Viel Spaß beim Deutschen Alpenverein
Sektion Laufen

 

Tourengruppe

Tour auf den Wallerberg

Neun Bergsteiger des DAV Laufen machten sich auf den Weg zum 1682m hohen Wallerberg am Pillersee. Ob aber das Wetter mitmachen will? Ein Blick zu den dunklen Wolken verhieß nichts Gutes, doch die Wolkenlücken ließen auf den Gipfelerfolg hoffen. Entlang von Almwiesen, Jungvieh, Almenrausch und bunten Schmetterlingen kamen wir zur Wintersteller Alm. Zügig ging es weiter zum Ziel. Auf einer Scheibe beim Gipfelkreuz konnten wir viele Gipfel zuordnen. Auf der urigen Alm, die 2014 ihr 100jähriges Jubiläum feierte, genossen Wanderer und Biker nicht nur die herrliche Aussicht auf der Terrasse, sondern auch allerlei Schmankerl.

Erich Steiner

Radltage 2018

Die Radltage des DAV Laufen führten 40 Radlerinnen und Radler im Wonnemonat Mai bei herrlichstem Wetter in die Dolomiten. Vom Gemärkpass, circa 10 km vor Cortina d Ámpezzo wurde in vier Tagen auf dem Radlfernweg München – Venedig bis ins schöne Jesolo gefahren Mit dem Schiff ging es dann vom Hafen Punta Sabbione nach Venedig, wo eine Stadtführung den Tag abrundete und die Radlfahrer die Möglichkeit hatten bei einem Glas Wein, oder einem Cappuccino den Tag auf einer der herrlichen Piazze oder an einem beschaulichen Canale ausklingen zu lassen.

Busfahrer Franz brachte die Radsportbegeisterten am ersten Tag durch das schöne Tirol zum Startpunkt der Radltour dem Passo Cimabanche, dem Gemärkpass auf 1530 m Meereshöhe in der Provinz Belluno. Auf einem Kiesweg,teils noch von Schnee- und Eisresten bedeckt, ging es durch einige ehemalige Bahntunnel und über hohe Brücken, die teilweise tiefe Schluchten überspannten, nach Cortina d Ámpezzo. Weiter ging es entlang des Flusses Boite zu beschaulichen Bergstädtchen Pieve die Cadore, wo zum ersten Mal Quartier bezogen wurde. Gefahren wurde in kleinen Gruppen, wobei circa die Hälfte der Radfahrer einen Elektromotor zu Hilfe nehmen konnten. Da am ersten Radltag 700 Höhenmeter bergab, ohne nennenswerte Gegenanstiege und circa 50 km gefahren wurden, kamen alle entspannt und gut aufgelegt ins Etappenziel.

Am zweiten Tag der Reise ging es vom am Cadoresee gelegenen Pieve die Cadore, das am Zusammenfluss von Piave und Boite liegt, von nun an am Piavetal entlang durch die Städtchen Soverzene und Ponte nelle Alpi. Dann wurde das Piavetal vorrübergehend verlassen und über Farra d Álpaga  bis nach Vittorio Veneto geradelt. 75 km waren am zweiten Radltag zu bewältigen und auch gut 300 Höhenmeter Anstieg, wobei insgesamt 700 HM talwärts gefahren wurde. Sonnenschein, die schöne Landschaft entlang am Lago di Santa Croce und am Lago Morto, sowie gemütlich Einkehr und manche Besichtigung, jeder für sich oder in der Gruppe rundeten den schönen Radltag ab. Auch hatte jeder Radlfahrer die Möglichkeit in Ponte nelle Alpi  mittags beim Zusammentreffen mit dem Bus, sich durch Busfahrer Franz und seiner Frau Franziska gut mit Getränken und Kaffee versorgen zu lassen. Manch einer beendete auch hier bereits die Etappe und konnte bequem mit dem Bus nach Vittorio Veneto reisen.

Am dritten Tag ging es nach einer ausgiebigen Stärkung durch das Frühstück in die weite Ebene Venetiens. Ohne nennenswerte Anstiege oder Gefälle wurde von Vittorio Veneto aus über Conegliano, Nervesa, wo man mittags wieder auf den Bus traf und Villorba gut 75km nach Treviso gefahren. In Nervesa befand man sich wieder im Piavetal und hier wurde auch der Ortsteil Bavaria durchquert, wobei dieser Name manchem Radlfahrer ein Lachen entlockte. Der Fluss kam nun mächtig und breit daher, Obstplantagen wechselten sich jetzt mit Gemüsefeldern und Weinbergen ab. Zum Teil führte der Radweg auf der bekannten Weinstraße Strada del Prosecco. So war es auch nicht verwunderlich, dass man bei einer gemütlichen Einkehr Wein, bzw. Prosecco konsumierte.  

Am letzten Radltag wurde in Treviso gestartet. Wie immer wurde in kleinen Gruppen gefahren. Die größte Gruppe, E-Biker und „Normalfahrer“ gemischt vertraute sich auf den letzten 50 km der Radltour Ludwig Kamml an. Ludwig, der in seiner ruhigen, überlegenden Art die Gruppe sicher über Silea, Roncade, Monastier de Treviso, Zenso, San Dona di Piave nach Lido di Jesolo führte. Lange Zeit wurde hier an der Piave und am Piavekanal geradelt, bis man auf die Lagune von Venedig stiess. Bald nach Treviso befand man sich quasi auf Meereshöhe, so dass überhaupt keine Steigungen mehr zu bewältigen waren. Eine leichte Meerebrise wehte den Radlfahrern entgegen, als sie am Mittag glücklich im Hotel ankamen. Einige, die die letzte Etappe mit dem Bus bestritten hatten, badeten bereits im Meer, andere spazierten daran entlang. Nach Mittagessen und Pause machten sich dann alle gemeinsam auf, um mit dem Schiff nach Venedig zu fahren. Die wunderbare Lagunenstadt wurde mittels Stadführung erkundet. Der Markusplatz und die Markuskirche, die Rialto- und die Säufzerbrücke, sowie die vielen Kanäle und der Canale Grande begeisterten die Besucher. Die Rückfahrt erfolgte bereits in der Dunkelheit, was für ein schönes Lichterlebnis mit Blick auf Venedig sorgte.  

Die Heimreise konnten alle glücklich und gesund antreten, da bis auf kleinere Mißgeschicke, Gott sei Dank nichts passiert war.

Rückblickend sei gesagt, dass die Tourorganisatoren Josef und Regina König ein wirkliches Radlerlebnis zusammengestellt haben.  Bereits seit 1996 organisieren  die beiden gekonnt die DAV Radltage, bei denen wirklich alles passt. So waren viele Radlfahrer nicht zum ersten und bestimmt nicht zum letzten Mal dabei. Josef König hatte sich leider kurz vor der Tour verletzt, so dass er die Fahrt  im Bus miterleben musste. Regina König war jedoch die ganzen 250 km voll dabei und hielt per Handy stets Kontakt zum Sepp und zum Bus.

Auch fürs nächste Jahr gibt es schon Pläne. Evtl. wird der Inntal Radweg von Sils im Engadin/Schweiz am Silvaplana See bis nach Innsbruck geradelt.  

Zusammenfassend lässt sich sagen, eine unglaublich schöne Radltour mit hervorragender Organisation bei herrlichem Wetter, mit dem Abschlusszuckerl, der Besuch von Venedig.

