der letzten Tage. Zügig ging es voran zur Pitschenbergalm, dann im leichten bergauf und bergab zum Gipfelanstieg. Eigentlich waren nur die letzten 150Hm schweisstreibend aber dafür legte der Wind gewaltig zu und somit fiel auch die Gipfelrast sehr kurz aus. Immer wieder schweiften unsere Blicke zum Dachstein, Tennengebirge, …. und den unzähligen Gipfeln. Am Fuße des Pitschenberges suchten wir ein windstilleres Plätzchen für eine kleine Stärkung und marschierten dann mit viel Unterhaltung zurück. Ein gelungener Tag!

Gabi Höfer-Jani

Skitour ins Watzmannkar...

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Schneeschuhtour auf den Unternberg bei Ruhpolding

Die Wetterprognosen waren nicht sonderlich gut und somit blieb ich bei dem angekündigten Ziel. Am Parkplatz in Ruhpolding/Richtung Weingarten schnallten wir gleich die Schneeschuhe an und wanderten anfangs auf einem schönen Waldweg Richtung Raffneralm. Dort bogen wir dann in die Rodelbahn ein – die steile Variante über die Piste wollten wir uns nicht antun. Die Entscheidung war richtig, denn so ging es gemütlich im Gänsemarsch bergan. Je höher wir kamen wurde die Sicht immer schlechter, so dass wir auf der Schneid nicht mal die Bergwachthütte sahen. Gemeinsam entschieden wir uns, den Gipfel, den sogenannten „Eisenberg“ zu machen. Dort beschwerte uns ein kleines Sonnenfenster eine angenehme Rast. Dann ging es schnurstracks auf gleichem Weg zurück bis zur gemütlichen Raffneralm und nach ausgiebiger Labung zurück zum Parkplatz. Ein schöner Tag!

   Gabi Höfer-Jani


Skitour zum Filzmooshörndl und Loosbichl

Mit zwei vollbesetzten VW-Bussen machten wir uns auf den Weg ins Großarltal. Trotz rutschiger, verschneiter Straße erreichten wir den Parkplatz im hintersten Talschluß ohne Probleme. Nach obligatorischem VS-Geräte-Check strebten wir über eine Forststraße der Filzmoosalm zu. Leider ließ sich die angekündigte Wetterbesserung etwas Zeit, und so konnten wir am Gipfel des Filzmooshörndls nicht die bekannte tolle Aussicht genießen. Dafür entschädigte dann der frisch gefallene Pulverschnee auf der Abfahrt hinunter zur Alm. Nach der Brotzeit fellten wir nochmals auf und erreichten bald mit dem Loosbichl den zweiten Gipfel des Tages. Über perfekte Pulverschneehänge wedelten alle je nach Können elegant hinunter zur Einkehr auf der Loosbichlalm. Nach einem Brand ist diese letztes Jahr wieder neu aufgebaut worden und lädt mit vielfältigem Angebot zur Einkehr. Die restliche Abfahrt erfolgte über freie Hänge und auf der Forststrasse hinunter zum Parkplatz. Eine tolle Skitourenrunde mit ca. 1200 Hm und einer sehr empfehlenswerten Einkehr.

 Peter Schauer

Skitour auf den Untersberg mit Andreas Stadler

Skitour auf den Brennkopf

Von Schwaigs weg sind wir Richtung Norden auf einem Fußweg bis unter die Hitscheralm gegangen. Nach dem Erreichen der „oberen“ Alm haben wir die Tour wegen starken Winds und Schneetreibens abgebrochen. Die Abfahrt erfolgte westwärts bis zu einer Forststraße, auf der wir zum Ausgangspunkt zurückgekommen sind.

Andreas Stadler


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Skitour mit VS-Ausbildung

Bei herrlichem Sonnenschein unternahm der Alpenverein Laufen kürzlich eine Skitour mit Ausbildung in der Verschüttetensuche im Heutal zum Peitingköpfl. Nach dem nebeligen Start im Heutal erreichten alle Teilnehmer nach ca. 1 ½ Stunden Anstieg den Sattel unterhalb des Peitingköpfels, wo sich die 20 Teilnehmer in drei Gruppen aufteilten, und von den Übungsleitern die richtigen Maßnahmen nach einem Lawinenunfall gezeigt bekamen. Von der Signal-, über die Grob-, zur Feinsuche, und schließlich zur Punktortung. Weiters das Auslegen des Stockkreuzes und das richtige Sondieren. Nach der Demonstration konnten alle Teilnehmer mit ihren eigenen Geräten ausgiebig üben. Dabei kam der Unterschied zwischen den älteren analogen Ein- und Zwei-Antennengeräten zu den neuesten, digitalen Drei-Antennengeräten ganz deutlich zum Vorschein. Neben größerer Reichweite sind die optischen Hilfen, und die schnellere Arbeitsweise die größten Vorteile. Um im Ernstfall schnell und effektiv helfen zu können, ist es wichtig, regelmäßig zu üben. Die Nachbesprechung fand auf der Terrasse beim Schrempf bei Kaffee und Kuchen statt.