Anita Stockhammer


Die Sektion erkundet die Weitwörther Au

Am 5. Mai besuchte die DAV Sektion Laufen die Weitwörther Au, um sich ein Bild von der Umsetzung des Naturschutzgroßprojektes zu machen. Das Gebiet zählt zu den artenreichsten und ökologisch wertvollsten Landschaften in unserer Region. Derzeit wird hier von der Salzburger Landesregierung das bisher größte Renaturierungsprojekt im Bundesland Salzburg verwirklicht. Mit einem Projektbudget von 10,5 Millionen Euro werden umfangreiche Maßnahmen umgesetzt, die die Auenlandschaft naturschutzfachlich aufwerten sollen. Dankenswerter Weise nahm sich der verantwortlichen Projektmanager der Salzburger Landesregierung, Bernhard Riehl, die Zeit und führte die Laufener Truppe durch das Gebiet. Gestartet wurde am Lokalbahnhof Weitwörth-Nußdorf. Hier erklärte Bernhard Riehl anhand von Informationstafeln die ersten grundlegenden Daten zum Projekt. So erfuhren wir, dass 117 Hektar Auwald und der zehn Hektar große Ausee für Naturschutzzwecke angekauft wurden. Dann ging es zu Fuß direkt den Auwald. Noch vor Erreichen des ersten Maßnahmenschwerpunkts am Ausee sorgte der melodische und charakteristische Ruf des seltenen Pirols für ein kleines Highlight. Kurz darauf standen wir am Ufer des Ausees. Der Anblick löste unterschiedliche Emotionen aus. Einerseits wähnte man sich auf einer riesigen Baustelle, andererseits konnte man erahnen, was das Ziel der umfangreichen Erdarbeiten sein würde. Das in den Vorlandabsenkungen am Reitbach gewonnene Bodenmaterial wurde auf rund 1,3 km Länge in den Ausee geschüttet, um hier Flachuferzone zu schaffen.

Auf dem neu angelegten Rundweg marschierten wir weiter in Richtung Reitbach. Auf dem Weg erfolgte ein nächstes „Naturschmankerl“. Bernhard Riehl und ein paar aufmerksame Teilnehmer erspähten ein paar des seltenen Flussregenpfeifers. Ein erstes Zeichen, dass die Renaturierungsmaßnahmen Erfolg bringen. Eindrucksvoll war dann der Blick auf den Reitbach mit seinem tiefer gelegten Vorland. Hier wurden zunächst die standortfremden Fichten- und Hybridpappelforste gerodet. Anschließend hat man das Gelände abgesenkt, sodass es nun wieder häufig überschwemmt wird und sich natürliche Auwälder entwickeln können. Innerhalb dieser „Vorlandabsenkungen“ entstanden am Reitbach zwei neue Nebenarme und über ein Dutzend neue Amphibiengewässer. Der Weg zurück erfolgte nun größtenteils über einen schmalen Pfad, mitten durch die naturbelassene und üppig sprießende Aue. Stellenweise kamen wir uns vor wie am Amazonas.

Pünktlich nach drei Stunden war man dann zur Mittagszeit zurück am Ausgangspunkt und verabschiedete sich mit einem herzlichen Dankeschön von Bernhard Riehl.

Hannes Krauss

Saisonstart im Salzkammergut  
Dass der Wolfgangsee im Salzkammergut, mit seiner umliegenden Bergwelt, ein landschaftliches Highlight ist, wussten schon die Reichen und Mächtigen aus dem letzten Jahrhundert. So verbrachten nicht nur die großen Töchter und Söhne der KuK-Monarchie ihre Sommerfrische in dieser Region. Auch politische Größen der jüngeren Vergangenheit wussten die Schönheit der Salzkammergut-Natur zu schätzen. Wir Mountainbiker vom DAV Laufen nutzten kürzlich diese Kulisse zu einer Tour rund um den Wolfgangsee.  In Schafling am Ufer vom Mondsee leitet eine gute Forststrasse mit vereinzelten Tiefblicken  hinauf unter die Nordabstürze vom Schafberg. Nach knapp 600 Höhenmetern Auffahrt erreichten wir die Eisenaueralm. Mit Blick zum Leonsberg ging es hinunter zum Moosbach und an diesem abwärts bis zum Schwarzensee. Der Straße am Südufer folgend, gelangten alle Radler zur rasanten Talfahrt nach Rußbach, um schließlich vorbei an blühenden Wiesen auf Nebenstrassen bis nach Strobl zu rollen. Nach der Mittagspause fuhren wir auf der “Ischler Trasse”, einer ehemaligen, zum Radweg ausgebauten Bahnlinie, am See entlang bis nach Sankt Gilgen. In diesem bekannten Salzkammergut-Ort steht das Geburtshaus von Wolfgang Amadeus Mozart und dementsprechend sieht man hier auch jede Menge Smartphone und Digicam zückende Touristen, die oft aus dem asiatischen Raum Europa bereisen.  Weiter hieß es für uns zwölf Laufner Bergradfreunde nochmal in die Pedale zu treten, um nach dem Erreichen der Schaflinghöhe noch die Abfahrt zurück zum Startpunkt zu meistern. 700 Höhenmeter und 40 Kilometer waren an diesem, schon sommerlichen Sonntag im April zu bewältigen, was allen gut und mit viel Spaß gelang. Ein besonderer Dank geht an Werner Saalbeck, der wieder zahlreiche Fotos zur Verfügung gestellt hat!

Arno Hahnemann


Abschlußskitour zum Hocheiser

Das perfekte Wetter nutzte unsere Skitourengruppe des Alpenverein Laufen zur diesjährigen Abschlußskitour,  um den Hocheiser im Stubachtal zu besteigen. Wegen der zu erwartenden warmen Temperaturen starteten wir  bereits um 4.30 Uhr. Nach ca 2 Stunden Anfahrt startete der Aufstieg vom Enzinger Boden über etwa 1700 hm zum Gipfel. Mit zunehmender Höhe wurde die Aussicht auf die umliegenden Gipfel bei wunderbar wolkenlosem Himmel immer weitreichender. Bei Windstille genossen wir die Brotzeit und die grandiose Rundsicht vom Gipfel. Über die weiten Hänge erfolgte eine berauschende Abfahrt bei perfektem Firn. Eine wunderbare Abschlußtour für eine lange Skitourensaison, die bei Kaffee, Kuchen und/oder Weißbier in Schneizelreuth beim Wurzenwirt, beendet wurde.

 Peter Schauer


Skitour auf das Seehorn

Am 25. März unternahm die Sektion Laufen eine Gemeinschaftstour auf das Seehorn. Um 7 Uhr trafen sich 18 Teilnehmer am Gasthaus Leobendorf, um gemeinsam Richtung Parkplatz Hinterthal bei Weißbach in Lofer zu fahren. Nach einer Aufstiegszeit von 4 Stunden und etwa 1350 Hm erreichten wir alle den Gipfel und konnten bei wunderbarem Wetter den traumhaften Bergblick genießen. Nach einer Firnabfahrt erreichten wir gegen 14.30 Uhr den Parkplatz.

Franz Weber

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Skitour auf das Kleine Moosermandl

Aufstieg durch das Urbahntal über die Muhreralm zum Urbankar und von da auf das kleine Moosermandl.

Andreas Stadler

Schneeschuhtour auf den Pitschenberg (1720m)

Die Postalm ist immer einen Ausflug wert! Gleich vom Parkplatz sind wir in die Schneeschuhe gestiegen. Der Schnee war weich, aber großteils schon gut gehärtet durch die vielen Skitouren- und Schneeschuhgeher der letzten Tage. Zügig ging es voran zur Pitschenbergalm, dann im leichten bergauf und bergab zum Gipfelanstieg. Eigentlich waren nur die letzten 150Hm schweisstreibend aber dafür legte der Wind gewaltig zu und somit fiel auch die Gipfelrast sehr kurz aus. Immer wieder schweiften unsere Blicke zum Dachstein, Tennengebirge, …. und den unzähligen Gipfeln. Am Fuße des Pitschenberges suchten wir ein windstilleres Plätzchen für eine kleine Stärkung und marschierten dann mit viel Unterhaltung zurück. Ein gelungener Tag!

Gabi Höfer-Jani

Skitour ins Watzmannkar...

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Schneeschuhtour auf den Unternberg bei Ruhpolding

Die Wetterprognosen waren nicht sonderlich gut und somit blieb ich bei dem angekündigten Ziel. Am Parkplatz in Ruhpolding/Richtung Weingarten schnallten wir gleich die Schneeschuhe an und wanderten anfangs auf einem schönen Waldweg Richtung Raffneralm. Dort bogen wir dann in die Rodelbahn ein – die steile Variante über die Piste wollten wir uns nicht antun. Die Entscheidung war richtig, denn so ging es gemütlich im Gänsemarsch bergan. Je höher wir kamen wurde die Sicht immer schlechter, so dass wir auf der Schneid nicht mal die Bergwachthütte sahen. Gemeinsam entschieden wir uns, den Gipfel, den sogenannten „Eisenberg“ zu machen. Dort beschwerte uns ein kleines Sonnenfenster eine angenehme Rast. Dann ging es schnurstracks auf gleichem Weg zurück bis zur gemütlichen Raffneralm und nach ausgiebiger Labung zurück zum Parkplatz. Ein schöner Tag!

   Gabi Höfer-Jani


Skitour zum Filzmooshörndl und Loosbichl

Mit zwei vollbesetzten VW-Bussen machten wir uns auf den Weg ins Großarltal. Trotz rutschiger, verschneiter Straße erreichten wir den Parkplatz im hintersten Talschluß ohne Probleme. Nach obligatorischem VS-Geräte-Check strebten wir über eine Forststraße der Filzmoosalm zu. Leider ließ sich die angekündigte Wetterbesserung etwas Zeit, und so konnten wir am Gipfel des Filzmooshörndls nicht die bekannte tolle Aussicht genießen. Dafür entschädigte dann der frisch gefallene Pulverschnee auf der Abfahrt hinunter zur Alm. Nach der Brotzeit fellten wir nochmals auf und erreichten bald mit dem Loosbichl den zweiten Gipfel des Tages. Über perfekte Pulverschneehänge wedelten alle je nach Können elegant hinunter zur Einkehr auf der Loosbichlalm. Nach einem Brand ist diese letztes Jahr wieder neu aufgebaut worden und lädt mit vielfältigem Angebot zur Einkehr. Die restliche Abfahrt erfolgte über freie Hänge und auf der Forststrasse hinunter zum Parkplatz. Eine tolle Skitourenrunde mit ca. 1200 Hm und einer sehr empfehlenswerten Einkehr.

 Peter Schauer

Skitour auf den Untersberg mit Andreas Stadler

Skitour auf den Brennkopf

Von Schwaigs weg sind wir Richtung Norden auf einem Fußweg bis unter die Hitscheralm gegangen. Nach dem Erreichen der „oberen“ Alm haben wir die Tour wegen starken Winds und Schneetreibens abgebrochen. Die Abfahrt erfolgte westwärts bis zu einer Forststraße, auf der wir zum Ausgangspunkt zurückgekommen sind.

Andreas Stadler


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Skitour mit VS-Ausbildung

Bei herrlichem Sonnenschein unternahm der Alpenverein Laufen kürzlich eine Skitour mit Ausbildung in der Verschüttetensuche im Heutal zum Peitingköpfl. Nach dem nebeligen Start im Heutal erreichten alle Teilnehmer nach ca. 1 ½ Stunden Anstieg den Sattel unterhalb des Peitingköpfels, wo sich die 20 Teilnehmer in drei Gruppen aufteilten, und von den Übungsleitern die richtigen Maßnahmen nach einem Lawinenunfall gezeigt bekamen. Von der Signal-, über die Grob-, zur Feinsuche, und schließlich zur Punktortung. Weiters das Auslegen des Stockkreuzes und das richtige Sondieren. Nach der Demonstration konnten alle Teilnehmer mit ihren eigenen Geräten ausgiebig üben. Dabei kam der Unterschied zwischen den älteren analogen Ein- und Zwei-Antennengeräten zu den neuesten, digitalen Drei-Antennengeräten ganz deutlich zum Vorschein. Neben größerer Reichweite sind die optischen Hilfen, und die schnellere Arbeitsweise die größten Vorteile. Um im Ernstfall schnell und effektiv helfen zu können, ist es wichtig, regelmäßig zu üben. Die Nachbesprechung fand auf der Terrasse beim Schrempf bei Kaffee und Kuchen statt.

Peter Schauer

Silvesterwanderung 2017

Nach einer durchregneten Nacht erwartet uns ein warmer, föhniger Silvestertag. 36 AVler begleiten mich zu meiner letzten Wanderung im Jahr 2017 und gleichzeitig zu meiner ersten Silvesterwanderung. Kultureller Begleiter ist Rudi Pronold mit dem ich diese Tour geplant habe. Nach einer kurzen Einführung in die Geschichte Laufen/Oberndorf beginnen wir unseren Weg über den Europasteg zur Stille Nacht Kapelle. Die Entstehung des Stille Nacht Liedes ist heute das Thema. Wir gehen auf dem Gruber-Mohr-Weg durch Siedlungsgebiet und über eine steile Treppe hinauf auf eine Anhöhe. Von dort haben wir einen berauschenden Blick in die Berge. Unser Weg führt uns hinaus aus Oberndorf durch Wald und über Wiesen langsam hinauf bis zu dem Ort Arnsdorf. Von hier oben haben wir das ganze Bergpanorama im Blick und beobachten, wie der Föhn die Wolken vertreibt. In Arnsdorf erwartet uns Max Gurtner, der uns kompetent und leidenschaftlich die Entstehungsgeschichte des weltbekannten Liedes darlegt und uns auch die wunderschöne Wallfahrtskirche Maria im Mösl und die Originalkrippe aus der Zeit Grubers zeigt. Verabschiedet werden wir von dort mit dem Glockenspiel Stille Nacht. Inzwischen ist es eher unangenehm warm geworden und wir wandern bei strahlendem Sonnenschein zurück zur Stille Nacht Kapelle. Hier erwartet uns Tobias Regner und sein Kollege mit dem Originallied Stille Nacht. Zum Schluss stimmen alle ein, da drückt es manch einem die Tränen raus. Im Stille Nacht Cafe werden wir schon erwartet und beenden dort unsere Wanderung.

 Sabine Zeh

Anfangsskitour auf das Peitingköpfl

Kürzlich führten einige Mitglieder des Alpenvereins Laufen eine Anfängerskitour im winterlich verschneiten Heutal zum Peitingköpfl durch. Leider hatte der Wetterbericht recht, und nach dem Start bei herrlichem Sonnenschein zogen bald Wolken auf, und auch der Wind legte im oberen Bereich zu. Die ungemütliche Witterung ließ eine längere Pause am Gipfel leider nicht zu, aber den frisch gefallene Pulverschnee konnten dann alle bei der Abfahrt genießen. Die Einkehr beim Schrempf musste wegen Überfüllung auch ausfallen. Trotzdem freuten sich alle über eine gelungene Tour.

 Peter Schauer

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Die Reinsbergsteigrunde in der Osterhorngruppe

Ein sonniger Oktobertag! Da kann man doch nicht den schattigen Dreisesselberg erwandern. Kurz entschlossen fuhren wir zum Hintertrattberg. Von dort ging es über First, Dürlstein, Gruberhorn zur Regenspitze. Dann Abstieg zur Bergalm. Bereits von der Ferne hörten wir die Almmusik. Nach kurzer Stärkung suchten wir den Einstieg zum Reinsbergsteig. Immer am Hang entlang ging es zurück zum Parkplatz. Wirklich ein sonnige Tour – sehr zu empfehlen!

  Gabi Höfer-Jani

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Saisonsausklang am Ledrosee

Zu 14, waren wir Mountainbiker von der DAV Sektion Laufen kürzlich unterwegs, um die Bergradlsaison 2017 in der Nähe vom Gardasee ausklingen zu lassen.  Nach der Anreise über die Brennerautobahn, Trento, Limone am Gardasee und Vesio starteten wir gleich rauf in Richtung Passo Nota. Ideal zum einrollen leitet die Alte Militärstrasse zum Pass zuerst sanft in das Bondotal hinein um schließlich nach 550Hm am Rifugio Passo Nota anzukommen. Nach der obligatorischen Spaghettipause kurbelten alle noch mal 200 Höhenmeter rauf. Nun führt ein eindrucksvoller Höhenweg, immer am felsigen Hang entlang, durch kurze Tunnels, zurück zur Talfahrt auf der Forstpiste in den Ort Vesio.  Nach dieser gelungenen Tour ging es mit den Autos ins Ledrotal hinein, um in Pieve di Ledro eine Frühstückspension zu beziehen, die in den nächsten drei Tagen der Ausgangspunkt für unsere Biketouren war.