Peter Schauer

Silvesterwanderung 2017

Nach einer durchregneten Nacht erwartet uns ein warmer, föhniger Silvestertag. 36 AVler begleiten mich zu meiner letzten Wanderung im Jahr 2017 und gleichzeitig zu meiner ersten Silvesterwanderung. Kultureller Begleiter ist Rudi Pronold mit dem ich diese Tour geplant habe. Nach einer kurzen Einführung in die Geschichte Laufen/Oberndorf beginnen wir unseren Weg über den Europasteg zur Stille Nacht Kapelle. Die Entstehung des Stille Nacht Liedes ist heute das Thema. Wir gehen auf dem Gruber-Mohr-Weg durch Siedlungsgebiet und über eine steile Treppe hinauf auf eine Anhöhe. Von dort haben wir einen berauschenden Blick in die Berge. Unser Weg führt uns hinaus aus Oberndorf durch Wald und über Wiesen langsam hinauf bis zu dem Ort Arnsdorf. Von hier oben haben wir das ganze Bergpanorama im Blick und beobachten, wie der Föhn die Wolken vertreibt. In Arnsdorf erwartet uns Max Gurtner, der uns kompetent und leidenschaftlich die Entstehungsgeschichte des weltbekannten Liedes darlegt und uns auch die wunderschöne Wallfahrtskirche Maria im Mösl und die Originalkrippe aus der Zeit Grubers zeigt. Verabschiedet werden wir von dort mit dem Glockenspiel Stille Nacht. Inzwischen ist es eher unangenehm warm geworden und wir wandern bei strahlendem Sonnenschein zurück zur Stille Nacht Kapelle. Hier erwartet uns Tobias Regner und sein Kollege mit dem Originallied Stille Nacht. Zum Schluss stimmen alle ein, da drückt es manch einem die Tränen raus. Im Stille Nacht Cafe werden wir schon erwartet und beenden dort unsere Wanderung.

 Sabine Zeh

Anfangsskitour auf das Peitingköpfl

Kürzlich führten einige Mitglieder des Alpenvereins Laufen eine Anfängerskitour im winterlich verschneiten Heutal zum Peitingköpfl durch. Leider hatte der Wetterbericht recht, und nach dem Start bei herrlichem Sonnenschein zogen bald Wolken auf, und auch der Wind legte im oberen Bereich zu. Die ungemütliche Witterung ließ eine längere Pause am Gipfel leider nicht zu, aber den frisch gefallene Pulverschnee konnten dann alle bei der Abfahrt genießen. Die Einkehr beim Schrempf musste wegen Überfüllung auch ausfallen. Trotzdem freuten sich alle über eine gelungene Tour.

 Peter Schauer

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Die Reinsbergsteigrunde in der Osterhorngruppe

Ein sonniger Oktobertag! Da kann man doch nicht den schattigen Dreisesselberg erwandern. Kurz entschlossen fuhren wir zum Hintertrattberg. Von dort ging es über First, Dürlstein, Gruberhorn zur Regenspitze. Dann Abstieg zur Bergalm. Bereits von der Ferne hörten wir die Almmusik. Nach kurzer Stärkung suchten wir den Einstieg zum Reinsbergsteig. Immer am Hang entlang ging es zurück zum Parkplatz. Wirklich ein sonnige Tour – sehr zu empfehlen!

  Gabi Höfer-Jani

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Saisonsausklang am Ledrosee

Zu 14, waren wir Mountainbiker von der DAV Sektion Laufen kürzlich unterwegs, um die Bergradlsaison 2017 in der Nähe vom Gardasee ausklingen zu lassen.  Nach der Anreise über die Brennerautobahn, Trento, Limone am Gardasee und Vesio starteten wir gleich rauf in Richtung Passo Nota. Ideal zum einrollen leitet die Alte Militärstrasse zum Pass zuerst sanft in das Bondotal hinein um schließlich nach 550Hm am Rifugio Passo Nota anzukommen. Nach der obligatorischen Spaghettipause kurbelten alle noch mal 200 Höhenmeter rauf. Nun führt ein eindrucksvoller Höhenweg, immer am felsigen Hang entlang, durch kurze Tunnels, zurück zur Talfahrt auf der Forstpiste in den Ort Vesio.  Nach dieser gelungenen Tour ging es mit den Autos ins Ledrotal hinein, um in Pieve di Ledro eine Frühstückspension zu beziehen, die in den nächsten drei Tagen der Ausgangspunkt für unsere Biketouren war.