Der Sonntagmorgen begrüßte die Teilnehmer nach einer erholsamen Nacht, leider mit Regenwetter, so dass das reichhaltige Frühstücksbuffet etwas in die Länge gezogen wurde, um über die geplante Aktivität zu beraten. Monika, Roswitha und Hannes entschlossen sich dazu, am Ufer vom Ledrosee zu joggen und die anderen umrundeten den See mit den Rädern, um das am Östlichen Ende gelegene Pfahlbaumuseeum zu besichtigen. Bei dem informativen Museeumsrundgang erfuhren wir, dass bereits in der Bronzezeit das Ledrotal besiedelt war. Das Wetter hatte sich inzwischen deutlich gebessert, so dass die geplante Tour zum Passo Guil und nach Pregasina  doch  noch in Angriff genommen wurde. Teils auf extrem steilen Betonrampen führte die Forststrasse 750 Höhenmeter nach oben und manch einer musste kürzere Passagen schiebend bewältigen, um am Passo Rochetta auf die Straße aus dem ersten Weltkrieg zu gelangen, die teils abenteuerlich in den Fels gesprengt, in Richtung Pregasina leitet. Ein technisch anspruchsvoller Trailabschnitt (Orginalton Gabi: des is a Tour vom Arno, mia kennan di scho!) wurde von allen gut gemeistert und durch einen Navigationsfehler von mir, (sorry!) :-( wurde schließlich nach einer Schiebepassage, in Pregasina oberhalb vom Gardasee eine Kaffeepause eingelegt. Der Abfahrt auf der Asphaltstrasse in Richtung  Ponalebach folgte noch mal eine 350 Höhenmeterauffahrt zurück nach Pieve die Ledro, das die meisten von uns im letzten Tageslicht erreichten. Die doch noch gelungene Rundtour wurde am Abend ausgiebig in einer Pizzeria gefeiert. 

Am nächsten Morgen war gleich vom Anfang weg Sonnenschein der Begleiter, so dass die Tour zum Tremalzzo auf dem Programm stand. Nach der Anfahrt auf dem Talradweg ging es über zahlreiche Asphaltkehren rauf zur Rifugio Garda, bei der die Schotterstrasse zum Tremalzzotunnel beginnt. Die Tremalzzostrasse ist ein Muss für jeden Mountainbiker! In zahlreichen Kehren windet sich die Militärstrasse, teils etwas grobschotterig, durch eine grossartige, zerklüftete Felsenlandschaft zum Passo Nota, so dass alle von dieser Talfahrt stark beeindruckt waren. Weiter führte der Weg mit kleineren Gegenanstiegen zurück an den See und nach Pieve die Ledro, das nach 44Kilometern und insgesamt 1400Höhenmetern Anstieg erreicht wurde. Ein toller Radltag lag hinter unserer geselligen Gruppe! Der letzte Abend wurde wieder mit Pizza, Pasta und “Vino Rosso” gefeiert, da die “Biketouren für Geniesser” schon fast am Ende waren.    

Am Morgen vom 3. Oktober ging es nach dem Auschecken nach Arco, etwas nördlich von Riva del Garda. Hier starteten wir alle noch mal zu einer Tour mit den Mountainbikes.  Durch Oliven- und Esskastanienplantagen geht es bergwärts nach Pinaura, einer kleinen Ansiedlung oberhalb von Drena, das mit Blicken auf seine stattlichen Burg, die Abfahrt in Richtung Marocche für die Radler zu einem Interessanten Erlebnis machte. Durch die Marocche, einem imposanten, späteiszeitlichen Felssturzgelände entlang, führte die Tour zurück ins Sarcatal und nach Arco. Hier sind die Restaurants und Eisdielen rund um den Kirchenplatz eine bekannte Anlaufstelle für alle Besucher von der Gardaseeregion, das auch wir Mountainbiker aus Laufen zu nutzen wussten. Vier schöne, erlebnisreiche, herbstliche und aktive Tourentage lagen hinter uns und alle, auch die nicht so oft mit dem MTB aktiven, waren sich einig mal wieder die zahlreichen Tourenmögichkeiten am Gardasee zu nutzen.

 Arno Hahnemann

Bergradltour zum Zireiner See

Bei einer Gemeinschaftstour der „Bergbeissern“ der Sektion Tittmoning mit den Bergradlern des Alpenverein Laufen waren 15 Bergfreunde unterwegs im Inntal. Vom Münster bei Kramsach ging die Mountainbiketour über steile Forststraße bis zur Zireiner Alm. Herrliche Ausblicke ins Inntal entschädigten für die Anstrengungen. An der Alm wurden die Räder deponiert und weiter gings zu Fuß über einen Sattel zum herrlich gelegenen Zireiner See 1799m. Nach dem Abstieg erfolgte eine kurze Abfahrt ehe der letzte Anstieg mit den Rädern zur Bayreuther Hütte erfolgt. Die Sonnenterasse der Alpenvereinshütte bot wieder einen schönen Ausblick ins Tal und zu den Gipfeln des Rofan. Nach der Pause waren die Autos in flotter Fahrt schnell erreicht.

 Franz Geierstanger

Göllumrundung mit dem Mountainbike

Anfahrt mit den PKW nach Kuchl. Vom Parkplatz an der Ostseite des Gölls zum Eckersattel. Abfahrt zur Enzianhütte von da aus Richtung Kehlstein jedoch bis Schritzkehl. Über die Mittelstation der Königseebergbahn zur Königsbachalm zum Stahlhaus. Abfahrt durchs Blümtautal zurück nach Kuchl.

 Andreas Stadler

  

Trailspass in Saalbach-Hinterglemm

Findige Tourismusmanager haben es schon entdeckt, dass die Mountainbiker die Sommersaison in den grossen Skiarenen versilbern können.  So ist im hintern Saalachtal eine bekannte Hochburg für die Freunde des Downhillsportes entstanden.  Mit der Hilfe von fünf Gondelfahrten wird es Bergradlern ermöglicht, in einem Tag 5000 Höhenmeter Abfahrtsspass zu genießen. Dies nutzten vor kurzem auch wir vom DAV Laufen, obwohl bei uns der vergossene Schweiß bei der Auffahrt ebenso dazugehört. Nach der Anreise über Lofer und Saalfelden ging es von Saalbach aus die Seilbahn rauf zum Kohlmeiskogel. Hier beginnt ein sehr selektiver Wurzeltrail, rüber zur Schönleitenhütte, der sogleich die volle Aufmerksamkeit von uns forderte. Bei der nun folgenden Bikeparkabfahrt nach Leogang schraubten sich alle die technisch anspruchsvollen Trails runter ins Tal. Nun ging es mit der Asitzbahn bergwärts und den Wurzeltrail zurück in Richtung der “Panoramaalm” wo die nächste Bikeline runter zur Talstation vom Schattbergexpress beginnt. Flüssige Anliegerkurven, kleine Sprünge und steilere Downhillabschnitte forderten die Fahrtechnik, wobei natürlich die Gruppe um unsere neuen MTB-Übungsleiter Thomas und Andreas eine besonders gute Figur machte. Der Seilbahnfahrt zum Schattberg-Ostgipfel- folgte eine zähe Auffahrt zur Westgipfelhütte, die auch mal mit eigenem “Wadlschmalz” bewältigt werden musste. Der “Hacklbergtrail” ein sehr alpin belassener Bergweg führte mit lässigen Passagen zur gleichnamigen Alm, die einen willkommene Einkehr für uns ermöglichte.  Die Talfahrt zurück nach Hinterglemm ging wieder über Holzbahnen, Steilkurven und Sprünge. In Hinterglemm wurden die Bikes erneut in eine Gondel geschoben und wir entschwebten in Richtung Zwölferkogel, um die nächste rasante Talfahrt zu meistern. Die bereits bewältigten 4400 Höhenmeter Abfahrten steckten allen schon in den Knochen, so dass die Gondelfahrt mit der Reiterkogelbahn eine willkommene Pause darstellte. An der Bergstation wartete die sogenannte “Milkaline”, die wieder sehr technisch fordernd ins Tal leitete, auf uns.  Nach 500 Höhenmetern Auffahrten durch eigene Kraft und 5000 “Tiefenmetern” auf den verschiedensten Downhillstrecken kamen alle geschafft und wohlbehalten am Parkplatz in Saalbach an. Das Fazit dieser Veranstaltung war, dass auch Abfahrten durchaus die Kondition beanspruchen und dass wir alle, jung und alt ;-)  grossen Spaß bei der Sache hatten.

 Arno Hahnemann

Maria Himmelfahrt – am Hochkönig

Am Berg ist man dem Himmel doch näher! Mit 18 Teilnehmern aus drei Sektionen starteten wir bei strahlend blauem Himmel am Arthurhaus. Nach kurzer Zeit war die Mitterfeldalm erreicht und weiter ging es zur Torsäule. Dann wurde das Gelände immer steiniger und schottriger und im stetigen Bergauf und Bergab ging es zum Matrashaus. Die „Übergossene Alm“ sieht etwas trostlos aus, denn vom „Ewigen Eis“ ist nicht mehr viel vorhanden. Nach ca. 5 Std. hatten alle gut das Ziel erreicht und eine Pause verdient. Wir saßen vor der Hütte, genossen die Aussicht, erholten uns, denn bald ging es auf gleichem Weg zurück. An der Mitterfeldalm dann noch eine Kaffeepause! Es wurde viel gerätselt, wie viele Höhenmeter uns die Füße tragen mussten – sicher an die 1.700 bei dem ewigen Auf und Ab. Schön wars, wenn auch etwas anstrengend!

 Gabi Höfer-Jani

Eindrucksvolle Hochtouren vom Gschnitztal aus


Am Sonntag/Montag, 13./14. August, machten sich neun Bergsteiger des Alpenvereins Laufen um 5 Uhr früh auf den Weg zum Habicht, einem 3277m hohen Berg zwischen Gschnitz- und Stubaital. Vor dem Brenner zweigt die Straße ab nach Gschnitz auf 1281m Höhe. Nach dem ersten Stück durch Wald stiegen wir entlang zahlreicher Serpentinen durch eine steile, schmale Schneise aufwärts. An einer Geländekanzel mit Sitzbank führte uns der Anstieg über schön gestuftes Almgelände, begleitet von zutraulichen Schafen, zur hervorragend geführten Innsbrucker Hütte auf 2369m Höhe.
Nach der Brotzeit ging es bequem durch die Kuppenlandschaft mit Gras und rund geschliffenen Felsen an den Fuß der 500m hohen, etwas abschreckend wirkenden Felsflanke. Es folgten schöne, feste Platten mit Drahtseilen. Auf der linken Seite der Gipfelscharte kletterten wir ausgesetzt um eine Felsecke, dann sehr steil wiederum mit Hilfe von Seilversicherungen auf den erstaunlich geräumigen Gipfel mit dem schönen Gipfelkreuz. Der Rundblick auf die prominenten Nachbargipfel die Tribulaune, Wilden Pfaff und Wilden Freiger blieb uns überwiegend versperrt durch Hochnebel, schade nach 2000Hm Anstieg!!
Am Montag in der Früh freuten wir uns über wolkenlosen Himmel. Der"Habicht" erstrahlte mit seinem glänzenden Gipfelkreuz, von Süden her baute sich aber über den Tribulaunen eine imposante Föhnwalze auf. Wir wandten uns dem zweiten Ziel zu, der im Norden der Hütte gelegenen, 2564m hohen Kalkwand. Dabei kletterten wir auf schmalen, teilweise ausgesetzten Bergwegen mit mehrmaligem Höhenverlust zum aussichtsreichen Gipfel. Der Weiterweg zum Einstieg des schwierigen Klettersteiges "Illmspitze" rundete dei Tour ab. Beim Abstieg über den "Jubiläumssteig" zum Auto konnten wir uns einen Eindruck von den letzten Unwetterschäden für die Einwohner machen.
 
  Erich Steiner

Zwei-Tages-Tour auf das Große Teufelshorn

Aussichtsreiches Bergsteigen auf den höchsten Gipfel des Hagengebirges

Selbst schlechte Wetterprognosen konnten acht Bergsteiger des Alpenvereins nicht abhalten, die sehr reiz- aber auch anspruchsvolle Bergtour auf das Große Teufelshorn (2.362m) am Samstag den 5. August anzugehen. Vom Parkplatz Königssee ging es mit dem Schiff nach Salet/Obersee, wo sich das Ziel Großes und Kleines Teufelshorn hinter dem Obersee deutlich sichtbar in den Himmel erstreckten. Zu Fuß ging es Richtung erstem Etappenziel, der Wasseralm. Bei einer Luftfeuchtigkeit jenseits der 80% war selbst der ca. 5 km lange und flache Marsch bis zum Röthfall eine schweißtreibende Angelegenheit. Der sehr steile, aber gut versicherte Röthsteig ließ dann bereits erahnen, wie schwierig das Tagesziel Überquerung der Teufelshörner werden sollte. Belohnt wurde man aber durch herrliche Aussichten über Königssee, Obersee und in die Ostwand des Watzmanns. Nach schweißtreibenden ersten 800 Höhenmetern war um die Mittagszeit die Wasseralm erreicht. Wegen des vorhergesagten Regenwetters ab Samstagabend musste aber nun zügig das erste Gipfelziel Großes Teufelshorn gestartet werden. Anfangs durch Waldgelände, später durch Fels-Wiesengelände zieht sich der Steig im Bogen um das Große Teufelshorn herum, wobei eine etwa 5 m lange plattige Stelle (I-II) die Schlüsselstelle darstellt. Die letzten 400 Höhenmeter zieht es sich dann über einen breiten Kamm zum höchsten Gipfel des Hagengebirges, der nach ca. 5,5 Stunden erreicht war. Das nächste Etappenziel „Überschreitung vom Großen zum Kleinen Teufelshorn“ wurde aufgrund der für abends angekündigten Gewitter abgeblasen, so dass nach einer ausgedehnten Gipfelbrotzeit der Abstieg zur Wasseralm auf dem Aufstiegsweg erfolgte. So erreichte die Gruppe 20 Minuten vor Beginn des Regenwetters sicher das Nachtlager. Auch das Große Teufelshorn als einziger Tagesgipfel war alle Anstrengung Wert. Die sehr harmonische Gruppe genoss bei so manchem Getränk den schönen Tag. Am Sonntag erfolgte wegen des Regenwetters der Abstieg über den Röthsteig. Die durch die heftigen Regenfälle der Nacht überlaufenden Bäche sowie die sich in die tiefe stürzenden Wassermassen machten auch den ruhigen Abstieg nochmals zu einem Highlight. Bei einem geräucherten Fisch in St. Bartholomä ließ die Gruppe die Zwei-Tages-Tour ausklingen.

 Tom Öllinger

Hüttentour in den Lechtaler Alpen     

Am Sonntag morgen starteten wir mit drei Autos Richtung Kufstein, Innsbruck, Imst, über das Hahntennjoch nach Gramais, der kleinsten Gemeinde Österreichs. Dann ging es bei Sonnenschein und guter Wärme zum Kogelsee und weiter zur Kogelseescharte. Inzwischen sind schwarze Wolken aufgezogen, die ersten Tropfen fielen und bei Gewitter und Graupelschauer stürmten wir der Hanauer Hütte entgegen. Evtl. Gipfel interessierten uns nicht mehr. Tropfnass erreichten wir die Hütte, legten uns trocken und bezogen unser Quartier. Später konnten wir aber bei Sonnenschein noch eine Halbe auf der Terrasse trinken und die Gegend geniessen.

Am Montag dann bei Sonnenschein Aufbruch zur Westlichen Demelscharte. Ein Teil der Truppe wollte die Demelspitze besteigen, brachen aber dann ab, da bereits wieder einige Tropfen fielen und  dieser Berg eine reine Kletterei ist.  Auch der Abstieg dann zum Steinsee ist anspruchsvoll und mit vielen Seilen versichert. Dort unten traf die Gruppe wieder zusammen und die Steinseehütte war nicht mehr weit. Wir fragten nach Gipfelmöglichkeiten und der Wirt meinte: „das leichteste sind die  Klettersteige – denn da hängen Seile drin“. Wir entschlossen uns zu einer kleiner Wanderung zu den Klettergärten. Dort lockte dann das gute Wetter und zu acht stiegen wir in den Klettersteig auf die Parzinnspitze ein. Schon wars und wir hätten auch ohne Ausrüstung den Berg bestiegen, aber nein, wieder fing es an zu regnen und zu graupeln. Umkehren ja oder nein, die meisten der Gruppe ent-schieden sich für den Rückzug. Unten angekommen hatten wir wieder Sonnenschein (wie im April) – also auf zum Steinsee auf ein kühles Bad. Es war trotzdem ein schöner Tag!

Morgens wieder Sonnenschein – wir wandern durch eine traumhafte Landschaft zum Gufelgrasjoch und weiter zur Roßkarscharte. Es folgt ein interessanter, anspruchsvoller Abstieg mit Seilversicherungen und Stiften und dann wieder steil hinauf zum Gebäudjoch. Ein ausgesetzter und schottriger Weg führt hinab zum See „Auf der Lacke“. Wieder ein erfrischendes Bad und in wenigen Minuten hinab zum Württemberger Haus, wo uns die sympathische Wirtin herzlich aufnahm. Der restliche Tag stand zur freien Verfügung. Einige machten Yoga auf der Wiese oder Siesta, zu fünft machten wir uns auf den Weg zum Medriolkopf. Aber bereits kurz vor dem Gipfel fing es wieder an zu tröpfeln und nun mußten wir schnell sein. Rauf auf den Gipfel, ein Selfie und fix zurück, denn das Gewitter stand gut über uns. Die Haare knisterten schon und bei Blitz und Donner eilten wir zur Hütte zurück und genossen den gemütlichen Abend.

Die letzte Hütte wurde anvisiert. Ein interessanter Tag lag vor uns. Anfangs über blühende Almmatten, dann in Schotter und Felsen zur Großbergspitze, über einen Grat weiter zum Großbergkogel. Zum Großbergjoch und zur Seescharte. Ein herrlicher Blick zu den Seewiseen und die Memminger Hütte. Ein kaltes Bad im Mittleren Seewisee und über den Unteren Seewisee zur Hütte. Nachmittags dann noch ein kurzer Trip auf den grasbewachsenen Seekogel. Bei Dämmerung machte sich dann eine riesige Steinbockherde unterhalb der Hütte breit – so viele auf einen Haufen hatte noch niemand von uns gesehen.

Der nächste Tag bescherte leider etwas Regen und vor allem Nebel. So mußte der geplante, anspruchsvolle Gipfel, die „Parseierspitze“ gestrichen werden. Wir machten uns auf den Weg zu den 3 Seeköpfen, bestiegen diese alle drei und zurück zur Hütte. Das Wetter besserte sich, die Sonne kehrte zurück und darum dann noch ein kurzer Trip zum Seeköpfle und querfeldein zurück. Trotzdem ein schöner, ausgefüllter Tag.

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Der letzte Tag meinte es nicht gut mit uns. Morgens Nebel, dann immer auch wieder Regen. Durch eine Traumlandschaft gings bergauf und bergab zum Oberlahmsjoch, zum Steichgampenjoch, zum Alblitjoch und durch das Otterbachtal in den Talboden und zurück nach Gramais. 

Die „Lechtaler“ sind ein anspruchsvolles Gebirge. Bizarre Türme, schroffe Wände, interessante Übergänge, aber auch eine Blumenpracht. Obwohl das Wetter es nicht ganz gut mit uns meinte, genossen wir die Tage in unserer ausgeglichenen, netten, kameradschaftlichen, lustigen 13er-Gruppe.

  Gabi Höfer-Jani

  Über den Goldtropfsteig auf den Hochstaufen

  Mit dem Naturschutzreferenten unterwegs - eine kleine aber feine Gruppe machte sich am Sonntag, den 16. Juli 2017 auf, um den Hochstaufen über den Goldtropfsteig zu erklimmen. Bei bestem Bergwetter - weitgehend klare Sicht, aber kühle Temperaturen - starteten wir bei der Padinger Alm, bogen dann aber bald in den „geheime“ Abzweig zum Goldtropf ein. Über ehemalige Windwurfflächen, die inzwischen wieder dicht bestockt sind, schraubten wir uns schnell höher. Weiter ging es durch alten Fichtenbestand, wo uns eindrücklich vor Augen geführt wurde, wie gut die Bäume selbst die größten Felsbrocken zurückhalten können. Bald darauf öffnete sich die Sicht, der gesamte Talkessel von Bad Reichenhall lag schon deutlich unter uns und am Horizont grüßten Watzmann, Hockkalter und die Loferer Steinberge. Rasch näherten wir uns einer der schönsten Passagen der Tour, eine Querung durch hohes Pfeifengras direkt unter der Goldtropfwand. Der Sage nach gab es hier einen Wasserfall, dessen Wasser sich in den Händen eines armen Mädchens in Goldstücke verwandelt hat. Nun wurde das Gelände etwas anspruchsvoller, steiler und teils über Schotterpassagen, wand sich der Weg zum Brotzeitplatz. Hier stärkten wir uns, genossen die Aussicht und schrieben uns in das Wandbuch ein. Dann ging es in steilen Rinnen bergan, bis zur Schlüsselstelle mit leichter Kletterei, die alle souverän meisterten. Nach kurzem Marsch durch dichten Latschenbewuchs befanden wir uns auf dem Normalweg, inzwischen in den Wolken. Schnell standen wir auf dem Gipfel, mit schönen Ausblicken auf Chiemsee, nach Salzburg und in die Berchtesgadener Alpen. Aufgrund der doch frischen Temperaturen verzogen wir uns auf ein Getränk ins Staufenhaus. Danach ging es über den Normalweg, im unteren Teil gesäumt von zahlreichen geschützten Alpenveilchen, in zügigem Tempo zurück zur Padinger Alm.

 Hannes Krauss

Mit dem Mountainbike von Laufen zum Gardasee

Das Mountainbike hat sich fest in der Bergwelt etabliert. Viele Alpenvereinssektionen bieten Fahrten mit dem Bike an. Vom wöchentlichen “Radltreff”, über ausgedehnte Tagestouren oder Fahrten in die verschiedensten Regionen der Alpen, bis hin zur “Königsdisziplin, der Alpenüberquerung.  In zweijährigen Rhythmus veranstaltet auch wir, die Laufner DAV Sektion, einen Alpencross mit dem MTB.  Vermutlich wird nicht jeder verstehen, was einen Radler dazu bewegt, in mehreren Etappen die Alpen zu überqueren. Lasst mich versuchen, die Fastination die eine solche Tour ausübt euch zu erklären. Mit eigner Muskelkraft die üblichen und weniger bekannte Pässe und Alpenübergänge zu meistern, dabei rauschende Abfahrten und technisch fordernde Trails unter die Stollenreifen zu nehmen und jeden Tag auf die geschaffte Etappe zurückzublicken zu können, ist ein tolles Erlebnis, das nur der Transalpfahrer hat! Durch die verschiedensten Regionen und Vegitationsebenen zu rollen und die beeindruckende Bergwelt hautnah spüren, ist traumhaft. Zu fünfzehnt wollten dieses Gefühl Anfang Juli erleben. Diesmal ging unser Alpencross von Laufen in sieben Etappen bis nach Riva am Gardasee. Bei nicht ganz idealem Radlwetter ging es für ein paar Teilnehmer mit mir am Sonntag um 6.00 Uhr Morgens am Marienplatz in Laufen los. Nach und nach gesellten sich die anderen Transalpler zur Gruppe und schließlich begann unsere Tour mit einem Klassiker im Berchtesgadener Land. Die Auffahrt zur Stoisser Alm am Teisenberg! Bei Nieselregen und teils heftigen Wind erreichten wir die Alm, um eine Kaffeepause einzulegen. Nachdem die Regenkleidung übergezogen war, folgte die Abfahrt nach Adlgass und weiter ging es über Schmelz, Froschsee und Rupolding zum Chiemgauradweg in Richtung Seegatterl. Da die Mittagspause anstand und leider kein Gasthaus auf dem Weg geöffnet hatte, musste nach Reit im Winkel umgeplant werden.  Hier stärkten wir uns in einer Pizzeria um die extrem steile Betonpiste zum Hindenburghaus zu bewältigen. 27% Steigung und “keine Gnade für die Wade”. Die Forststrasse zum Straubingerhaus am Fellhorn war danach schon fast erholsam. 87 Kilometer und 2300 Höhenmeter hatten wir an diesem Tag bewältigt und nachdem die Lager in der gastlichen DAV Hütte auf der Eggenalm bezogen waren, genossen alle das gute Abendessen und tankten mit “Isotonischen Gerstensaftgetränken” die Akkus wieder auf. Der folgende Morgen wurde etwas gemütlicher angegangen, da der Wetterbericht ab 10.00 Uhr Besserung versprach. Die Abfahrt ins Grossachental konnte schon ohne  Regenklamoten gemacht werden und am Talradweg in Richtung Kitzbühel lachte sogar die Sonne vom Tirolerhimmel. Nach der Mittagspause in Maurach stand noch die Auffahrt zum Pass Thurn an, die auf der Autostrasse erfolgte. Am Scheitelpunkt hieß es nach einer kurzen Abfahrt, noch mal rauf, eine Forststrasse erklimmen, die schließlich in eine lange Talfahrt nach Bramberg mündete.  Eine kurze Kaffeepause, schnell die 250 Höhenmeter zum Geiselhof etwas oberhalb vom Ort gemacht und schon war dieser Tag mit 68Kilometern und 1350 Höhenmetern abgespult. Das reichhaltige Abendessen, eine erholsame Nacht und ein üppiger Frühstückstisch, war die Vorbereitung für den dritten Tag der Alpentour. Eine lange Auffahrt in Richtung Geisljoch, vorbei am Rettenstein, weiter zum Wildkogel auf 2200 Metern Seehöhe, forderte unsere Kondition. Am Wildkogelhaus stärkten sich alle noch mal um die Abfahrt am bekannten “Wildkogeltrail” zu meistern. Mit tollen Ausblicken auf den Großvenediger windet sich der flowige Trail über 1000 Höhenmeter hinunter nach Neukirchen im Salzachtal und ein breites Grinsen verzierte unsere Gesichter!  Vor der folgenden Auffahrt zum Gerlospass wurden die Mägen im Wald im Pinzgau, beim Kirchenwirt gefüllt. In der sengenden Frühnachmittagssonne hieß es nun die alte Gerlosstrasse zu bewältigen, “a zaache Sach”! Schliesslich kamen alle nach dem passieren der jungen Salzach auf der Gerlosplatte an. Eine lange Abfahrt ins Zillertal war der Lohn für den vergossenen Schweiss und über Meierhofen und Finkenberg kamen wir nach Ginzling, dem Ziel für den dritten Tag.  Diese Etappe war mit 80 Kilometern und 2300 Höhenmetern eine Herausforderung, so dass der Abend im Gasthof Ginzling bei einem guten Abendessen sehr schnell verging.  Am Mittwochmorgen, nach einem perfektem Frühstücksbuffet, stand die Überquerung des Alpenhauptkammes an. Anfangs auf der Asphaltstrasse ins Zamsertal hinein, leitete ein eigens für MTB-Fahrer angelegter Weg rauf, zum Schleegeispeicher mit der imposanten Staumauer. Hier beginnt die, je nach Fahrkönnen längere oder kürzere, Schiebepassage zum Pfitscherjoch, die jedoch mit gigantischer Natur entschädigt.  22° plus in 2300 Metern Höhe und ein genüssliches Spaghettiessen am Pfitscherjochhaus war der Lohn für die letzten 1350 Höhnemeter . Nach der Mittagspause rollten wir die alte Militärpiste runter ins Pfitschertal und in flotter Fahrt kamen alle nach Sterzing. Den Endanstieg für diesen Tag bildete die Fahrt ins Jaufental zum Jaufentalerhof, Auch in diesem luxuriösem Hotel waren wir herzlich willkommen und konnten die Wellnessoase und die ausgezeichnete Küche geniessen, was nach 65 Kilometern und 1600 Höhenmetern allen gut tat.  Der nächste Morgen verwöhnte uns nach einem opulentem Frühstück mit perfektem Radlwetter und durch das stille Jaufental kurbelten wir aufwärts zum Jaufenpass auf 2200 Metern. Hier teilte sich die Gruppe in einen Gemütlichen und einen “Abfahrtsorientierten” Teil. Wer meine Berichte kennt, weiss was nun folgt. Ein technisch sehr komplexer Trail führte die “Abfahrer” über 1000 Höhenmeter hinunter nach Sankt Leonhard im Passeiertal. Adrenalingeladen trafen die Trailfahrer, angeführt von mir, in einer Pizzeria den gemütlichen Teil der Gruppe und die tolle Talfahrt sorgte für Gesprächsstoff unter den Alpencrossern! Die “Kette rechts”, ging es nun am Radweg entlang der Passeier bis nach Lana in der Nähe von Meran. Die Fahrt zum Gampenpass stellte mit 1100 Höhenmetern noch mal einen dicken Brocken an diesem Tag dar. Anfangs der Passtrasse folgend ging es durch Apfelplantagen aufwärts in den Bergwald hinein und eine lange Forstpiste endete nach vielen Tretkurbelumdrehungen für die letzten drei Kilometer auf der Strasse zur Passhöhe. Etwas unterhalb dem Scheitelpunkt war im Wallfahrtsort “Unsere liebe Frau im Walde” der Zielpunkt des fünften Tages erreicht. 71Kilometer und 2260 Höhenmeter zeigte mein Radcomputer an der Unterkunft für diese Etappe an. Die Nähe zum Italienischsprachigen Teil der Alpen war auch beim Frühstüch zu bemerken, di Semmeln waren Staubtocken und der Kaffe lecker. Dennoch starteten alle gut erholt um über ruhige Forstpisten nach Castel Fondo zu gelangen. Eine längere Strecke ging es leicht bergab über Romallo zum “Lago die Guistina”. Den Stausee, mit seinen fijordartigen Buchten entlang, kamen alle zum Radweg ins Val di Non, der eine Teilstrecke der bekannten Brentaumrundung bildet.  Der Anstieg von Dimaro bis Madonna di Campiglio führt kurzweilig entlang des Torrente Noce und durch eine sehenswerte Klamm über 1100 Höhenmetern. Im mondänen Skiort Madonna wurde eine Mittagsrast eingelegt um danach über Forstwege und Nebenstrassen nach Carisolo zu gelangen.    Nach 75 Kilometern und 1700 Höhenmetern waren die Radler froh, diesen Tag gut gemeistert zu haben. Das Ende der Alpenüberquerung war schon zum Greifen nahe, so dass dieser Abend für uns alle etwas länger dauerte. Wir hatten viel Spaß zusammen und Mancher feierte schon mal ein bisserl die erfolgreiche Alpenüberquerung . Das war angesichts der folgenden Teilstrecke auch nicht unbedingt falsch, denn am letzten Tag waren mit 1000 Höhenmetern verteilt auf 50 Kilometern die Eckdaten überschaubar. Von Carisolo aus ging es auf der Brenta Bike Route nach Tione di Trento, von dort zum Passo Tonale und über versteckte Waldwege zum Lago di Tenno.  Das klare Wasser vom Tenno See lud spontan zu einem erfrischendem Bad ein! Die Zeit war schon etwas fortgeschritten, dass die Reststrecke schnell im triebigen Verkehr des nahen Gardasees abgespult wurde. 12510 Höhenmeter verteilt auf knapp 500 Kilometer eine tolle Leistung der Transalpteilnehmer vom DAV Laufen! Das “Finisherfoto” am Hafen von Riva del Garda, die große Pizza , das Glaserl Rotwein und die Eiskugeln hatten wir uns redlich verdient! Die Rückfahrt nach Laufen erfolgte mit einem Shuttleservice und nach 7 Tagen kamen wir wohlbehalten und durchaus stolz etwas Grosses geleistet zu haben, wieder in der Heimat an.  

 Arno Hahnemann

Zwei Touren führten die Laufener in heimatliche Gefilde

Einige Laufener Alpenvereinsmitglieder sind auf den Bergen des österreichischen Tennengebirges, wo die sektionseigene Hütte steht, öfters unterwegs als auf denjenigen, die vor der Haustür stehen.

Am vergangenen Wochenende war dies jedoch mal nicht der Fall und es ging bei Daniels erster Vereinstour auf den Fuderheustein bei Piding. Bei sommerlichen Temperaturen aber meist im schützenden Wald unterwegs, stiegen sechs Bergwanderer von Staufenbrücke aus auf teilweise schmalen Weg hinauf. Nicht unangenehm war dabei ein leichtes Lüfterl, das immer wieder für Abkühlung sorgte. So mancher war überrascht über diesen abwechslungsreichen und teilweise versicherten Aufstieg, der auf einen unverhofft aussichtsreichen „Gipfel“ auf 1321m führte. Was viele dabei nicht wissen, es handelt sich hierbei gar nicht um die höchste Erhebung des Fuderheubergs, aber nachdem dessen Gipfel mit 1350m im Waldgebiet liegt, eignete sich der Felsaufbau des Fuderheusteins wesentlich besser für die Errichtung des Kreuzes.

Nach einer einstündigen Brotzeit entschieden wir uns für den Abstieg über Buchmahd in Richtung Padinger Alm, die ja leider nicht mehr geöffnet ist. Über den idyllisch gelegenen Strailachweg durchs Nonner Grünland  marschierten wir zurück zum Parkplatz.


Am Sonntag stand dann Christians Zwieselrunde auf dem Programm. Hatte er bei seinen Touren im letzten Jahr immer Pech gehabt, schien ihm Petrus auch diesmal nicht so wohlgesonnen zu sein. Angesichts eines bevorstehenden Wetterumschwungs trafen sich die Laufener bereits um 6.30 Uhr, eine Stunde früher, um schließlich vom Listwirt aus über die Zwieselalm und Gamsknogel den Zwiesel zu besteigen. Über den Zennokopf sollte es wieder nach unten gehen. Soweit der Plan… Doch bereits beim Aufstieg über den Mulisteig wurden die Wolken immer dichter. Man entschloß sich die Runde umzudrehen und so stiegen wir zunächst auf den 1756m hoch gelegenen Zennokopf. Die Sicht nach unten war uns schon nicht mehr vergönnt und es blies ein kalter Wind, so dass wir alle schnell in unsere Regenjacken schlüpften. Nach kurzer Gipfelbrotzeit entschieden wir uns bei einsetzendem leichten Regen für den Abstieg. Zwei Unentwegte ließen es sich jedoch nicht nehmen, trotz der fehlenden Aussicht doch noch schnell den Zwiesel „mitzunehmen“. Man traf sich schließlich wieder an der Zwieselalm, wo mehrere Bergwanderer bereits die weitere Wetterentwicklung in der gemütlichen Stube abwarteten. Zu unserer Überraschung wurden wir von der Hüttenwirtin sogar erwartet, hatte sie doch von der Tour in der Zeitung gelesen.

Angesichts der guten Bewirtung blieben wir dann gerne noch ein Weilchen länger bevor wir uns bei nachlassendem Regen an den Abstieg machten.  Fazit: Die Tour war kürzer als gedacht, aber schee war`s trotzdem!

 Markus Lichtmannegger

Mit dem MTB zu den Südabstürzen vom Tennengebirge 

Zu siebt waren wir kürzlich kürzlich im Raum Lungötz unterwegs. Bei perfekten Wetterbedingungen starteten wir, begleitet von der morgendlichen Kühle, in Hüttau. In angenehmer Steigung leitete die Straße ins Larzenbachtal hinein und weiter ging es auf guten Forstwegen, hinauf zur sogenannten Scharte. Mit zunehmender Steigung wurde die Bischlingalm erreicht und mit den kleinsten Übersetzungen kämpften sich alle die gnadenlose Steilheit zum Bischlinggipfel rauf. Der bei Paragleitern sehr beliebte Gipfel, entschädigte mit einer grandiosen Aussicht auf die Bergwelt ringsum, für die kräftezehrende Auffahrt. Nach dem Gipfelfoto ging es die Skipiste runter zum Ladenberg und einen anspruchsvollen Almweg rauf in Richtung Jochriedl. Hier beginnt der sehr interessante, flüssige Singletrail runter zum ehemaligen Truppenübungsplatz “Au”. Mit viel Fahrspass ging es mit tollen Blicken auf die Südabstürze vom Tennengebirge hinaus bis kurz vor Lungötz. Das Berggasthaus Wildau, das uns von der Sarnierung des Passrucksteiges rauf zur Edelweisscharte, bestens bekannt ist, war wieder einmal einen Besuch wert und die sympathischen Wirtsleute versorgten uns mit Speisen und Getränken. Nach der erholsamen Einkehrpause rollten alle in flotter Fahrt nach Lungötz. Hier folgten wir ein kurzes Stück der Lammertalstrasse, kurbelten hinauf zum St. Martin Panoramaweg und schließlich weiter zur Buttermilchalm. Die folgende Abfahrt auf einen sehr anspruchsvollen Trail erforderte noch einmal die Konzentration und Technik aller MTB Fahrer. Zum Schluss der Tour ging es über bequeme Radwege zurück nach Hüttau. 1500 Höhenmeter und 40 Kilometer waren die Eckdaten der aussichtsreichen Runde am Tennengebirge, bei der wir wieder einmal die Einkehr beim “Rochus” geniessen konnten.

 Arno Hahnemann

Drei-Gipfel-Tour

Schon wieder mit Gabi unterwegs. Diesmal in der Osterhorngruppe. Von Lämmerbach stiegen wir über die Genneralm zum Gennerhorn (1735m). Hinten runter und wieder rauf zum Gruberhorn (1732m) und dann noch weiter zur Regenspitze (1675m) Über die Feichtensteinalm ging es dann zur Einkehr in der Gruberalm. Eine wunderschöne Runde und zum Abschluss noch ein kühles Bad im Hintersee. Kann ein Tag schöner sein?

 Gabi Höfer-Jani

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Mooslahnerkopf

Der Mooslahnerkopf ist ein mit seinen 1815m ein unbedeutender Gipfel links der Watzmannfrau. Vom Parkplatz Hammerstiel ging es zur Kühroint und dann steil ansteigend zum Gipfel. Von dort hat man einen herrlichen Rundblick auf viele Gipfelziele und den Tiefblick zum Königssee und Bartholomä. Beim Abstieg gab es natürlich eine Einkehr auf der Kühroint. Der Rückweg führte uns Richtung Grünstein, Abzweig zum Schapbachriedl und über einen kleinen Steig zurück zum Parkplatz.    

 Gabi Höfer-Jani

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